2-fach Klitoris
At A Glance
Author Conny
When A month ago
Artist ich
Studio bei mir zuhause
Location Deutschland
Seit ich mich erinnern kann mag ich Piercings und Tattoos. Schon mit sechs Jahren hatte ich in beiden Ohren ein Loch, mit zwölf waren es im rechten Ohr drei und im linken Ohr fünf Löcher. Es folgte mit fünfzehn der Bauchnabel etwas später dann Zunge und Nase.

Danach war erst einmal für einige Zeit Ruhe. Als ich mit achtzehn zuhause aus- und in eine andere Stadt umzog, hatte ich endlich die Freiheit mich nicht mehr vor meiner Mutter rechtfertigen zu müssen. Ich enddeckte in der näheren Umgebung ein Piercing- und Tattoo-Studio wo ich meinen Wunsch eines Tattoos (ein etwa DIN A4 großer Panther auf der rechten Schulter) verwirklicht habe.

Inzwischen war ich noch öfter da, mein Steiß ziert nun ein Tribal, ebenso meine rechte Wade. Auch sind noch zwei Piercings jeweils in meinen Brustwarzen dazu gekommen.

Aber das ist alles schon wieder fast ein Jahr her. Inzwischen habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt und bin glücklicher Single.

Vor einem Monat dann verspürte ich wieder das Kribbeln das wohl jeder Bod-Mod-Süchtige kennt, es muste was Neues her. Ich wollte endlich auch ein "Intimpiercing", und besser noch, ich wollte es selbst machen.

Ich besuchte wieder mal das Studio um die Ecke, um mich mit der Piercerin zu treffen, mit der ich inzwischen ganz gut befreundet war. Wir verabredeten uns am Wochenende in meiner Wohnung, wo ich unter ihrer Anleitung mir meine Piercings stechen wollte.

In der Nacht zum Sonntag konnte ich vor lauter Aufregung nicht schlafen, so sehr freute ich mich auf das was ich da vor hatte. Es waren bis zum Sonntagnachmittag die längsten Stunden meines Lebens.

Doch dann klingelte es an meiner Türe, ich platzte fast vor Vorfreude, wir tranken erstmal einen Kaffee und besprachen ganz genau was ich nun tuen wollte. Ich wollte ein doppeltes Pircing in meiner Klitoris, die recht ausgeprägt ist, einen Stab von oben nach unten, und im oberen drittel einen Ring der unter dem Stab durchgeht. Nach dem wir die Stelle in Augenschein genommen hatten haben wir beschlossen mit dem Stab anzufangen. Zuerst wurde der ganze Bereich mit Alkohol desinfiziert, zuerst vorsichtig mit einem Wattestäbchen, dann als das Brennen nachließ mit einem Wattebausch. Bei dem markieren der Ein- und Austrittsstelle half mir die Piercerin wieder, der Stab sollte ja schließlich gerade sitzen. Dannach nahm ich unter Anleitung die Klemmzange fixierte die Stelle, setzte die Nadel an und stach zu. Zu meinem Erstaunen war es nicht annährend so schmerzhaft, wie ich mir vorgestellt hatte, aber es war ja auch noch kein Schmuck montiert. Ich hatte in der letzten Zeit sehr viel über Teflon-Stäbe gelesen, und setzte nun einen solchen Stab 1,6mm mit zwei kleinen Titankugeln 5mm ein. Das eigentlich Schmerzhafte war das zurückziehen der Piercingnadel, aber nachdem ich die Zähne kräftig zusammen gebissen hatte, war der Schmuck an der Stelle wo er hin sollte. Nun mußte ich nur noch die Kugel aufschrauben und die erste Hälfte war geschafft.

Das alles gab mir ein unheimlich gutes Gefühl, ich war schon fast im Rausch, aber ich wollte ja noch weiter machen. Im nächsten Schritt wollte ich waagerecht einen Ring einsetzen, wir markierten die Stelle wieder gemeinsam, ich nahm die Zange und versuchte meine Klitoris wieder so einzuklemmen, daß der Ein- und Austrittspunkt direkt hintereinnander lagen. Das Festklemmen tat jetzt mehr weh, weil ja das ganze Gewebe durch das andere Piercing schon sehr gereizt war, aber ich beschloss weiter zu machen, ich wollte es ja schließlich haben, nun mußte ich auch sehen daß ich es durchzog. Als nun die Stelle wieder fixiert war, nahm ich eine neue Nadel, holte einmal tief Luft und stach sie durch, der Schmerz war jetzt schon größer als vorher. Wir namen auch hier eine sog. Terumo Piercing-Nadel, 2,1mm, die nach dem Stechen angeschnitten wird und mit dem ich den 1,6mm starken Ring einführen konnte, auch hier tat das einziehen des Schmuckes mehr weh als das Stechen.

Zu guter letzt wurde der ganze Bereich mit Octenisept gereinigt. Mein erstes richtiges "Intimpiercing" war nun vollendet. Wir tranken noch einen weitern Kaffee zusammen, bekam noch einige Pflegetipps, dann bedankte ich mich für die Hilfe, bezahlte Schmuck und Material, und war wieder alleine.

Inzwischen ist ein Monat vergangen, beide Stiche sind abgeheilt, und ich muß sagen, daß der Teflonstab wesentlich angenehmer zu pflegen ist als der Titanring, weil einfach nichts daran haftet (wie in der Pfanne in der Küche *g*). An dem Ring hat sich doch schon öfter mal eine Kruste gebildet die dann erst ganz vorsichtig aufgeweicht werden muß bevor ich den Ring bewegen konnte.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Piercing, es war gut das ganze mit professioneller Hilfe zu tun, zumal ich da auch die Gerätschaften wie zum Beispiel die Zange benutzen konnte, und diese auch Steril eingeschweißt war.

Seit ich die Piercings habe, bin ich ständig leicht erregt, wenn mein Slip daran her reibt, ich habe nach zwei Wochen auch schon die ersten "Spielversuche" gemacht (mit umwerfenden Erfolg *ggggg*) und freue mich jetzt schon auf das erstmal richtigen Sex mit einem Mann und meinen Piercings.

Ciaoi, Conny


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