Drei auf einen Streich
At A Glance
Author Oliver
Contact Oliver@bme.anon
When A year ago
Artist Nils
Studio Serious Piercing (www.serious-piercing.de)
Location Duesseldorf, Corneliusstrasse
Hallo zusammen.
Ich möchte euch hier von meiner großen Piercing-Aktion vor etwa einem Jahr erzählen.

Den ersten Kontakt mit Piercings hatte ich – neben Bildern – so richtig während meines Wehrdienstes. Mein Stubenkamerad hat sich damals ein Brustwarzenpiercing durch den Warzenvorhof stechen lassen. Dieses Bild war so interessant, dass der Gedanke von einem oder mehreren Piercings seit dieser Zeit nicht mehr aus meinem Kopf zu streichen war.

In den folgenden Jahren habe ich mir fünf Ohrlöcher stechen lassen bzw. die ein oder andere Aktion mit Nadeln etc. im Intimbereich selber durchgeführt. Aber so richtig hab ich mich nicht getraut. Leider hatte ich in meinen bisherigen Freundinnen auch nicht die großen Unterstützer und Mitmacher gefunden. Naja: „bisherige Freundinnen" halt!

Ich habe lange Überlegt. Vor nun mehr anderthalb Jahren, knapp ein halbes Jahr nach meiner letzten Beziehung, war ich dann das ewige hin und her leid und hab mich spontan während der Arbeitszeit dazu entschlossen, das Ganze wirklich in Angriff zu nehmen. Ich fuhr also nach Düsseldorf, weil mir das Studio durch allgemeine Informationen aus dem Internet empfohlen wurde, und ließ mich von den Mitarbeitern genauestens aufklären. Leider führten dann berufliche Gründe dazu, dass ich den vereinbarten Termin nicht einhalten konnte.
Erst knapp 5 Monate später hatte ich wieder die Möglichkeit einerseits zum Studio zu fahren und andererseits mit Garantie die folgenden Wochen überblicken zu können.

Ich wollte diesmal auf Nummer sicher gehen und direkt alle Piercings, die ich haben wollte, zusammen stechen lassen: beide Brustwarzen und einen Prince Albert.
Als ich meinen Wunsch äußerte, wurde ich erstmal mit großen Augen angeschaut. Solch ein Komplettpaket kommt wohl nicht oft vor.

Ich hatte dann noch das Vergnügen, dass gerade zu dieser Zeit ein junger Mann seine Ausbildung zum Piercer in dem Studio machte und ich somit noch zum Vorführobjekt wurde. Natürlich nach vorheriger Absprache.

Da ich alle Information ja bereits kannte, ging es direkt auf die Pritsche und frisch ans Werk.

Nils desinfizierte meinen Penis und alles rund herum. Ich kam mir vor wie in einem OP, da ich auch dieses hübsche grüne Tuch über den Bauch bis zu den Beinen bekam, wo mein Penis wie ne kleine Insel draus hervorschaute.
Danach drückte er eine Desinfektionssalbe in die Harnröhre, die anfangs ziemlich brannte aber nach kurzer Zeit eine leicht betäubende Wirkung entfaltete.

Da die Piercings in den Brustwarzen bereits steckten und wir uns während des ganzen Prozesses über alle möglichen Dinge aus dem Bereich Piercing etc. unterhalten haben, legte sich meine Nervosität immer mehr und ich fühlte mich richtig gut aufgehoben. Das war mir der Preis dann auch wert.

Knapp fünf Minuten nach einführen der Salbe drückte Nils den Rest aus der Harnröhre und packte die Nadel aus. Es war ein etwas erschreckender, aber auch interessanter Anblick. Er erklärte mir, dass der Schmerz sich durch die leichte Betäubung in Grenzen halten wird. „Die Brustwarzenpiercings waren schlimmer."

Als er die Nadel durch die Eichel zu der Stelle führte an dem das Loch entstehen sollte, spürte ich nichts (was mich irgendwie ein wenig enttäuschte). Er fragte, ob alles OK wäre, und in dem Moment wo ich nickte gab's einen Ruck und einen nicht so geringen Schmerz, wie er prophezeit hatte. Ich krallte mich in der Pritsche fest. Trotzdem muss ich ihm damit Recht geben, dass die Brustwarzen schmerzhafter waren.

Ich konnte im ersten Moment gar nicht Atmen, aber die Spannung lies schnell nach. Es war ein tolles Gefühl, diesen Schritt endlich gemacht zu haben und in Zukunft – sofern keine Komplikationen eintreten – ein kleines Geheimnis in der Hose zu haben. Es war ein Meer aus Glücksgefühlen, Schrecken und Erregung. Es war der helle Wahnsinn!
In der Zwischenzeit hat Nils die Nadel gegen den Ring ausgetauscht, was seinen Teil zur Entspannung beitrug, und ich konnte das Prachtstück noch kurz bewundern, bevor es eingepackt wurde.

Die Fahrt nach Hause war schon ein Erlebnis. Ich habe wie John Wayne breitbeinig auf meinem Sitz gesessen, um möglichst keinen unnötigen Druck auszuüben.

In den folgenden 5 Tagen hatte ich noch die üblichen Probleme mit Nachblutungen, vor allen Dingen wenn ich nachts eine Erektion bekam. Da kam es schon vor, dass ich entweder vor Schmerzen aufwachte oder weil das warme, am Körper herunterlaufende Blut etwas unangenehm war. Da hieß es: einerseits Handtücher unterlegen und andererseits keine erotischen Gedanken hegen!!

Nach etwa 3 Wochen habe ich die ersten kleinen Handarbeiten probiert und es klappte schon besser als ich dachte. Klar, so richtig konnte ich noch nicht loslegen, aber irgendwann wird man halt neugierig.

Bis heute habe ich noch eine Dehnung des Lochs durchführen lassen, da ein etwas schwererer Ring den Tragekomfort doch erhöht. Glaubt mir: die Dehnung war schmerzhafter als das Stechen selber. Dafür ist es aber um einiges unblutiger.

Ich fühle mich richtig prima und bin echt froh diesen Schritt gemacht zu haben. Leider bremst mich mein Beruf darin, noch weiter Piercings oder ähnliches durchführen zu lassen. So muss ich mich mit temporären Spielchen zufrieden geben.

Lieben Gruß
Oliver

Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
been edited. We can not guarantee that the experience is accurate, truthful,
or contains valid or even safe advice. We strongly urge you to use BME and
other resources to educate yourself so you can make safe informed decisions.


Return to Male Genital / PA