Endlich - mein Pubic-Piercing
At A Glance
Author Alex
Contact Alex@bme.anon
IAM squarerigger
When Six months ago
Artist Tobias
Studio Magic Metal (www.magicmetal.de)
Location Köln, Deutschland
Seit rund 2 Jahren befasse ich mich mit Bodyart. Da ich als IT-Consulter für das Bankgewerbe, also für eine sehr, sehr konservative Branche, kann ich mir, außer meinem Ohrring, allerdings keinerlei sichtbare Bodyart erlauben. Aber was sich unter dem Anzug versteckt, geht niemanden etwas an. Und da findet sich so einiges: beide Brustwarzen sind gepierct, dazu habe ich drei Hafadas. Bis vor wenigen Wochen war auch noch mein Bauchnabel dreifach gepierct, aber die drei Banana-Barbells mußte ich rausnehmen, weil sie herauszuwachsen drohten.

Anfang Oktober dann lies ich mir endlich mein Pubic-Piercing stechen. Gereizt hatte mich gerade dieses Piercing schon lange, weil es einfach nur gut aussieht. Allerdings stechen die wenigsten Piercer Pubics, weil diese ja als Oberflächen-Piercings tendenziell stärker vom Herauswachsen bedroht sind. Informiert hatte ich mich über dieses Piercing schon länger, hauptsächlich natürlich hier bei http://www.bmezine.com. Da ich regelmäßig in der deutschsprachigen Bodyart Newsgroup de.rec.bodyart (dem deutschen Gegenstück zu r.a.b.) poste und auch in deutschsprachigen Bodyart-Forum http://f7.parsimony.net/forum9377/ schreibe, lernte ich irgendwann einmal Sira kennen. Sie betreibt zusammen mit ihrem Freund Tobias das Piercingstudio MagicMetal (http://www.magicmetal.de) in Köln. Ich hatte gerade beruflich in der Nähe zu tun, also überlegte ich mir, daß ich mir doch dort mein langersehntes Pubic stechen lassen könnte.

Also machte ich mich auf den Weg nach Köln. Das Studio von Sira und Tobias befindet sich ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes, so daß ich es bequem zu Fuß erreichen konnte. Dort angekommen, betrieben wir erst mal ein bißchen Small Talk. Die beiden boten mir etwas zu trinken an, wir unterhielten uns locker über Bodyart und andere Themen. Nebenbei klärten sie mich über Risiken und Pflege des frischen Piercings auf und ließen mich die Einverständniserklärung ausfüllen.

Bereits vorab hatte ich telefonisch abgeklärt, daß ich mir das Piercing gerne in 2,0 mm Materialstärke stechen lassen würde. Das war auch gut so, denn der für das Pubic-Piercing passende Schmuck ist wohl nicht gerade in jedem Studio vorrätig. Da klar ist, daß ein solches Oberflächen-Piercing aufgrund der Spannung der Haut häufig herauswachsen kann, war klar, daß als Schmuck nur ein Surface-Barbell mit um 45 Grad abgewinkelten Enden in Frage käme. Durch diese spezielle Form (so in etwa: \________/) wird die Spannung an den beiden Enden etwas abgemildert, so daß sich die Gefahr des Herauswachsens deutlich verringert. Außerdem war klar, daß ich einen relativ langen Stichkanal wollte, um auch so sicherzustellen, daß das Piercing nicht so schnell herauswächst. Der Schmuck meiner Wahl war also Surface-Barbell mit einer Länge von fast 20 mm und einem Durchmesser von 2 mm.

Schließlich wurde es ernst. Wir gingen ins Behandlungszimmer. Ich hatte mir vorher schon daheim angezeichnet, wo das Piercing genau sitzen sollte. Gerade bei einem Pubic ist das sehr wichtig, denn nur wenn das Piercing korrekt platziert ist, wirkt es nicht nur optisch, sondern kann auch sexuell etwas bringen. Dafür muß es aber ganz genau an der Wurzel des Penis angebracht werden. Diese Stelle hatte ich mir schon daheim bei erigiertem Penis rausgesucht, so daß Tobias genau wusste, wo er stechen mußte. Und natürlich hatte ich die entsprechende Stelle daheim auch schon rasiert.

Tobias desinfizierte die Stelle sehr gründlich und dann ging's los. Er arbeitete ohne Klemmen, was ich als sehr angenehm empfand. Den Einstich der Braunüle merkte ich, jedoch war der Schmerz nicht sonderlich heftig. Als die Nadel die relativ lange Strecke unter der Haut zurücklegte, konnte ich zwar ein komischen Gefühl verspüren, unangenehm war es jedoch nicht. Auch der Ausstich war nicht so schlimm. Vor dem Einführen des Schmucks hatte ich dann noch mal Schiss, denn immerhin waren die Enden um 45 Grad abgewinkelt, so daß ich mir dachte, daß das noch mal unangenehm werden könne. Aber nein, auch das war kein Problem. Schnell war der Schmuck drinnen und ich hatte wieder ein Piercing mehr. *freu*

Das neue Piercing verheilte Problemlos, aber das ist bei mir normal. Ich hatte zum Glück noch nie größere Probleme mit Entzündungen oder so. Der Stichkanal hat sich zwischenzeitlich ein bißchen verkürzt, aber es scheint inzwischen Ruhe eingekehrt zu sein. Von einem weiteren Herauswachsen ist jetzt, rund 5 Monate später, zum Glück nichts mehr zu merken.

Wie ich oben schon geschrieben habe, wollte ich das Piercing natürlich nicht nur der Optik wegen, obwohl meine Freundin auch auf Piercings steht und alleine der Anblick und das Spielen mit dem Metall ihr mehr als gut gefällt. *g* Wie gesagt, gerade beim Pubic-Piercing kommt es sehr auf die korrekte Platzierung an - nur bei guter Platzierung kann es eine sexuelle Stimulation bewirken. Ich kann mich in dieser Hinsicht nicht beklagen; die Platzierung ist genau richtig. Für mich persönlich bewirkt das Piercing eine zusätzliche Stimulation der Peniswurzel bzw. des Penisschaftes, die durchaus angenehm ist. Auch bei meiner Partnerin kann das Pubic-Piercing je nach Stellung eine zusätzliche Stimulation bewirken. Bei entsprechender Stellung kann diese Stimulation evtl. sogar direkt an der Klitoris erfolgen.

Wir sind beide rundum mit meinem neuen Spielzeug zufrieden, so daß ich es eigentlich nur jedem Mann empfehlen kann.


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