Wie ich zu zwei Piercings auf einmal kam….
At A Glance
Author Sirius
Contact Sirius@bme.anon
When Three months ago
Artist Dirk
Location Berlin
Piercings als solches haben mich persönlich schon immer interessiert. Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit in einer Bank und meiner ehemaligen Freundin, die selber gar nicht auf Piercings stand, war dies für mich aber lange Zeit kein Thema. Bodyart-Erfahrungen hatte ich aber schon mit meinen 25-Jahren gesammelt. So habe ich mir mit 20 an meinem Unterschenkel ein Tribal tätowieren lassen, welches mir bis heute sehr gut gefällt und mit dem meine Ex-Freundin auch leben musste.

Wie das Leben so spielt, hält ein Tattoo meistens länger als die Freundin und so war das Ende meiner Beziehung auch gleichzeitig der Beginn von ernsteren Überlegungen, mich doch piercen zu lassen. Da ein Gesichtspiercing nicht in Frage kam (ansonsten hätte ich ein Labret oder auch Auenbraun schick gefunden) festigte sich langsam der Gedanke in mir, mir die linke Brustwarze durchstechen zu lassen. Aufgrund von meinem Nebenberufsstudium und einer anstehenden Prüfung verzögerte es sich aber wiederum.

Den Ausschlag gab dann aber meine neue Freundin (die selber die Zunge, Bauchnabel und eine Christina gepierct hat). Sie ermutigte mich, den Plan in die Realität umzusetzen und machte noch einen zusätzlichen Vorschlag. Da Sie bei Männern einen Prinz Albert total super fand, schlug sie mir eben dieses Piercing vor. Ich war schon ein wenig skeptisch, einen Ring durch mein bestes Stück zu stechen, beschäftigte mich dann aber wiederum 3 Wochen mit dem Gedanken und recherchierte im Internet über das Pro und Contra zu diesem Piercing.

Am 20 Juli, meinem Geburtstag, ging dann alles ziemlich schnell. Meine Freundin schenkte mir ohne Vorankündigung ein Gutschein für ein Piercing meiner Wahl bei ihrem Stammpiercer. Nun sollten also Tatsachen geschaffen werden und ich machte für die folgende Woche einen Termin mit ihr im Piercingsstudio. Als moralische Unterstützung war sie natürlich an meiner Seite und darüber war ich auch froh.

Wir betraten also das Piercingstudio, welches auch gleich einen sehr guten Eindruck auf mich machte. Alles war sauber, es herrschte Rauchverbot und insgesamt herrschte eine gute Atmosphäre. Dirk, der Piercer begrüßte uns und wir setzten uns erstmal in einen separten Raum und meine Wünsche durchzusprechen. Ich sagte zu ihm, dass ich mir gerne die Brustwarze piercen lassen wollte und auch überlegen würde, einen PA mir stechen zu lassen., mir aber noch nicht ganz sicher wäre.

Dirk beriet mich daraufhin und sagte mir, dass er schon aus eigener Erfahrung ein PA wirklich empfehlen könnte. Aus seiner Erfahrung wäre dies ein Piercing, welches sehr gut abheilt und außerdem für den Mann und die Frau einen hohen Lustgewinn darstellen würde.

Nach der Beratung gingen meine Freundin und ich noch mal kurz aus dem Laden um uns zu beraten. Natürlich war meine Freundin ganz heiß darauf, dass ich mir auch den PA stechen lassen würde und auch ich war nach Dirks Aussagen zu dem Schluss gekommen, dass ich es riskieren sollte.

Wir gingen also zurück zu Dirk und ich sagte ihm, dass wir heute beides stechen könnten.

Dirk sagte darauf, dass er die Entscheidung schon so erwartet hätte und begleitete uns in den Piercingraum. Er sagte mir, dass ich mir aussuchen könnte, ob erst die Brustwarze oder der PA gestochen werden sollte. Ich entschied mich für die Brustwarze, da diese im stehen gestochen wurde und ich um meinen Kreislauf ein wenig Angst hatte. Der PA sollte im liegen gestochen werden.

Nachdem Dirk alle Materialien vorbereitet hatte sollte ich mich an zwei Schlaufen, die an der Decke befestigt waren festhalten, damit ich beim Piercen der Brustwarze keine schnelle Bewegung mache. Meine Freundin stand die ganze Zeit neben mir und beruhigte mich, worüber ich echt froh war, da ich schon ziemlich nervös war.

Der Piercingvorgang der Brustwarze ging dann schon recht zügig. Dirk setzte die Nadel an und stach nachdem er von 3 auf 1 gezählt hatte die Nadel durch. Ich muss sagen, dass es schon ein wirklich sehr stechender Schmerz war, den ich so noch nicht erlebt hatte. Aber nach ein paar Sekunden war es schon wieder aushaltbar und Dirk konnte den Ring einsetzen.

Nachdem ich mich ein paar Minuten erholt hatte und mein neues Piercing im Spiegel ausreichend begutachtet hatte, fragte mich Dirk, ob ich das PA auch heute stechen lassen wollen würde oder lieber ein anderes Mal. Ich sagte ohne zu zögern, dass wir es sofort machen sollten.

Nun musste ich mich auf die Piercingliege legen. Dirk begutachtete meinen Penis und die Eichel genau, was für mich schon ein komisches Gefühl war. Er sagte dann, dass er keine Bedenken gegen das Piercing sähe und bereitete alles vor.

Als es soweit war schob er dann die Nadel in meine Harnröhre und stach sie so, dass die unterhalb der Eichel wieder zum Vorschein kam. Ich muss sagen, dass ich dieses Piercing wesentlich schmerzfreier fand als die Brustwarze. Dirk setzte noch einen Ring ein und schon war ich fertig verarztet. Nachdem nun alles überstanden war, blieb ich noch ein paar Minuten liegen. Bevor wir dann gingen, gab uns Dirk noch genaue Pflegeanweisungen.

Insgesamt lief die Abheilzeit sehr gut. Besonders schwer viel es aber meiner Freundin und mir, dass wir mein neues PA in der Praxis erst nach etwa vier Wochen ausprobieren konnten. Es war eine lange Zeit aber das erste Mal war wirklich ein Erlebnis.

Ich kann nur allen Männern raten, sich für ein PA zu entscheiden. Nicht nur eure Freundin wird es euch danken


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