Prinz Albert in zwei Anläufen
At A Glance
Author Dieter
Contact Dieter@bme.anon
When A month ago
Studio Serious Piercing
Location Düsseldorf
Hallo liebe Fangemeinde,

ich möchte Euch meine Erfahrungen mit dem Prinz Albert berichten. Habe dazu nämlich zwei Anläufe gebraucht und mir meinen Prinzen zweimal stechen lassen.

Von einem genitalen Piercing träume ich schon lange und habe mir zu Testzwecken schon mal eine aufgebogene Büroklammer oder ähnliches in die Harnröhre eingeführt. Fand ich sehr erotisch, und es wuchs der Wunsch, dort ein richtiges Piercing zu tragen! Als ich allerdings das erste mal solche Bilder im Internet gesehen habe konnte ich es kaum glauben, wo man überall Ringe tragen kann! War ziemlich geschockt, das liegt wohl an meiner Behüteten Kindheit. Aber dann war mein Interesse geweckt und nicht mehr zu stoppen. Als ich dann hörte, dass der Prinz ziemlich schnell abheilt und sehr angenehm zu tragen ist (und auch von den Partnerinnen (wenigstens manchmal) als stimulierend empfunden wird, war mir eigentlich klar, dass ich auch einen brauche!

Aber bis ich mich mal getraut habe, hat es ewig gedauert. Trotz des großen Wunsches habe ich mir selbst gegenüber immer wieder Ausreden gefunden. Mal musste ich ins Ausland und hatte Angst, dass dort jemand meinen Schmuck bemerkt und ich für pervers gehalten werde – bin ich nämlich nicht. Schwul übrigens auch nicht, sondern ganz normaler Hetero. Außerdem arbeite ich in einem eher konservativen Beruf, in dem solche Piercings vor allem mit Schwulen oder Perversen in Verbindung gebracht werden. Da ist es besser, wenn man ein kleines Geheimnis daraus macht.

Selberstechen kam für mich übrigens nie in Frage, da ich hier zu Hause nicht so hygienisch arbeiten kann wie ein Piercer in seinem Studio. Wo soll ich steriles Material und Werkzeug herbekommen? Das ist sicher sehr teuer, da kann ich es gleich professionell machen lasse. Außerdem hatte ich die große Angst, dass sich mein bestes Stück entzündet und funktionsunfähig wird oder vielleicht sogar amputiert werden muss (wenn man die vielen Berichte von „Selbermacher" hier liest, war diese Angst vielleicht etwas übertrieben. Aber mir war ein professionelles Piercing sehr wichtig!

Irgendwann habe ich dann allen meinen Mut zusammengenommen und bin in ein Piercingstudio gegangen. Der Piercer für PAs war aber nicht da, sondern nur sein Piercergeselle. Und beim zweiten Anlauf (hat wieder sehr viel Mut gekostet!) wieder nicht. Insgesamt war das Studio auch nicht besonders ansprechend. Auf meine Frage nach Hygienemaßnahmen wurde mir gesagt, dass das Studio täglich gefegt wird – na toll! Da habe ich es erst mal gelassen.

Dann kam es zu einem Einschnitt im Leben: Freundin weg, neuer Job, neue Stadt. Und in dieser Stadt ein wirklich sehr gutes Studio ganz in der Nähe. Jetzt gab es wirklich nichts mehr, was gegen einen Prinzen spricht. Ausreden wurden nicht mehr akzeptiert!! Da habe eines Tages wieder meinen Mut zusammengenommen und habe mir einen PA stechen lassen. Am Tag danach habe ich ihn einmal per Hand ausprobiert und hatte anschließend sofort keine Lust mehr auf das Ding. Und weg war er, das ganze Geld weg, der Schmerz umsonst durchgestanden!

Das Rausnehmen blieb für den Penis folgenlos, alles wieder wie vorher. Aber ich habe es täglich bereut!!! Und habe mir sehr oft Bilder von anderen PAs im Internet angesehen sowie Erfahrungsberichte durchgelesen, immer habe ich gedacht, wie ich nur so blöd sein konnte, den Schmuck wieder raus zu nehmen!

Dann habe ich einige Monate später erneut den Weg ins Studio gefunden und es ein zweites Mal gewagt. Ich muss sagen, alles wie beim ersten Mal sehr anständig: Ausführliche Beratung, sehr sorgfältiges Desinfizieren und Inspizieren des Penisses. Anschließend Betäubung der Harnröhre mit einem Gel, erneutes Desinfizieren, der Piercer hat sterile Handschuhe angezogen, steriles Abdecken mit einem Lochtuch. Selbstverständlich waren auch der Schmuck und die benötigte Klemmzange für den Ball Closure Ring steril! Dann wurde eine sterile Nadel mit Ummantelung (3mm) in die Harnröhre eingeführt, wovon ich nichts gemerkt habe.

Da ein kurzer Schweißausbruch wegen des erwarteten Schmerzes, tief durchgeatmet, einmal gezuckt – das war´s! Habe vom Stich fast nichts gemerkt! Dann wurde der Schmuck angelecht (3 x 20 mm Titan BCR), was noch einmal kurz wehgetan hat. Und dann der Blick auf das vollendete Werk! Genial!! Es kam ein Tropfen Blut, dann wurde mein bestes Stück verbunden, fertig.

Genauso wie in diesem Studio wird auch im Krankenhaus gearbeitet, steriles Material und Werkzeug, sterile Abdeckung, sterile Handschuhe und sorgfältigstes Desinfizieren! So muss es gemacht werden!!! Kann dieses Studio für alle Piercing Freunde nur wärmsten empfehlen, es lohnt auch eine lange Anreise!!

Es hat in der folgenden Nacht noch einmal geblutet und 7 Tage lang gezwickt, dann war alles gut. Mein Ziel sind 5 mm, da merkt man, dass man etwas schönes untern baumeln hat und auch die Frauen spüren den Schmuck beim Sex. Alles andere finde ich zu groß.

Ich kann allen anderen, die sich überlegen, einen Prinz Albert zu tragen, nur raten, diesen Schritt zu tun. Ich habe es bislang auf keinen Fall bereut und bin stolzer (wenn auch diskreter) PA-Träger!

Viele Grüße,

Euer Dieter


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