Klitorisvorhaut Vertikal
At A Glance
Author Biest
Contact Biest@bme.anon
IAM Biest
When A month ago
Artist Torsten
Studio Wildcat
Location München
Vor nicht allzu langer Zeit erreichte mich ein Newsletter der Wildcat Community. Wildcat hat sich dazu entschlossen endlich einen Laden im wilden Süden aufzumachen. Als Eröffnungsangebot gab es für die 25 ersten Leute, die sich melden, am Eröffnungstag ein Piercing ihrer Wahl umsonst.

Einzige bedingung war, das man sich beim Stechen dokumentieren ließ.

Grossartig, dachte ich mir, jetzt wird es endlich Zeit,

mir ein formschönes Piercing an exquisiter Stelle zuzulegen.

Ich liebe Piercings, allerdings nicht unbedingt in meinem Gesicht.

Meine beiden Brustwarzen hatte ich mir schon einige Monate vorher stechen lassen. Obwohl die Abheilphase sehr lang dauerte (manchmal "schmoddern" sie jetzt, nach 11 Monaten immer noch) hab ich sehr viel Spaß damit. Die Stimulation der Brustwarzen, das Anbringen von Klammern und anderen Dingen, sowie das Ausüben eines dezenten Schmerzes an den Nippel, macht mich total an.Die Stäbe lassen sich dazu ja prima verwenden.

Zuerst hab ich mich im Internet und auch "Live" über die Möglichkeiten eines Piercings informiert. Besonders gut haben mir zwei Sorten gefallen: Das Christina und das vertikale Durchstechen der Schamlippen. Das sind aber beides Piercings, die ausser der optischen Verschönerung, keine weitere Funktion haben. Ausserdem konnte ich mir bei meiner Anatomie kein Christina vorstellen, und einige Leute, darunter auch mein Piercer haben mir von den vertikalen Labienpiercings abgeraten, da diese dazu neigen, herauszuwachsen.

Also habe ich mich letztendlich für ein vertikales Klitorisvorhautpiercing entschieden.

Dabei wird die Vorhaut der Klit von oben nach unten durchstochen, und ein Stab eingesetzt. Von "aussen" sieht man nur eine kleine silberne Kugel. Innen jedoch, also direkt auf meiner Perle liegt eine weiter Kugel. Das konnte ich mir grossartig vorstellen.

An besagtem Tag war ich ganz schön aufgeregt. Immerhin sollte bald jemand an meiner empfindlichsten Stelle "rumdoktoren". Ich muss erwähnen, dass ich fürchterliche Angst vor Spritzen habe, und erst recht vor Kanülen und solchem Zeug. Meine Nippelpiercings habe ich mir auch unter örtlicher Betäubung einsetzen lassen, so das ich mir den Schmerz auch nicht vorstellen konnte. Gott sei dank habe ich mir einen guten Freund mitgenommen, der sich ebenfalls piercen lassen wollte. So hatte ich jemanden, der mir die Hand halten konnte.

Als wir endlich bei Wildcat ankamen, begutachteten wir erst einmal das Studio. Dieses ist frisch renoviert worden und machte einen freundlichen und sauberen Eindruck.

Nachdem wir uns ein Weilchen gedulden mussten, in der Zeit machte ich mich über das Buffet her, das zu Ehren der Eröffnung angerichtet war, war die Stunde der Wahrheit gekommen.

Mittlerweile noch aufgeregter gingen wir ins eigentliche Piercingstudio. Dieses war sehr ordentlich und hygienisch, nur etwas klein. Allerdings sollen die Räumlichkeiten in naher Zukunft noch vergrössert werden, so dass auch hier genügend Platz sein würde. Torsten, der Piercer, machte von Anfang an einen kompetenten Eindruck. Er selbst trägt einen Haufen Piercings, darunter auch ziemlich ausgefallenes Zeug. Außerdem sieht er verdammt gut aus. Gut, dachte ich so bei mir, dann macht's doppelt soviel Spaß, wenn ich gleich mein Piercing bekomme.

