Da ich selbst und meine Partnerin die Berichte auf BME gerne und oft lesen, wollen wir unsere Erfahrungen hier ebenfalls veröffentlichen, und somit der einen oder anderen vielleicht auch noch den noch fehlenden Ruck geben.. Vorab ein paar warnende Worte : Ich bin ausgebildeter Piercer und habe einige Jahre als Piercer in einem Studio gearbeitet, bringe also neben den dringend erforderlichen theoretischen Kenntnissen auch ausreichende praktische Erfahrung und natürlich das notwendige Equipment (steriles Werkzeug, Hochdrucksterilisator....) mit..
At A Glance Author Hart Contact Hart@bme.anon When Six months ago Artist ich selbst Studio at home Location Mitteldeutschland Ich habe meine Süße lange mit meinem Wunsch genervt, ihr neben ihrem Klitvorhaut-Piercing, das ich ihr ebenfalls selbst gestochen hatte, endlich eines direkt durch den Kitzler stechen zu dürfen.. Ich habe dieses Piercing bereits mehrere Male im Studio gestochen, so das ich wusste, das es ihr zum einen hervorragend stehen würde, zum anderen noch einen gewissen Lustkick verursachen würde.. Nachdem sie dies ewige Zeit lang abgelehnt hat (sie hatte Angst vor dem Schmerz beim Stechen und davor, das ihre Klit anschließend taub oder unempfindlicher sein würde) , gab ein Gespräch mit einer Vertreterin für Piercingschmuck und Zubehör den Ausschlag... Nach langen Gesprächen beim Tee (wir kannten uns von mehreren Besuchen vorher) kam das Gespräch auf eigenen Schmuck, und sie gab zu, selbst ein Piercing durch die Klit zu haben.. Dies machte meine Süße natürlich neugierig, und beide verschwanden nach einigem hin und her kurz im Bad, damit sie sich das Ganze einmal "aus der Nähe" ansehen konnte... Unmittelbar danach bedrängte meine Kleine mich förmlich, ihr ebenfalls eins zu stechen, was natürlich auf meine volle Zustimmung stieß.. Nachdem ich sie auf den nächsten Tag vertröstet habe (ich führe so etwas nie im "Affekt" aus, zudem hatte sie vorher schon Wein getrunken), trollte sie sich dann schmollend ins Bett. As ich am nächsten Tag nach dem Dienst nach Hause kam, hatte sie schon alles notwendige vorbereitet.. Sie hatte sich einen winzigen Ring mit kleiner Kugel aus dem Schmuckschrank ausgesucht, ihn sterilisiert und alles andere bereitgelegt. Da sie selbst ausgebildete Schwester ist, kannte sie sich mit der Prozedur des Sterilisierens natürlich genauso gut aus wie ich.. Mehr zu ihrer eigenen Beruhigung denn als Anästhetikum hatte sie sich mit EMLA-Creme lokal eingecremt, was meiner Meinung nach zwar nicht viel bringt, aber auch nicht unbedingt schadet... Da wir zu Hause natürlich keine passende Liege haben, musste das Bett herhalten, auf dem sie es sich bequem machte... Ich zog mir also die Latexhandschuhe an und sterilisierte die zu stechende Stelle ausreichend und lange, wobei mich mehr die Vorfreude als die Gründlichkeit anspornte-schließlich ist es doch etwas anderes, wenn man seiner Geliebten einen solchen Wunsch erfüllt, als wenn man dies an einer "Kundin" ausführt... Anschließend wechselte ich die Handschuhe und legte ihr die Klammer an, was ihr nach eigener Aussage zwar unangenehm war, aber scheinbar keine Schmerzen zu verursachen schien. Da Frauen bei diesem Piercing dazu neigen, im Reflex die Beine zu schließen, benutze ich stets sterilen Kork, um die Nadel beim Austreten "abzufangen", da ansonsten die grosse Wahrscheinlichkeit besteht, das sie sich die Braunüle selbst ins Bein sticht.. Ich hielt also die Nadel an der angezeichneten Stelle an, und hielt den Kork auf der anderen Seite der Klammer gegen, und ließ sie dreimal tief Luft holen.. Beim letzten Ausatmen stieß ich die Nadel durch, was den Effekt hatte, das sie für einen kurzen Moment schwerelos zu werden schien, denn ihr süßer Hintern schwebte für endlose Sekundenbruchteile scheinbar schwerelos in der Luft... Nach dem Hinweis, die Luft nicht anzuhalten, sondern ruhig und tief weiterzuatmen, beruhigte sie sich nach einer guten Minute langsam wieder, trotzdem flossen reichlich Tränen der Erleichterung, aber auch des Schmerzes....
Nach ihrer Aussage war es der intensivste Schmerz, den sie je gespürt hat..allerdings auch mit der kürzeste... Ihr Umschreibung war "Kurz, aber sehr heftig".. Nach dem Einsetzen des Ringes desinfizierte ich die Stelle nochmals, und ließ sie danach in Ruhe auf dem Bett schlummern... Der Ring war von der Grösse genau richtig gewählt-er umschliesst die Klitoris, lässt ihr aber genug Platz zum erigieren...die Kugel stimuliert sie dabei noch zusätzlich.. Die Nachsorge gestaltete sich unspektakulär-Meersalz und hin und wieder etwas Octenisept..mehr nicht... Nach ca. 3 Monaten war das Piercing komplett abgeheilt und bereitet mir grosse Freude-ihr natürlich auch..
Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, das die Klit unempfindlicher geworden ist-im Gegenteil, sie ist immer noch hochsensibel.. Sie ist im Nachhinein froh, sich dazu durchgerungen zu haben, und zu Recht stolz darauf..
Im Moment planen wir, den Ring durch einen Segmentring oder "ewigen Ring" zu ersetzen, und kleine Gewichte anzuhängen.. Ich habe neulich beim Shopping auch ein winziges Glöckchen gesehen, das ihr an dieser Stelle mit Sicherheit auch hervorragend stehen würde...
Zum Schluss noch die eindringliche Warnung-bitte nicht nachmachen, wenn ihr nicht über das Wissen und die Ausrüstung verfügt, und auch das Studio, in dem ihr Piercings durchführen lassen wollt, solltet ihr euch in Ruhe und mit gesundem Menschenverstand aussuchen.. Bei Fragen stehen wir euch gerne auch mit Rat und Tat zur Seite..