Mein vertikales Kitzlervorhautpiercing
At A Glance
Author Tina
Contact Tina@bme.anon
When A week ago
Artist Thomas
Studio Piercing Factory
Location Oberhausen
Nachdem ich ja bereits über meine 3 horizontalen Kitzlervorhautpiercings berichtet habe will ich euch es nicht vorenthalten, wie mein vertikales Kitzlervorhautpiercing zustande kam.

Den Bericht zu meinem dreifachen Kitzlervorhautpiercing kann man hier nachlesen:
http://www.bmezine.com/pierce/10-female/hood/A60311/hodmein3.html

Zunächst wollte ich noch sagen, dass es leider nur noch 2 Horizontale sind. An dem einen Ring hat sich mal irgendwie beim Sex die Kugel gelöst, und irgendwann als ich mir den Slip auszog sah ich, dass da der Ring runterfiel. Ich muss ihn wohl irgendwie verloren haben.

Als ich versuchte diesen wieder einzusetzen sah ich noch nicht einmal mehr ein Loch, also der Stichkanal war schon komplett Zu. Leider. Aber ich werde es wieder stechen lassen!

So, nun aber zu meiner neusten Errungenschaft, dem Vertikalen Kitzlervorhautpiercing.

Da ich an den äußeren Schamlippen auch noch Piercings trage, und zudem noch ein Deep Fourchette Piercing habe wollte ich noch etwas kleines dezentes.

Ich entschied mich nach Suchen im Internet und lesen von Berichten auf Bmezine.com ein vertikales Kitzlervorhautpiercing in 1,6mm stärke stechen zu lassen.

Ich fuhr zu meinem Stammpiercer nach Oberhausen, um mich noch einmal einschlägig darüber beraten zu lassen, und es mir dann anschließend stechen zu lassen.

Thomas, mein Stammpiercer hatte leider urlaub, es war nur seine Kollegin Jessica im Laden.

Ich überlegte und überlegte, was ich nun tun soll, bei Ihr stechen lassen, oder auf Thomas warten, da ich ihm voll und ganz vertraue, da er mir ja meine anderen Intimpiercings zu meiner vollsten Zufriedenheit gestochen hat.

Ich entschied mich, bei Jessica mal ein Beratungsgespräch zu machen, wollte sie so kennen lernen und etwas Vertrauen aufbauen. Ich merkte, sie war etwas hektisch und schnell, was einen gewissen Druck auf mich ausübte. Ich sagte ihr, dass ich mich bei Thomas besser aufgehoben fühle und dass ich warten werde bis er wieder da ist. Sie war absolut nicht sauer oder böse deswegen, sondern hatte Verständnis dafür-

10 Tage später habe ich im Piercingstudio angerufen und gefragt, ob Thomas wieder da ist. Da wurde mir dann gesagt, dass er wieder von seinem Urlaub zurück ist, und ich kommen könnte.

Ich setzte mich ins Auto und fuhr hin. Als ich dann noch in den Stau kam und erst eine halbe Stunde vor Ladenschluss ankam wusste ich, dass diesmal das Beratungsgespräch stark verkürzt werden muss, da der Laden nur noch 30 Minuten geöffnet hat, und es war noch ein junger Mann vor mir dran.

Als ich dann endlich kam erzählte er mir erst einmal von seinem Urlaub, dann kam das übliche Beratungsgespräch, und die Ganzen Pflegehinweise in sehr detaillierter Form.

Eigentlich waren es die gleichen Dinge wie bei den horizontalen Piercings auch, wer diese im Detail wissen möchte kann meinen Bericht über mein 3Fachens horizontales Kitzlervorhautpiercing hier bei BME nachlesen.

Nach dem ausführlichen Beratungsgespräch suchte ich mir in seiner Sammlung eine Kugel für auf das neue Piercing aus, der mir ganz gut gefiel.

Dass der Laden nun offiziell schon geschlossen hat interessierte ihn nicht, er sagte nur: Was man anfängt bringt man auch zu Ende und lächelte. Er gab mir noch schnell einen Zettel wo mich meine Einverständniserklärung abgeben muss, und sprach mit mir alles was auf dem Zettel stand noch einmal genau durch, fragte mich ob ich Medikamente, Alkohol, Drogen oder ähnliches genommen habe. Nachdem ich dies alles verneint habe und den Zettel unterschrieben habe ging es auch direkt los.

Er bat mich die Hose auszuziehen und mich auf die Liege zu legen. In dieser Zeit richtete er alles hin was er braucht, Zange, Schmuck, Nadel, Desinfektionsmittel und noch weitere Kleinigkeiten.

Obwohl ich zuvor sehr oft gelesen habe, dass das vertikale Kitzlervorhautpiercing nicht, bzw. kaum weh tun soll, merkte ich wie ich immer aufgeregter werde.

Zuerst schaute er nach, ob es bei mir überhaupt möglich ist, diese Stelle zu piercen. In diesem Zuge schaute er auch gleich wie es den anderen Piercings geht, die er damals gestochen hat, aber ich kann nur sagen, denen geht es bestens.

Er fragte mich, ob er mir jeden einzelnen Schritt erklären soll oder ob ich lieber meine Ruhe haben will. Ich bat ihn alles genau zu erklären, und so passierte es dann auch.

