Endlich gepierct
At A Glance
Author Simona
Contact Simona@bme.anon
When Two years ago
Artist Urs
Studio Schaffhausen
Location Schweiz
Heute möchte ich von meinem ersten Piercing berichten.

Ich bin die Simona aus Schaffhausen in der Schweiz. Ich bin 25 Jahre alt, blond und bisexuell. Ich interessiere mich schon lange für Piercing, Tattoos und jede Art von Körperschmuck, hatte aber lange Angst, meinen Körper zu verändert. Die Veränderung wäre schliesslich endgültig und nicht wieder rückgängig zu machen. Was würden meine Eltern, Freunde und Verwandte sagen? Und die anderen Leute? Was würde aus meiner Arbeit?

Vor gut 2 Jahren habe ich meine Angst schliesslich doch überwunden und mich piercen lassen. Anlass war eine tolle Party bei einer guten Freundin. Es war ein toller Abend, es wurde getanzt und viel getrunken. Irgendwann wurde es dann freizügiger und die ersten Girls zogen ihre Oberteile aus. Da sah ich es: Eins der Girls hatte gepiercte Nippel. Es sah einfach klasse aus. Ich kam dann sehr schnell mit ihr ins Gespräch und Carina lud mich für den nächsten Tag zu sich ein, um mir alle ihre Piercings und Tattoos zu zeigen.

Zum Glück für mich ging ich wirklich hin. Carina empfing mich nur im Bademantel und zeigte sehr schnell, dass nicht nur die Nippel, sondern auch Klitoris und Schamlippen gepierct waren. Sie erzählte genau, wie es beim piercen war. Es dauerte gar nicht lange und ich fand heraus, dass sie ebenfalls bisexuell ist.

Es kam, wie es kommen musste: Carina zeigte mir nicht nur ihre Piercings, sondern liess mich auch anfassen, dan ziehen und sogar knabbern. Ich denke, ich muss nicht extra erzählen, dass wir schnell im Bett landeten und herrlichen Sex hatten. Es fühlte sich so toll an, mit der Zunge um gepiercte Brustwarzen zu kreisen, an den Ringen zu ziehen und zu knabbern. Glattes, kaltes Metall auf warmer Frauenhaut. Aber auch, wenn sie mich mit ihrer gepiercten Zunge leckte, war es ein tolles Gefühl.

So etwas musste ich unbedingt selbst auch haben. Ich fragte, wer sie gepierct hätte, ob der Piercer mich auch piercen würde und was es kosten würde. Ihre Antwort verblüffte mich: Es war ihr Freund, der in Schaffhausen, ganz in meiner Nähe, ein Studio hatte. Ich kannte es von Sehen, hatte mich aber bisher nie hereingetraut. Nachdem wir noch ein bischen über die verschiedenen Möglichkeiten, sich piercen zu lassen, gesprochen hatten, war ich soweit: Jetzt oder nie würde ich mein erstes Piercing bekommen. Zum Glück war Carinas Freund Urs zu Hause und ging sofort ans Telefon.

Er hatte auch Zeit und so sind wir noch am gleichen Nachmittag in sein Studio gefahren.

Es sah alles sehr ordentlich und sauber aus und Urs wusch sich als allererstes gründlich die Hände. Trotzdem zog er Einmalhandschuhe an, um sich und mich zu schützen. Vorsichtig untersuchte er meine Schamlippen, dafür hatte ich mich entschieden, weil es sich bei Carina so toll angefühlt hatte, und fragte, ob ich es wirklich wollte.

Er erklärte genau, was er machen würde, was passieren würde und wo die Gefahren liegen. Zum Schluss fragte er, ob ich immer noch wollte.

Ich war nach wie vor sicher, dass ich es wollte und bat ihn, gleich beide inneren Schamlippen zu piercen. Urs riet mir davon ab: Ich sollte mich erst an das Gefühl gewöhnen. Ausserdem wäre die Gefahr einere Entzündung grösser, wenn gleich zwei Stellen gepiert würden. Es könnte sich leichter verhaken und einreissen. Als Schmuck suchte ich mir einen kleinen goldenen Ring aus.

Vorsichtig reinigte Urs die Stelle, an der er stechen würde, mit Alkohol, vereiste sie und stach mit der Piercingnadel durch. Es tat nicht weh, obwohl etwas Blut floss. Geschickt fädelte Urs den Ring ein und erklärte mir anschliessend genau, wie ich mein Piercing zu pflegen hätte und worauf ich achten müsste. Wenn irgendetwas wäre, besonders, wenn es sich entzünden sollte, müsste ich sofort kommen oder zum Arzt gehen. Das ärgerlichste war, dass ich einige Zweit auf Sex verzichten sollte.

Urs zeigte mir dann noch viele Bilder von Piercings, die er gestochen hatte und von unterschiedlichem Schmuck.

Zum Glück verheilte alles sehr schnell und ohne Komplikationen. Es fühlte sich toll an und machte Lust auf mehr. Und meine Befürchtungen waren auch völlig überflüssig. Da ich meine Schamlippen nicht sofort jedem zeige, dauerte es sehr lange, bis alle Leute von meinen Neigungen erfuhren. Meine Grossmutter zum Beispiel weiss bis heute nur, dass ich ein Zungenpiercing habe und einen kleinen Nasenstecker. Wie erwartet waren nicht alle Freunde und Bekannten mit meinem Piercing einverstanden. Einige Freunde habe ich durch meine Leidenschaft verloren, aber auf die kann ich gut verzichten. Wer nicht tolerant genug dafür ist, ist nicht der richtige Freund für mich. Ausserdem habe ich viele neue Freunde hinzugewonnen.

Auch mein Chef hat keine Problem mit meinen Piercings. Er hat beim Zungenpiercing etwas geschaut, weil ich nicht richtig sprechen konnte, aber das war schon alles. Er weiss natürlich auch nicht, wo überal sonst noch Schmuck versteckt ist.

Ein halbes Jahr lang war ich mit dem ersten Piercing zufrieden und sehr glücklich, dann begann ich, über weitere Veränderungen nachzudenken. Ich kaufte weiteren Schmuck, wechselte die Ringe und bgeann, Kettchen und kleine Gewichte einzuhängen. Aber auf Dauer war das nicht genug, ich wollte mehr.

Urs hat seitdem noch einige weitere Piercings bei mir gestochen, in den äusseren Schamlippen, der Klitoris und den Brustwarzen. Einige "Normale" Piercings durfte Urs auch machen.

Leider hat Urs das Studio vor einem Jahr aufgegeben und ist weggezogen, so dass ich mir einen neuen Piercer suchen muss. Ich habe leider bis jetzt niemanden gefunden, zu dem ich soviel Vertrauen habe wie zu Urs, obwohl ich seitdem einige Studios besucht habe. Leider lassen häufig die hygienischen Verhältnisse zu wünschen übrig.

P.S.: Ich bin an Kontakt zu anderen Schmuckinteressierten in der Schweiz oder in Süddeutschland sehr interessiert.


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