Mein zweites Intimpiercing ein Prinz Albert
At A Glance
Author Marcel
Contact Marcel-Bodymod@web.de
When Two years ago
Artist Ich
Studio Zu hause
Location wo das Studio wird gefunden
Mein Prinz Albert


Vor einiger Zeit habe ich hier bereits über den Beginn meiner Piercingleidenschaft geschrieben. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen gleich nach meinem 18. Geburtstag in das nächste Piercingstudio zu gehen und mir einen Prinz Albert stechen zu lassen.
Doch wie das immer so ist bekam ich es dann doch mit der Angst zu tun. Nicht unbedingt, dass ich mich vor jemand fremden aus zu ziehen hätte, ich hatte mehr Angst eine Latte zu bekommen oder so. Ich konnte den Wunsch nach einem Piercing aber auch nicht mehr zurück halten.
So blieb nur die Möglichkeit selber Hand an zu legen. Da ich keinerlei Erfahrung hatte rückte ich erst einmal von dem Gedanken ab mir einen Prinz albert stechen zu lassen.
Im Internet hatte ich schnell herausgefunden, dass das piercen des Frenums relativ einfach sein sollte.
Nun würde es also ernst werden. Alles was ich hatte war eine Stecknadel, ich nahm die dickste die ich finden konnte. Dies hoffte ich würde es einfacher machen den Schmuck einsetzten zu können. Dieser sollte ein Ohrstecker sein.
Der Rest war super einfach, dass stechen mit der Nadel tat kaum weh, dank der dickeren Nadel war auch das einsetzten des Schmucks nicht unmöglich. Nach einigen Tagen war die Schwellung abgeklungen und ich hatte mir ein richtiges Piercing besorgt.
Nachdem ich nach circa einem Monat bemerkte, dass sich das Piercing von alleine auf ungefähr 2 mm gedehnt hatte beschloss ich etwas nach zu helfen. Ich ersteigerte eine Dehnungssichel mit deren Hilfe ich auf die 8 mm gedehnt habe.
Zurzeit trage ich aus Komfortgründen keinen Schmuck

Nach ca. einem halben Jahr kam dann der Wunsch nach einem Prinz Albert wieder auf. Zu einem professionellen Piercer wollte ich jetzt schon deshalb nicht mehr, weil das Frenum-Piercing so einfach war.
Also habe ich mir Online Piercingnadeln gekauft, in einer Stärke von 2,4mm und einen Ring mit einer Stäke von 2mm. Dies stellte sich im Nachhinein als kleiner Fehler heraus. Doch dazu später. Auch kaufte ich eine kleine Piercingzange.
Nachdem Nadel und Ring endlich da waren machte ich mich gleich an die Arbeit. Ich zog mich in unser Bad zurück und zog mich aus. Ich desinfizierte alles mit Alkohol aus der Apotheke. Die Piercingzange stellte sich nun als große Hilfe heraus. Mit ihr musste ich keine Angst haben mit der Nadel abzurutschen oder zu weit zu stechen und die Harnröhre zu verletzen. Ich setzte die Zange also so an, dass mir die Position gut gefiel und nahm die Nadel zu Hand. Ich setzte die Nadel an und gab mein bestes auch zuzustechen. Doch es war viel schwerer als mein Frenum. Obwohl es langsam etwas schmerzte versuchte ich den Druck mehr und mehr zu erhöhen. Ich konnte spüren wie die Nadel die Harnröhre durchstach (ich stach von innen nach außen) nun ging es etwas einfacher. Bis die Nadel auf der anderen Seite ankam. Hier gab es erneut einen deutlichen Widerstand. Mit einem letzten Druck war die Nadel dann wirklich hindurch. Alles in allem einfacher als gedacht. Noch schnell den Ring einsetzen und fertig. Doch durch die größere Nadel nahm der Ring nicht den gesamten Durchmesser des Stichkanals ein. Deshalb hat es in den ersten 48 Stunden ungewöhnlich stark geblutet. Trotz angelegten Verbandes waren meine Boxershorts am nächsten morgen rot. Nachdem die Blutungen einmal aufgehört hatten verlief die weitere Heilung ohne Probleme.

Nachdem ich mein Frenum schon immer mal für ein paar Tage draussen hatte entschied ich mich dafür es ganz raus zu lassen. Dies ist einfach komfortabler. Der Ring des Frenum kam sich immer mit dem des Prinz Albert ins Gehege. Obwohl ich meistens für mehrere Monate keinen Ring im Frenum trage, hat sich das Loch bisher noch nicht wesentlich verkleinert. Nachdem ich jetzt schon seit über zwei Jahren nicht mehr regelmäßig Schmuck trage kommt der Wunsch in mir auf wider mehr zu tragen. Ausserdem möchte ich es auch noch weiter Dehnen, hoffentlich bis ich einen Finger durchstecken kann. Dann würde ich am liebsten einen Tunnel als Schmuck tragen, falls dieser sich nicht mit meinem Prinz Albert in die Quere kommt, denn ein Ring in dieser Größe wäre mir dann doch zu unkomfortabel.

Nach ca. zwei Monaten war mein Prinz Albert vollkommen abgeheilt. Mit 2mm Ringstärke war ich aber noch nicht befriedigt, ausserdem hatte ich gehört das sich der Tragekomfort bei größeren Ringstärken erhöhen würde (dies kann ich nut bestätigen). Ich benutzte also die gleiche Dehnungssichel, welche ich bereits für mein Frenum verwendet hatte. Doch das Dehnen eines Prinz Albert war doch etwas schwerer als mein Frenum. So oft wie möglich trug ich also die Dehnungssichel als Schmuck und versuchte so oft es ging sie weiter durch zu schieben. Nach etwa einer Woche hatte ich meinen Prinzen dann auf 4 mm gedehnt. Diese Ringstärke trage ich auch heute noch. Mehr als zwei Jahre danach. Allerdings möchte ich im Zuge der Frenum Dehnung ein oder zwei Millimeter weiter Dehnen. 6mm hört sich im Moment recht gut für mich an.


Zum Schluss noch eine Warnung, man sollte sich immer vom Profi piercen lassen, da dieser weiß was er da tut, bisher hatte ich einfach nur Glück. Mein nächstes Piercing ließ ich mir auch vom Profi machen. Darüber werde ich demnächst hier berichten.


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