Mein erstes Intimpiercing
At A Glance
Author Monika
When Six months ago
Artist Frauenarzt
Studio Praxis
Location Rhein Main Gebiet Germany
Mein erstes Intimpiercing

Vor etwa 1 1/2 Jahren hat mich mein Mann, nach anfaenglichen Zoegern und grossen Bedenken meinerseits, zu einem Nippelpiercing ueberreden koennen.
Er hatte mehr als 5 Jahre gebraucht, um mich zu ueberzeugen.

In Nachhinein betrachtet, waren alle meine Aengste welche ich vor einem Piercing an einer solchen delikaten Stelle hatte, absolut unbegruendet.

Im Gegenteil, nachdem der erste Stiche gemacht und verheilt waren, spielte schon bald mit dem Gedanken, mir meine Klit-Vorhaut mit einem Ring zu schmuecken.
Da ich jedoch nicht in ein Piercingstudio gehen wollte (aus Gruenden der Hygiene und aus Angst vor Schmerzen), musste ich mir einen Arzt suchen, welcher sich bereit erklaerte, mich unter oertlicher Betaeubung zu piercen.
Ich habe nach langer Suche, einen gefunden, welcher einen Kompromiss mit mir ausgehandelt hat.

Der Arzt stellt die Raeume und das Equipment und ein professioneller Piercer sticht das Piercing.
All dass, geht waehrend der normalen Sprechstundenzeit vonstatten.
Das ging von meinem Standpunkt aus in Ordnung.

Ich habe dann, in Abstimmung mit dem Arzt und meinem Mann, den Schmuck fuer das Piercing ausgesucht.
Wir waehlten einen zierlichen Ring in der Groesse 12 ga aus Titan mit 2 kleinen Verschlusskugeln.

Nach einer langen Zeit des Wartens, hatte ich am 10.11.2002 meinen Termin fuer ein Klitorisvorhautpiercing (welch ein Megawort !).

Ich also am Freitag, nach einer langen Nacht mit Schlafstoerungen, mit Herzklopfen gegen 6.00 Uhr aufgewacht.
"Shit" Termin ist doch erst um 11.00!
Dass faengt ja schon gut an.

Damit sich der Piercer keinen Patzer, wegen "eingeschraenkter Sicht" erlaubt, oder anderweitige Probleme auftreten, habe ich mich im Schambereich, nass rasiert.
Na, dass war vielleicht ein Kampf, Schaum an den Fingern, Schaum am Objekt der Begierde und alles schoen glitschig.
Dennoch, nach einer guten 3/4 Stunde war es geschafft und ohne nennenswerte Verletzungen.

Auf zum Doc in die Praxis.
Nach einer kurzen Zeit im Wartezimmer, bei der mir so im Kopf der Gedanke umherging " wer von den hier Anwesenden wohl ist Piercingkandidat und wer nicht", war es dann soweit.
Mit einem, so glaubte ich, fuer alle anwesenden hörbaren laut klopfenden Herz, ging ich in das Behandlungszimmer.
Dort wurde ich schon von dem Doc und seiner Sprechstundenhilfe empfangen.
Er fragt mich, ob ich den soweit sei und noch immer den Wunsch nach einem Piercing haette.
Dieses bejahte ich und wurde sodann in das Nebenzimmer gefuehrt.
Dort wartete schon der Piercer mit seinen Utensilien.
Ein Mensch welcher auf den ersten Blick, so garnicht in meine Vorstellungen passte.
Nicht taetowiert,zumindest nicht sichtbar, keine sichtbaren Piercings und wie ein Banker gekleidet, also total anders als ich erwartet haette.
Er bat mich meinen Unterkoerper freizumachen und auf dem Stuhl Platz zunehmen.
Nachdem ich Platz genommen habe, wurden meine Beine fixiert und die Sprechstundenhilfe hielt meine Hand.
Aus dem Augenwinkel heraus konnte ich die Utensilien in einer Schale mit Fluessigkeit sehen, div. Zangen, die Piercingnadel und den Ring.

"Scheisse" dachte ich, was machst Du hier!

Als naechstes wurde mein Schambereich grosszuegig mit einer roten Loesung eingepinselt und der Piercer erklaerte mir kurz den Ablauf.
Danach wurde der Bereich mit einer anderen Loesung wieder abgewischt und die Markierungen fuer den Ring gesetzt.
Man hielt mir einen Spiegel hin, damit ich den Sitz begutachten konnte.
Waehrend ich mir die Stelle so betrachte, wurde vom Doc eine Spritze fertig gemacht.
Entgegen meinen Erwartungen, habe ich den Einstich garnicht gemerkt, dass einzige was ich spuerte, war ein leichtes Brennen, was aber nur kurz war.
Danach musste ich noch 2 Minuten warten, damit die Betaeubung auch richtig wirkt.
Ich kam mir richtig bloed vor, wie ein Maikaefer auf dem Buckel liegend.
Vom eigendlichen Piercen hingegen, habe ich nichts gespuert, nur ein paarmal klappern der Instrumente, ein Herumzupfen an meinen Schamlippen und ehe ich mich versah, sagte der Doc "fertig".
Mit dem Handspiegel konnte ich dass Ergebnis betrachten, leicht geroetet, aber kein Blut sichtbar und genau positioniert.
Dass waere geschafft und leichter als ich dachte!
Ich bekam noch ein Faltblatt mit Pflegetips, eine Reinigungsfluessigkeit und eine Tube mit roter Salbe mit.
Mit dieser Salbe solte ich den Ring, wenn ich ihn gereinigt habe, hin und her bewegen.
Eine Fixierung wie bei einem Nippelpiercing ist, wie man mir sagte, nicht notwendig, allerdings soll ich beim hochziehen des Slips auf die Lage des Rings achten, sonst koennte es doch etwas schmerzen.
Schwimmbadverbot, maessiges Duschen und Sexverbot bis zum Kontrolltermin, wurden mir noch auf den Weg gegeben.
Das ganze ist jetzt schon fast ein viertel Jahr her, mein Ring ist ohne Probleme abgeheilt und macht mir viel, viel, viel Spass!!!!
Meine Piercings haben unser Sex-Leben in einer Art und Weise widerbelebt, wie ich es nicht fuer moeglich gehalten haette.
Nach mehr als 15 Jahren Ehe war da eine gewisse Routine und auch Langeweile eingetreten.
Dass ist nun vorbei!!!
Ich kann nur sagen "Maedels traut euch"!!

P.S.
Inzwischen ueberlege ich mir ernsthaft, weitere Intimpiercings zu zulegen, evtl. sogar einen echten Klitorisring.


Liebe Gruesse von Monika


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