Torsten wollte erst einmal wissen, was ich mir konkret vorgestellt hatte. Also hab ich ihm erklärt, das ich gerne ein vertikales Klit-Vorhautpiercing haben will, und wo es in etwa sitzen sollte.

Ich war immer noch sehr aufgeregt und machte wohl auch eine dumme Bemerkung in dieser Richtung, den Torsten erklärte mir, das ich es mir abschminken könnte, beim Stechen die Hand von irgendwem zu halten. Das sei auch gar nicht nötig, denn alles in allem sei es gar nicht so schlimm, ich sollte mich nur entspannen und tief durch atmen. Wichtig sei nur, mich nicht zu verkrampfen, sondern möglichst locker zu sein. Oje, dachte ich, ob ich das hinkriege? Allerdings kam ich nicht umhin zu bemerken, das Torsten wohl sehr recht hat. Also habe ich mich erst ein mal zusammen genommen und versucht, lockerer zu werden. Leichter gesagt, als getan! Derweil hatte der Piercer seine Instrumente hergerichtet und begann mir zu erklären, wie er vorgehen wollte. Ich machte mich frei und nahm auf dem Stuhl Platz, der mich an einen gynäkologischen Untersuchungsstuhl erinnerte. Das ist ein ziemlich interessantes Gefühl, wenn du nackt auf einem Stuhl mit weit geöffneten Beinen sitzt, und drei Männer anwesend sind, von denen du nur einen kennst! (Der Fotograf war ja noch mit im Raum)

Jetzt ging es tatsächlich zur Sache. Jetzt war ich erst richtig nervös, versuchte mich aber im Zaum zu halten, was auch leidlich gut klappte.

Zuerst wurde die Stelle, an der der Stab eingesetzt wurde, gekennzeichnet. Dann schob mir Torsten ein dünnes Metallröhrchen von unten an die Vorhaut der Klitoris, um die Haut zu straffen. Das war nicht einmal so unangenehm, schließlich bin ich ja auch Klammern gewöhnt. (So kommen einem mal seine sexuellen Vorlieben zu gute!) Aber nun hatte er auch schon die Kanüle in der Hand! Einmal tief durch atmen noch! Unbeschreiblich, was einem an Gefühlen widerfährt, wenn man an delikater Stelle durchstochen wird! Der Schmerz war jedoch zu vernachlässigen! Das hat nur ein bisschen geziept, und schon war es auch wieder vorbei! Aber das Adrenalin das einem durch die Adern fließt ist wirklich fantastisch! Und es sieht sehr geil aus, wenn die Nadel in dir drinsteckt! Die Versuchung nicht hin zufassen war gewaltig!

Leider dauerte diese Erfahrung etwas zu kurz, da mir gleich der Stab eingesetzt wurde. Das hat noch mal ein bisschen gezogen, war aber auch gleich vorbei!

Voller Stolz betrachtete ich nun mein neues Piercing. Das sieht einfach fantastisch aus.

Mittlerweile sind 4 Wochen vergangen, und ich möchte es nicht mehr missen. Nicht umsonst nenne ich es meinen Joy-Stick! Ich muss nämlich nur ein bisschen an der äußeren Kugel spielen, und meine Klitoris wird optimal stimuliert!

Der Abheilungsprozeß verlief ganz unproblematisch. Gleich am ersten Abend hatte ich den ersten Geschlechtsverkehr. (Ja, ich weiß, das man das nicht machen sollte. Aber lauf du erst mal mit einem frischen Piercing an dieser Stelle durch die Gegend!) Und einige Tage später war das Teil vollständig verheilt. Die ersten paar Tage lief ich auch mit einem ziemlich fetten Grinsen durch die Gegend, weil mich das Piercing ständig stimuliert hat. Mittlerweile habe ich mich schon daran gewöhnt, aber meine Libido ist seit dem sehr viel größer.

Also Mädels: Intimpiercings kann ich nur jeder von euch ans Herz legen!


Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
been edited. We can not guarantee that the experience is accurate, truthful,
or contains valid or even safe advice. We strongly urge you to use BME and
other resources to educate yourself so you can make safe informed decisions.


Return to Female Genital / Hood, vertical