Piercing der äußeren Schamlippen in Köln bei Skinworks, Deutschland
At A Glance Author anonymous Contact isgn2002@yahoo.de When N/A Artist Martina Studio Skinworks Location Cologne, Germany Hallo, ich (36) habe mir im Februar meine äußeren Schamlippen bei Martina, von http://www.skinworks.de/ in Köln, piercen lassen.
Ich hatte bereits ein horizontales Klitoris-Vorhautpiercing, das ich mir in 1999 in Berlin habe stechen lassen und mir und meinem Mann (38) äußerst viel Spaß bereitet. Auf weitere Piercings hatte ich allerdings nicht so die rechte Lust. Die Motivation, mir doch die äußeren Schamlippen piercen zu lassen, kam als ich mit meinem Mann in Urlaub im September 2001 auf Gran Canaria war.
Am dortigen FKK-Strand lernten wir ein Schweizer Pärchen (Pilot und Stewardess) an der Strandbar kennen. Nach ungefähr zwei Minuten Plauderei fragte der Schweizer meinen Mann, ob er einen PA hätte. Mein Mann war etwas überrascht, so etwas gefragt zu werden, zumal wir an der Strandbar mit Badehose und Bikini saßen. Er bejahte die Frage. Mein Mann hat die linke Brustwarze gepierct, ein Frenumpiercing und einen PA von 5mm Dicke und 20mm Innendurchmesser. Der Schweizer hatte gesehen. wie sich der PA in der Badehose abgedrückt hatte. Die Schweizer waren nackt an der Bar erschienen und man konnte zumindest ihre diversen Intimpiercings sehen. Sie hatte Bauchnabel, Brustwarzen, ein Klitorisvorhaut und die äußeren Schamlippen gepierct. Er hatte einen PA, den man allerdings nicht sehen konnte, da er nicht beschnitten war und der PA unter der Vorhaut verschwand. In dem Gespräch an der Bar erzählten die Schweizer, dass sie sich vor fünf Wochen die Piercings haben machen lassen. Jedenfal ls gefielen mir die Piercings der äußeren Schamlippen so gut, dass ich meinen Mann fragte, ob ich mir das auch machen lassen sollte. Mein Mann war direkt so Feuer und Flamme, dass ich aus der Nummer nicht mehr heraus kam. Nach der ersten Begeisterung hatte mich nämlich ganz schnell mein Mut wieder verlassen.
Über Sylvester waren wir dann in Paris und mein Mann kaufte mir dort eine wunderschönes Schmuckstück. Es war schon das Schmerzensgeld für das Piercing. Jetzt kam ich aus der Nummer natürlich gar nicht mehr raus. Ich wollte das Piercing zwar unbedingt, aber ich hatte unendlich Schiss. Es war gut von meinem Mann mich ein wenig mit dem Geschenk zu locken.
Im Februar 2002 war es dann so weit. Das Studio in Köln kannten wir, da ein Freund sich dort ein Tattoo hat stechen lassen und wir schon des öfteren an dem Studio vorbeikommen waren. Da ich das Stechen der Ringe einer Frau überlassen wollte, fand ich es sehr angenehm, dass das Studio auch über eine Piercerin verfügt.
Zunächst führte Martina mit mir ein Vorbereitungsgespräch und fragte in welcher Stärke ich den Schmuck haben wollte. Ich entschied mich für 2mm starke Ringe. Leider hatte sie die Ringe nicht in dem gewünschten Durchmesser da. Da die Ringe bestellt werden mussten, vereinbarten wir für die darauffolgende Woche einen neuen Termin.
An diesem Termin lagen die Ringe schon gut sterilisiert bereit. Martina desinfizierte die Schamlippen mit Octanisept und leuchte sie mit einer Taschenlampe ab, um größere Blutgefäße zu entdecken. Anschließend wurden die Stellen, an denen die Ringe gestochen werden sollten, markiert. Martina setzte dann eine lokale Betäubung. Nach ein paar Minuten fragte sie mich, ob ich noch etwas an den betäubten Stellen spüre. Da ich nichts spürte, stach sie daraufhin mit einer Kanüle durch die eine Schamlippe und führte anschließend den Ring durch. Anschließend wiederholte sie den Vorgang mit der anderen Schamlippe. Ich spürte so gut wie gar nichts. Die ganze Zeit sprach sie beruhigend auf mich ein, so dass ich mich nie unwohl oder verängstigt fühlte. Den eben beschriebenen Ablauf des Piercens kenne ich aus Erzählungen von meinem Mann. Ich war viel zu aufgeregt und hatte viel zu viel Schiss, um mir das anzuschauen.
Nach dem Piercen erklärte mir Martina noch einmal die Nachpflege und übergab mir eine spezielle für ihr Studio produziertes Gel mit dem Inhaltsstoffen von Bepanthem. Nach zwei Wochen sollte ich zu einer Nachuntersorgung kommen, um zu sehen, wie die Stichkanäle bis dahin verheilt waren. Bei der Nachuntersuchung war alles in Ordnung.
Anfang April hatte ich einen Rückschlag bei meinen Heilungsbemühungen. Irgendwie hatte sich der Ring auf der rechten Seite verdreht und ich hatte einige Zeit leichte Schmerzen, die aber nie so unangenehm waren, dass ich den einen Ring herausnehmen wollte. Martina meinte bei einer Untersuchung, dass ein Nerv im Stichkanal eingewachsen sei. Sie „verschrieb" mir warme Bäder und eine spezielle Creme. Nach ungefähr 4 Wochen waren die Schmerzen weitestgehend vorbei. Ich merke nur noch ab und zu etwas. Den linken Ring spüre ich überhaupt nicht mehr.
Meine Heilung von circa 3 Monaten entspricht absolut dem, was mir Martina bei der Voruntersuchung angekündigt hatte.
Ich kann Martina und ihr Studio in Köln nur wärmstens empfehlen. Martina ist absolut souverän bei ihrer Arbeit. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein ungutes Gefühl. Aufgrund der lokalen Betäubung gibt es keine Schmerzen während des Piercens und die Schmerzen während der ersten Phase des Heilungsprozesses sind absolut zu ertragen und entsprechen dem Verheilen einer leichten Schnittwunde. Wer solche Ringe haben möchte, braucht keine Angst vor Schmerzen zu haben.
Die Ringe gefallen meinem Mann und mir äußerst gut und beim Sex sind sie allein schon wegen ihrer Optik anregend. Ich plane jetzt dickere Ringe einzusetzen. Mal schauen was als nächstes kommt.