Zuerst musste ich die Beine auseinander machen. Er hat dann den Intimbereich großflächig desinfiziert. Die Kitzlervorhaut, wo das Piercing ja hinkommen sollte wurde noch einmal mit anderem Desinfektionsmittel behandelt, unter der Kitzlervorhaut hat er mit einem Wattestäbchen desinfiziert, indem er damit in die Hauttasche reingefahren ist. Das desinfizieren hat schon ziemlich gebrannt auf der Haut, wusste ich ja aber vorher.

Er hat dann aus einer sterilen Einwegverpackung etwas rausgeholt was wie ein Metallkugelschreiber aussah. Kurz später entpuppte sich dieses Teil als Lampe. Er hat dann die Stelle genau durchleuchtet ob in der Haut irgendwelche größeren Adern sind oder Gefäße, die er treffen könnte. Nachdem das durchleuchten abgeschlossen war hat er noch einmal die Stelle vermessen, desinfizierte die Vorhaut noch einmal und markierte er genau die Mitte mit einem kleinen Punkt. Der Stift zum Markieren war ebenfalls in einer sterilen Einwegverpackung eingepackt. Nun richtete er mir noch einen Piercingstab hin, der genau die Länge hat, die ich brauche.


Dann bekam ich ein kleines Röhrchen unter die Kitzlervorhaut geschoben. Es war zwar ein ekliges Gefühl, und hat auch gezwickt, aber tat nicht weh. Dann griff er zur Nadel die er kurz zuvor ausgepackt hatte und setzte diese an.

Das Röhrchen wurde wie gesagt von unten unter die Vorhaut geschoben, und die Nadel wird dann von oben durch die Haut gestochen. Nachdem durchstechen ist die Nadel im Röhrchen drin, ich hoffe ihr könnt verstehen wie ich meine. Das wird gemacht, damit er gezielt stechen kann, genau die Markierung trifft und das Röhrchen fängt dann die Nadel auf, damit keine andere Stelle mit der spitzen Nadel verletzt wird.

Ich sollte tief einatmen, und dann ausatmen, beim Ausatmen hat er die Nadel durchgestochen.
Der Schmerz war echt heftig, vielleicht deswegen, weil ich nicht mit schmerzen gerechnet habe, da ich ja berichten zufolge der Meinung war, dass es nicht weh tun wird. Das kann ich leider nicht bestätigen, mir hat es ziemlich weh getan, aber nur ganz kurz. Nachdem die Nadel dann durch war haben die Schmerzen auch schon wieder nachgelassen. Beim durchziehen des Stabes hat es noch einmal ziemlich gemein gezwickt, aber war auszuhalten und deutlich schmerzfreier als das stechen selbst.

Nachdem die Kugeln verschraubt waren und das Blut abgewischt war bekam ich einen Spiegel hingehalten. Ich schaute in diesen Spiegel und sah mein neues Piercing, und freute mich riesig über diesen neuen Teil von mir. Danach bekam ich eine Salbe auf die Kitzlervorhaut. Wie diese heißt weiß ich leider nicht mehr, es ist auf jeden Fall eine Salbe für verletzte Schleimhäute. Alex gab mir noch eine Slipeinlage und bat mich, diese für den Heimweg zu tragen, damit nichts an das neue Piercing rankommt.

Als ich aufstand um mich wieder anzuziehen fragte er noch mehrere male, ob mit meinem Kreislauf alles OK ist, da ich etwas blass im Gesicht war. Aber es war alles absolut in Ordnung.

Ich bekam dann noch eine Flasche Wunddesinfektion mit, mit dem Hinweis es nicht zu übertreiben. Ich soll es am Tag des Stechens abends nach dem Duschen noch einmal anwenden, dann am Folgetag noch einmal morgens und abends, am dritten Tag dann nur noch einmal nach dem Duschen gehen.

Beim Duschen soll man PH Neutrale Seife verwenden, und nicht direkt die Seife oder den Schaum auf die frisch gepiercte Stelle bringen.

Ich bekam noch den Ratschlag, wenn es mit nicht zu eklig ist kann ich beim Wasserlassen in den Mittelstrahl mit dem Finger fassen und dann so Urin mit dem Finger auf die frisch gepiercte Stelle streichen, das nennt sich Eigenurinbehandlung, ist sehr gut und beschleunigt die Verheilung enorm, aber es ist den meisten Leuten zu eklig.

Ich muss zugeben, ich habe es getan mit dem Eigenurin, und ich kann es absolut nur weiterempfehlen. Es hat am Tag des stechens zwar etwas gebrannt, aber war OK.

Als ich den Laden verlassen habe war er nun schon offiziell seit 40 Minuten geschlossen, aber Alex hat sich genau so viel Zeit genommen, wie immer, ich kann ihn echt empfehlen.

Am tag nach dem Stechen hat es noch ganz minimal beim anfassen und beim Behandeln mit Eigenurin gebrannt, aber nicht erwähnenswert. Am dritten Tag danach habe ich gar nichts mehr davon gemerkt, das Piercing war im Prinzip fast schon verheilt.

Ach ja, auf Sex soll man ca. 7 Tage verzichten, damit es auch richtig schön verheilt.

Ich bin echt gespannt, ob es die Gefühle bei Sex wirklich verbessert. Aber selbst wenn nicht, alleine schon vom Optischen her gefällt es mir sehr, und ich möchte es nicht mehr missen, trotz der Schmerzen beim Stechen. Ich kann es nur empfehlen.


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