Hallo,
At A Glance Author Trabiqueen Contact Trabiqueen@bme.anon When Three months ago Artist ich selbst Studio in meinem Badezimmer erst einmal möchte ich euch ein wenig über meine Piercingleidenschaft erzählen. Das erste Piercing ließ ich mir mir sechzehn machen. Das obligatorische Bauchnabelpiercing. Danach war erst einmal Schluss bis zu meinem 18. Geburtstag, da meine Eltern etwas spießig sind, und kein weiteres Piercing erlauben wollten. Mit 18 also ließ ich mir mein Zungenpiercing stechen, welches als sehr schmerzhaft in Erinnerung behalten habe, nicht das stechen selber, sondern der Verheilungsprozess. So dauerte es eine ganze Weile, bis ich mich wieder piercen ließ. Mit 21 Jahren war es mal wieder soweit und ich ließ mir ein horizontales Klitorisvorhaut Piercing machen. Dies hatte ich ausgewählt, da ich etwas ganz besonderes wollte. Ein Piercing ganz für mich und meinen Partner allein. Kaum drei Monate kam dann ein Brustwarzenpiercing. Mich hatte die Leidenschaft für sexuell motiviert Piercings gepackt.
Heute möchte ich euch berichten, über mein erstes selber gestochenes Piercing. Nach dem ich mir vor ca. einem dreiviertel Jahr ein Klitorisvorheitpiercing hatte stechen lassen, kam nun der Wunsch nach einem neuen Intimpiercing immer stärker in mir auf.
Meine Wahl viel auf ein Piercing der Inneren Schamlippen. Eine ganze Weile überlegte ich rum und war mir nicht genau sicher, ob ich es nicht wagen sollte, mir dieses Piercing selber zu stechen. Natürlich wird einem in vielen Foren dringendst davon abgeraten, mich reizte aber der Nervenkitzel. Außerdem war ich mir sicher, dass das ganze mich mit Sicherheit erregen würde. Ich wollte eine gewiße Grenze ausloten, um zu wissen, wie weit ich mit mir selber kann. Ob ich in der Lage bin, mir Nadeln in die Haut zu setzen, oder ob ich dafür zu feige wäre. Nachdem ich mich sehr ausführlich darüber im Internet informiert hatte, war mir klar, ich würde es selber tun.
Also besorgte ich mir ersteinmal eine Braunüle, Desinfektionsspray und sterile Handschuhe aus einer Internetapotheke. Als ich alles beisammen hatte, dauerte es noch ca. 1 Woche bis ich endlich bereit war, mir mein erstes eigenens Piercing zu stechen. Ich wollte mir dafür unbedingt Zeit nehmen, ein kleines Ritual daraus machen. Auf gar keinen Fall wollte ich das zwischen Tür und Angel tun.
Ich bereitete mich darauf vor, in dem ich erst einmal unter die Dusche ging um mich komplett im gesamten Intimbereich frisch zu rasierten. Dann legte ich auf dem Boden ein frisches Handtuch bereit, auf welches ich mich setzte.
Die Ringe, die ich mir einsetzen wollte, hatte ich natürlich vorher schon desinfiziert. Mit dem Spray desinfizierte ich nun meine Hände und zog mir Handschuhe an. Danach sprühte ich meinen Intimbereich ein.
Mit dem plötzlich auftretenden Schmerz hatte ich nicht gerechnet. Das Spray brannte wie Feuer auf meiner Haut, und ich hätte schreien können vor Schmerzen. Allerdings war mir dieses brennen von meinem letzten Intimpiercing bekannt, wo mir der Piercer schon vorher sagte, wenn man sich eincreme da unten, oder parfümiere, könnte es sehr stark brennen. Natürlich hatte ich mich nach meiner Rasur eingecremt. Daran hatte ich einfach nicht mehr gedacht. Nach ca. 1 bis 2 Minuten jedoch war es vorbei und ich war über glücklich. Länger hätte ich dieses brennen nicht ausgehalten.
Nun packte ich die Braunüle aus und versuchte mit der linken Hand eine meiner kleinen Schamlippen anzufassen, und eine geeignete Stelle zu finden. Als ich diese dann hatte wollte ich mit der Nadel zustechen.
Ich hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass ich mich kaum dazu überwinden konnte. Immer und immer wieder zählte ich bis drei, stach einmal die Nadel sogar in die oberste Hautschicht und begann zu bluten. Doch kein einziges Mal schaffte ich es mir die Nadel wirklich durch die Haut zu drücken.
Ca. 2 Minuten später probierte ich es nocheinmal. Dieses mal klappte es. Die Nadel stach durch meine Haut, eher ein erregende Gefühl, als Schmerz. Jedoch war ich überrascht, wie viel Druck nötig war, die Haut zu durchbohren. Nun fädelte ich den Ring durch die Kanüle und fertig war mein neues Piercing. Es brauchte noch ein ganz schönes gefrimmel, bis ich die Kugel in den Ring eingeklemmt hatte. Es fing allerdings mordsmäßig an zu bluten, und brauchte ca. 10 min. bis die Blutung einigermaßen aufhörte. Mein Badezimmer sah aus wie ein Schlachtfeld. Kurz bekam ich Panik, warum das soviel blutete und hatte Angst, eine Vene oder ähnliches verletzt zu haben. Aber mir war dann irgendwie klar, dass durch meine große Aufregung und vor allem auch Erregung, wahrscheinlich mein Intimbereich einfach sehr gut durchblutet war.
Eigentlich wollte ich mir ja beide Schamlippen piercen, aber nach der Anstrengung und dem Blutvergiesen beim ersten, hatte ich nicht mehr den Mut, auch noch das zweite zu stechen.
Vielleicht werde ich mich irgendwann dazu überwinden. Oder ich lasse es mir wieder in einem Piercingstudio stechen.
Ich bin sehr glücklich mit meinem Schamlippen-Piercing. Es ist wunderbar verheilt, hat nur in den ersten drei Tagen etwas gebrannt. Und machte seit dem keinerlei Probleme.
Ein wirklich sehr schönes Piercing, dass ich jedem nur empfehlen kann (allerdings empfehle ich nicht, es selber zu stechen).
*Katrin*