So wurde es zum Kreuz.. KVV
At A Glance
Author LorettaHD
Contact LorettaHD@bme.anon
IAM LorettaHD
When Three months ago
Artist Oli
Studio Trust Bodypiercing
Location Germany , Mannheim
Hallo,

Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Piercing. Irgendwie kommt dieser Wunsch bei mir nach spätestens einen dreiviertel Jahr nach dem letzten Piercing.

Nachdem ich schon lange Zeit ein KVH Piercing besaß, kam die Überlegung noch ein weiteres hinzuzufügen.

Da Schamlippenpiercings für mich nicht in Frage kommen (find ich optisch nicht so hübsch, obwohl es gut machbar wäre) entschied ich mich für ein weiteres KV. Diesmal jedoch auf vertikale Weise. Ich informierte mich im Net über das KVV.

Oft hatte ich schon von vielen Trägerinnen gehört, dass dieses Piercing bei diversen "Tätigkeiten" sehr intensiv seine Wirkung entfalten sollte.

Natürlich war es auch mit ein Reiz sich genau dieses IP stechen zu lassen. In erster Linie ging es mir aber um die Ästhetik.

Nun gut... genug vom Vorspiel... kommen wir solangsam mal zum Höhepunkt

Da ich beim letzten Stechen (Christina) sehr unruhig auf der Heimfahrt im Auto saß beschloss ich diesmal mit dem Zug zu fahren.

Im Studio angekommen wurde erst mal geprüft ob das piercing bei mir anatomisch machbar wäre. Da ich eine sehr ausgeprägte KV habe gabs hinsichtlich dem jedoch keine weiteren Probleme. Mein Piercer meinte sogar , dass es so sehr gut aussehen würde und es vermutlich keine Rauswachsbefürchtungen gibt. Dann durfte ich die Unterlagen ausfüllen. Obwohl ich schon einige Piercings, besitze wies mich mein Piercer erneut verantwortungsbewusst auf die Risiken, die Nachbehandlung und den Ablauf des Stechens hin.

Daraufhin betäubte er meine KV. Während der Einwirkzeit der Salbe (45min) nutze ich die Zeit noch ein wenig in Mannheim durch die Straßen zu bummeln.

Ist irgendwie n cooles Gefühl auf das Stechen warten zu müssen.

Versteht mich nicht falsch, es kommt mir dabei nicht direkt auf den Schmerz an , nur mag ich die Prozedur neuen Körperschmuck zu bekommen.

Adrenalin schießt bei mir jedesmal durch den Körper, wenn ich das Studio erneut zum Piercen betrete.

So nun war es soweit: Es konnte beginnen! Die Einstichstelle wurde festgelegt. Ein kleiner Punkt wurde auf meine KV gezeichnet.

Mein Piercer legte sich die Handschuhe, den Schmuck sowie die verschiedenen Arbeitswerkzeuge zurecht. Natürlich alles unter sterilen Bedingungen. Dies ist übrigens auch ein Grund weshalb ich hauptsächlich dieses Studio in der Vergangenheit, aber auch in der Zukunft besuchen werde. Es ist dort alles sehr sauber und entspannt.

Mir wurde unheimlich warm, als ich die 18mm lange 1,6er Kanüle sah. Irgendwie hab ich das Gefühl, die werden von piercing zu Piercing größer.

Nun ja ... aber der Drang dieses Piercing zu bekommen war dann doch größer. Da muss ich wohl durch! Außerdem hatte ich bisher jedes Piercing überlebt. Dies beruhigte mich :-)

Ich zuckte zusammen, als mich die Nadel durchfuhr. Es tat richtig weh.

Vermutlich auch deshalb, da ich andere Erwartungen hatte. Bekannte (ob real oder per net) erzählten mir immer wieder, dass ein KVV weniger weh tun würde als ein KVH. Da hatte ich mich wohl falsche vorbereitet.

Auch diesmal schaute ich weg als der Piercer die Zange nahm und ansetzte. Dies hat sich bei mir bewährt.

Ein weiteres kurzes Ziehen entfaltete sich beim Schmuckeinsatz. Der Stab wurde mit 3mm dicken Kugeln verschraubt. Die unterste Kugel verschwand unter der KV.

Als ich dann dass Ergebnis in einen kleinen Handspiegel sah, (also die oberste Kugel des eingesetzten Stabs, die andere war unter der angeschwollenen KV versteckt) vergaß ich den Schmerz jedoch schnell. Über das frische Piercing wurde ein steriles Tuch gelegt, sodass die Gefahr nicht bestand, dass die Wundflüssigkeit mit meine Slip verklebte.

Während des gesammten Vorgangs konnte ich mein KVH, Fourchette sowie das Christina drinlassen. Da mein KVH mit einen Stab geschmückt ist bildet es zusammen mit den neuen KVV ein Kreuz.

Ich ging voller Stolz und Elan zurück zum Bahnhof. Meine Pläne noch weiter einkaufen zu gehen gingen nicht auf, da ich mich an neue Piercings nie satt sehen kann.

Ich find es wunderschön... und das nicht nur beim Ansehen!

Die Abheilphase verlief ziemlich schnell. Vielleicht war es auch gar nicht so schlecht , dass ich zum Zeitpunkt Single war und somit kein Problem damit, hatte auf Sex zu verzichten. Die Pflege erfolgte hauptsächlich durch Eigenurin und warmen wasser. Auf Octenisept (Hergestellt für Katheterisierung - daher auch im Genitalbereich anwendbar) verzichtete ich ganz.

Ach ja beim Sex ist es kein großer Unterschied , nur beim OS bietet es weitere Spielmöglichkeiten.

Einen kleinen Nachteil empfinde ich jedoch beim "Solo Sex". Durch das direkte Aufliegen auf der Klit kann diese sehr schnell wund werden bei zu starken Druck auf dieses Piercing. Auch zwickt es bei der Ursprungsdicke von 1,6mm ab und an.

Ich habe vor das Piercing auf 2,4mm zu dehnen, sodasss es nicht einschneidet und zwickt.

Ich mag meinen Körper und fühle mich jedesmal geschmeichelt, wenn mich Menschen verschiedene Alterklassen z.B in der Sauna auf meine Piercings ansprechen. Bisher kamen nur positive Reaktionen.

So ich hoffe ich habe jetzt alles wichtige zusammen gefasst und nix vergessen.

Liebe Grüße, Loretta


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