Mein erstes intimpiercing
At A Glance
Author stefan
Contact stefan@bme.anon
When Ten years ago or more
Artist ich selbst
Studio zu hause
Location süddeutschland
hi,

nachdem ich hier schon viel über Piercings aller Art gelesen habe und mir bme auch immer ein guter Ort war um mich zu informieren, will ich heute mal meinen eigenen Erfahrungsbericht abgeben.

Auch bei mir war es wie bei vielen anderen. Ich hatte bereits früher Bilder von Piercings gesehen und war seitdem davon gefesselt. Das alles verstärkte sich als vor einigen Jahren im Freibad die ersten gepiercten Brustwarzen zu sehen waren. Von diesem Zeitpunkt an war mir klar, dass ich auch piercings haben wollte.

Dumm nur, dass ich aus einem eher sehr konservativem Elternhaus komme wo das Thema Körperschmuck gar nicht erst angesprochen werden muss, um einen schiefen blick zu ernten. Von vollendeten Tatsachen ganz zu schweigen.

Nachdem ich mir vor ca. drei Jahren eine Brustwarze habe piercen lassen, lies mich die Sucht nicht mehr los. Die Brustwarze war damals noch zu Zeiten meiner Exfreundin, die genaugenommen, tierisch darauf abfuhr. Als ich dann etwa ein Jahr lang die Vorzüge dieses Schmuckes genossen hatte (ist ja nichts neues, dass die Titte dann viel sensibler ist), stellt sich bei mir das Verlangen nach etwas neuem ein.

Ein Piercing im Gesicht wollte ich zu dieser Zeit noch nicht und so wollte ich auch wegen der stimulierenden Wirkung eines im Intimberich haben.

Nach einigen Wochen hatte ich mich für einen Pa entschieden. Ich idiot war nur leider zu gschamig in ein ordentliches Studio zu gehen.
So besorgte ich mir aus der Apotheke eine Braunüle und aus dem Piercingstudio einen 1,6 mm Klemmring.

Am Stichtag ging ich mit einem flauen gefühl im Magen ans Werk. Als erstes desinfiziert ich zweimal gründlich meinen Penis. Dann malte ich mit einem Filzer den Austrittspunkt der Nadel auf und desinfiziert erneut. Nun war es also soweit. Mit zitternden Händen nahm ich die Nadel aus der Verpackung und führte sie in die Harnröhre ein. Es dauerte eine Zeit, bis ich den richtigen Punkt fand. Dann ein tiefer atemzug und nichts. Ich hatte mich nicht getraut. Beim nächstenmal stach ich die Nadel dann rein. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass das gar nicht so weh tat. Mit dem nächsten Zug stach ich vollends durch, was dann doch etwas mehr ziepte.

Ich entfernte die Nadel und betrachtete den zurückgebliebenen SChlauch. Sah irgendwie erregend aus. Ich dachte mir aber: nur immer Weiter. Also nahm ich den Ring - den ich zuvor desinfiziert hatte - zu hand, steckte ihn in das Plastikröhrchen unf fedelte ihn durch das Loch. Als der Ring durch und verschlossen war, fing es dann aber für einige Minuten doch recht heftig zu bluten an.

Glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und einiges an Papierhandtüchern bereit gelegt.

Die Tage danach.

Am ersten Morgen nach dem Stechen fand ich meine Unterhose doch mit Blut besudelt. Aber nicht so schlimm wie es manche hier schildern. Gott sei dank!
Beim Pinkeln hat es dann die nächsten drei Tage noch etwas gebrannt.
Als meine EX mein neues Stück erblickte, fand sie es dann gar nciht so toll.

Nach vier Wochen habe ich dann den Ring gegen einen 2,4 mm Klemmringausgetausch. Der erste Sex nach dem Stechen war dann wirklich umwerfend und auch meine EX war schon gar nicht mehr so abgeneigt.

Nunja, wie bereits geschrieben war meine EX nicht hellauf begeistert. Bei meiner jetztigen Freundin sieht der Fall dann doch anderst aus. Als sie mein bestes Stück zum ersten mal sah, wollte sie ihn gar nicht mehr loslassen und bestand auf einen Testlauf. Naka, das Mädel ist der Hammer. jetzt überlegt sie auch schon sich ein Intimpiercing machen zu lassen.

Was folgt also aus der Geschichte? Jungs traut auch. Das stechen ist nicht sehr schmerzhaft und die vier Wochen ohne Sex gehen auch schnell vorbei, wenn mann weiss worauf man wartet. Außerdem machts auch so manchem Mädel mit mehr Spass.

Mal sehen, was als nächstes dran ist. Ein Ampallang wäre geil. Habe mit meiner Freundin schon darüber gesprochen. Eines weiss ich jedoch sicher; wenn Sie zum Stechen geht, dann bin ich dabei und werde auch noch mal gelöchert. Und ich denke, ich werde mir auch die Brustwarzen noch auf 3,2 mm aufdehnen lassen. Das wird dann sicher mehr wehtun als meine Piercings, denn auch von 1,6 auf 2,4 mm hätte angenehmer sein können.

So, noch was zum Schluss: Bei mir ging alles gut. Auch trotz dem Selberstechen. Das hätte allerdings nicht so enden müssen. Man sticht sich nicht selber, auch nicht aus Schiss damit in ein Studio zu gehen. Dich habe meine Restlichen piercings dann alle vom Profi machen lassen. (Septum, Augenbraue und Zunge sowie die zweite Brustwarze). Auch wegen dem geplanten Ampallang war ich schon in einem Studio und wurde völlig kompetent und locker beraten. Leute glaubts mir, schiss ist umsonst, und wenn sich doch ein Piercer ziert, dann geht zu nächsten. Es ist euer Körper und ihr seid Kunde und bezahlt!

Gruß

Euer Stefan

Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
been edited. We can not guarantee that the experience is accurate, truthful,
or contains valid or even safe advice. We strongly urge you to use BME and
other resources to educate yourself so you can make safe informed decisions.


Return to Male Genital / PA