Selfmade und jetzt auch mit "Kundschaft"
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Author gola
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Irgendwie war ich immer drauf und dran mein rausgenommenes Frenum-Piercing zu ersetzen. Das Geld war knapp und die Zeit auch und da besann ich mich, dass ich mir das Frenum auch schon selbst gestochen habe. Warum dann also auch kein PA?? Gut, das ist natürlich schon iene andere Sache, aber im Netz war zu lesen, dass es ein einfaches Piercing sei.

Schon das Frenum war kein Hexenwerk. Die Nadel habe ich online bestellt und nach einer Runde Desinfizieren habe ich das Frenum durchgeleuchtet und geschaut, wo es am sinnvollsten sitzt und wo keine Gefäße verlaufen. Bei einem so dünnen Hautfetzen ist das bekanntlich kein Problem. Innerhalb von 2 Wochen war das ding gut verheilt. Allerdings hat sich das Loch nach und nach aufgedehnt, was zur Folge hatte, dass ich irgendwann mal 4mm-Schmuck eingesetzt habe. Das war schon ganz nett. Das Loch wurde immer größer und am Frenumrand war nur noch ein ganz dünnes hautbändichen, sodass ich beschloss den Schmuck zu entfernen, bevor er raus reißt.

Ich war sichtlich geknickt, dass das Piercing gerade mal ein halbes Jahr hielt. Vielleicht hätte ich mich mit dem Schmuck halt doch zurückhalten sollen.

Eines Morgens wachte ich auf und stellte fest, dass mein Bettlaken Blutflecken hatte. Wo die her waren konnte ich mir nicht erklären. Schlaftrunken bin ich zur Toilette und habe beim schiffen gemerkt, dass es ordentlich brennt am Penis. Ich hab die Augen geöffnet und danne rst festgestellt, dass der Penis komplett rot war. Dann habe ich auhc gesehen, dass das Frenum durchgerissen war.

Allen sei gesagt, es gibt sachen, die schmerzen mehr als das reißen. Also keine Angst. Und die Vorhaut hängt dann auch nicht großartig runter - es ist also kein Unterschied zu vorher.

Zurück zur Operation Prinz Albert:

Ich also zur Apotheke gestiefelt und habe mir eine braunüle besorgt und desinfektion besorgt - das klassische Octenisept. Die haben zwar dumm geschaut, aber mein Gott, es ist mein Körper, also darf ich damit auch machen, was ich will.

Zu Hause angekommen hab ich das Vorhaben erst einaml Ruhen lassen. ich wollte bis zum Wochenende warten.

Samstag Nacht hatte ich mir dann alles zurecht gelegt, den Ring schön desinfiziert und die Nadel ausgebackt.

mit der Hülse habe ich in meiner Harnröre ein wenig rumgestochert um eine gute austrittsstelle zu finden. Getraut habe ich mich dann aber noch nicht. Wollt ja meine Männlichkeit nicht verlieren. Hab erst mal noch ne runde TV geschaut und dann hats mich gepackt - die Nadel sollte durch. Nochmal Desinfektionsspray drauf und die Hülse wieder platziert. langsam habe ich die Nadel nachgeschoben. die Haut wurde immer weißer und ich wußte, dass ichs chon im Fleisch sein musste. Gespürt habe ich nix.

Ich hab die Nadel immer weiter geschoben bis ich sie irgendwann gesehen habe - zumindest mal die Spitze.

Weiter ging es aber nicht. Ich hab schon den Abbruch befürchtet.

Jetzt hieß es drücken, was das Zeug hält und irgendwann war die Nadel durch. Meine Fresse war das ein hartes Stück Arbeit.

Schmuck durchfädeln und schließen, Desinfektionsspray drauf, die Blutstropfen entfernen und ins Bett legen.

Am nächsten Morgen war zwar alles blutig, danach ist aber alles gut vverheilt. der Grund für den Blut-verlust war übrigens eine zu dicke Nadel und zu dünner Schmuck. War halt ziemlich doof, dass die Apothekerin gar nicht wusste, was die ganzen zahlen bei einer Braunüle bedeuten.

Ich bin stolz, es getan zu haben und kann sagen, dass ich keinerlei schmerzen hatte, kein Brennen beim pinkeln. Also ein Piercing für jedermann. Allerdings empfiehlt sich ein Piercer zum stechen. Bei dem ist das Risiko was falsches zu machen sicherlich nicht ganz so groß wie beim "Eigenbau".

Ich plane nun, das Piercing zu dehnen. Vom Frenum habe ich noch einen 4mm-Ring. Der sollte da schon noch reingehen.

Als nächstes sind die Nippel dran. Bis das so weit ist muss ich mir aber erstmal den richtigen Schmuck besorgen und eine Zange. Ohne ist das wahrlich schwer, ein Piercing freihändig zu stechen. Aber alles mit der Zeit.

Am nächsten tag habe ich mit einer Freundin darüber geredet. Sie fand das so geil, dass sie mich gefragt hat, ob ich ihr kein KVV stechen könnte. Ich sagte, dass ich es mir ansehen wollte.

Noch am gleichen Tag kam sie vorbei und ich hab ihr den Wunsch erfüllt. Es hat sich mit den Schwerzen in Grenzen gehalten und verheilt ist das auch gut. Ich bin mal gespannt, ich würde ihren Intimbereich gerne noch verschönern. Wer weiß, vielleicht finden wir uns ja mal wieder allein oder mit anderen zu einer Piercingparty ein. Wär ne coole Sache.

Ich kann Euch sagen, ich übe weiter an meinem Körper und werde die Erfahrungen, auch an fremden Körpern weitergeben.

Mittlerweile ist mein neues Loch übrigens sehr gut verheilt. Nicht ein einziges mal hatte ich Komplikationen. Natürlich habe ich in der ersten Zeit regelmäßig Octenisept draufgesprüht und den ring gut gesäubert. Und der Eigenurin ist ja auch nicht ungünstig und beschleunigt den Heilungs-Prozess. Ich warte allerdings gerade sehnsüchtigst auf die erste Frau zum ausprobieren. Bin mal gespannt, was der Ring taugt...


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