Mein Piercing
At A Glance Author anonymous Contact anonymous@bme.anon When N/A Artist Tatjana Studio BodyPiercingHouse Location Frankfurt Vor 4 Jahren kam ich mit meiner damaligen Freundin zusammen, da war sie kurz vor dem 18ten Geburtstag. An Ihrem 18. Geburtstag sagte sie zu mir, sie wolle unbedingt ein Intimpiercing, denn ihre beste Freundin Sophia hat auch eins. ich habe mich bis zu diesem Tag nicht sonderlich für Piercings interessiert, und somit wusste ich auch nicht im geringsten wie sowas aussehen wird, beziehungsweise wo das angebracht wird und wie es gestochen wird. Meine Freundin hat mir es dann als wir mal nackt im Bett lagen gezeigt wo sie es gerne hätte und ich begann mir vorzustellen wie das wohl aussehen würde. Sie hatte sich für ein horizontales Klitorisvorhautpiercing entschieden. Ich muss sagen, mir gefiel die Vorstellung recht gut und fuhr mit ihr einige Wochen danach zum Piercingstudio nach Frankfurt.
Dort hat uns nach längerer Wartezeit die Piercerin Tatjana empfangen und uns aufgeklärt und uns Fotos von weiblichen Intimpiercings gezeigt wie das letztendlich aussehen würde. Ich war begeistert was ich da sah, da gab es die dollsten Variationen und Schmuckarten. Ich habe nur gehofft dass sie es sich stechen lässt, denn es sah wirklich geil aus. Nach einer Minute überlegen sagte sie: Ja, das will ich. Als sie einen Termin ausmachen wollte lachte die Piercerin und sagte: Bei uns hat man zwar längere Wartezeiten, wenn man dann jedoch drankommt spielt es keine Rolle ob man sich nur neuen Schmuck kaufen will oder sich piercen lassen will. Meine Freundin sagte darauf dann: Ok, dann machen wir das jetzt. Als sie die Hose auszog wurde es mir auf einmal anders. Ich fragte ob sie es wirklich will, denn ich stellte es mir sehr schmerzhaft vor als ich die dicke Nadel gesehen habe. Sie sagte nur: Ich habe zwar angst, dass es weh tut, will es aber ! Ok, ich begann Händchen zu halten, und so ging es los. Die Stelle wurde mit der Klammer zentriert und die Nadel durchgestochen. Sie verzog kurz das Gesicht, lachte dann aber gleich und so dachte ich, das kann ja nicht weh getan haben. Zum Schluss meinte sie, dass es kurz gepiekst hätte und das war auch schon alles.
Ok, nachdem sie dann die Stelle verpflastert bekommen hatte fragte ich mal so ganz Spontan ob es da auch was für Männer gibt. Die Piercerin holte wieder den Ordner heraus und zeigte mir auf einmal Männliche Piercings. Ok auf den ersten Blick sah es eklig aus, aber je öfter und je mehr ich mir davon angesehen habe, desto besser hat es mir gefallen, und freundete mich mit dem Prinz Albert Piercing an.
Ich informierte mich darüber wie das ist, ob das sehr weh tut du wie die Verheildauer ist. Da meinte die Piercerin zu mir: Wenn du es heute stechen lässt, dann ist das bei guter Pflege zeitgleich mit dem gerade gestochenen meiner Freundin verheilt. Ok, dann bin ich mit meiner Freundin vor die Tür gegangen und wir haben uns bei einer Zigarette darüber unterhalten wie so was aussehen würde. Gefallen hatte es mir inzwischen, hatte jedoch angst, und sie meinte nur: Wenn wir schon einmal da sind, dann kannst es dir ja stechen lassen, mir gefällt das auch sehr gut. Ok, damit war also meine Entscheidung gefallen. Ich will so ein Piercing haben.
Als wir dann wieder drin waren und Tatjana, die Piercerin mich bat die Hose auszuziehen gab es dann endgültig kein Zurück mehr. Ich zog die Hose aus und legte mich auf die Liege. Ich bekam dann 2 oder 3 Ringe mit verschiedenen Durchmessern und Stärken hingehalten und entschied mich für einen eher dünneren. Dann zog sich die Piercerin Handschuhe an, richtete die Werkzeuge die sie braucht, nahm einen steril verpackten Ring, und desinfizierte diesen noch mal. Anschließend bekam ich die Vorhaut zurückgezogen und die Eichel desinfiziert. Es hat sehr gebrannt. Danach wurde in die Harnröhre mit einem Wattestäbchen reingefahren um da auch zu desinfizieren, und das hat noch viel mehr gebrannt.
Als nächstes wurde die Eichel mit solch einem Spray eingesprüht, das betäuben sollte, und in der Harnröhre wurde das wieder mit einem Wattestäbchen aufgetragen. Es hat erst sehr unangenehm gebrannt, war jedoch bald wieder ok. Mein Glied fühlte sich Taub an. Dann wurde der Punkt angezeichnet, an welchem der Ring rauskommen soll. Dann wurde die Nadel ausgepackt und irgendwie vorsichtig in die Harnröhre ein Stück weit eingeführt. Irgendwann fragte sie mich ob ich bereit bin, was ich mit einem JA beantwortete. Ich wurde gebeten tief einzuatmen. Als ich dann tief eingeatmet hatte wurde ich gebeten wieder auszuatmen, und in diesem Moment verspürte ich den wohl stärksten schmerz meines Lebens. Es tat höllisch weh, jedoch nur für ein paar Sekunden, danach ging es wieder. Tatjana fragte ob es schlimm war, und ich sagte im Ironischen Sinne dann: Nein, war locker, und darauf sagte sie: Na also, sage ich doch. Nach etwas Wartezeit wurde dann der Ring in die im Penis verbleibende Plastikhülle der Nadel eingefädelt und der Ring durchgezogen. Das ganze hat nochmals enorm weh getan! Zwar nicht so sehr wie das stechen selbst aber es tat weh! Danach bekam ich ein Desinfektionsspray auf das Piercing, eine Salbe und eine Binde um den Penis gelegt.Als das alles OK war bekam ich noch die Pflegeinstruktionen und eine Flasche Desinfektionsmittel mit nach Hause.
Die Piercerin selbst war sehr freundlich, das Studio war gepflegt, und hat für meine Spontanaktion einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Zu Hause angekommen begutachtete ich erst einmal das meiner Freundin, den Verband habe ich noch mehrere Stunden draufgelassen, bis ich zum ersten Mal aufs Klo musste. Die ersten 3 Tage hat das Piercing gebrannt, vor allem beim Wasser lassen, aber nach ca. 3 Wochen war es abgeheilt und ich konnte endlich wieder Sex haben. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich. Jetzt, nach knapp 2 Jahren habe ich meine Freundin leider nicht mehr, aber ich plane gerade das nächste Intimpiercing :)
In diesem Sinne
Nicht zögern, sondern Machen sage ich dazu nur.