Ich wollte schon seit etwa ein einhalb Jahren einen PA. Als ich meiner damaligen Freundin davon erzählt habe, war sie erst mal sauer. Sie meinte, ich würde dieses Piercing haben wollen, weil sie mich nicht mehr geil macht... oder so ähnlich. Naja, auf jeden Fall hat sies mir unter Androhung von Sexentzug verboten. Scheiße.
At A Glance Author Stefan Contact Stefan@bme.anon When A month ago Artist Ich Studio mein Bett Location München Das war vor etwa einem Jahr. Irgendwann gegen Ende, oder wenn's mal wieder Zoff gab, hab ich mir gedacht, wenn sie mal meine Ex ist, dann ist der erste Weg der zum Piercer. (Damals dachte ich noch nicht an die Idee, mich selbst zu piercen)
Mitte November war sie dann meine Ex. Ich bin aber trotz aller Planungen und alter Ideen nicht gleich zum Piercer, aus Angst vor der Reaktion einer eventuellen neuen Freundin. Dämlich. Inzwischen bin ich durch Arbeit und Lebensalter :o) weiser geworden und vor allem selbstbewusster.
In der Zeit zwischen meiner Ex und jetzt hab ich mir ein Frenum selbst gestochen, das aber leider nie richtig verheilt ist, und das ich rausnehmen musste. Etwa 4 Wochen vor dem PA bin ich dann in meinen Piercingladen gegangen und hab mir zwei 2mm-Nadeln geholt... in weiser Voraussicht...
Eine Nadel hab ich gleich weggesperrt, die andere hab ich mir durch den Sack gebohrt. Und hätte ich nicht zu früh von 2 auf 3 mm gedehnt, hätte ich's jetzt noch. Aber scheinbar wars noch nicht ganz verheilt, der neue Ring hat zu sehr nach unten gezogen, irgendwas ist in den Stichkanal gekommen und das wars dann. Auch das Hafada ist jetzt erst mal raus.
So, und dann bin ich irgendwann mal wieder in den Laden, hab mir einen 2*20mm-Ring besorgt, um mal zu sehen, wie das ausschauen würde... Hab daheim also die Kugel rausgenommen und den Ring mal einfach so in die Harnröhre geschoben. Und es hat geil ausgeschaut :o)
Naja, und es kam wie es kommen musste. Ich hab gleich die Nadel aus meinem Kästchen geholt, den Alkohol aus der Apotheke und den Korken zum gegenhalten.
Dann ging alles recht schnell. Ihn saubergemacht, Nadel aus der Packung genommen, Einstichplatz gesucht, den Kunststoffkanal um die Nadel etwas nach vorne über die Nadelspitze geschoben, von innen angesetzt und im Prinzip nur noch die Nadel nach vorne geschoben. Durch. Ok, bei einem Piercer wärs schneller gegangen, aber diese Art war billiger, feiger *g* und das Erlebnis wert.
Den Ring dann durch das Loch zu bringen war ein kleines Blutbad, weil der Ring nicht in den Kunststoffkanal gepasst hat und somit schnell durch war, ohne den Ring mitzuziehen. Nach zwei Minuten und „leichten" Schmerzen war das auch erledigt. Nur noch die Kugel rein und ich war stolzer Träger meines selbstgestochenen PA.
Die Heilung war kein Problem. Immer schön mit Eigenurin den Stichkanal „saubergemacht"... „" deshalb, weil's nicht wirklich schmutzig war. Nur die ersten zwei Nächte ... da hatte ich jeweils eine reichlich blutige Unterhose, aber was solls.
Das nächste Problem kam nach 4-5 Tagen. Der 2mm-Ring war einfach ätzend! Er war zu groß, viel zu dünn und hat sich nach nichts angefühlt. Auch beim „Handbetrieb" hab ich nicht gespürt, dass ich einen Ring in der Eichel habe... und das kann ja wohl nicht der Sinn der Sache sein.
Also hab ich nach etwa ein einhalb Wochen einen 3*20mm Tropfenring im Laden von discount-piercing.de in München gekauft. Mit einem Expender langsam gedehnt und den neuen, zum einführen etwas unpraktischen Ring reingefummelt. Dann war ich erst mal glücklich.
Diesen Ring trage ich jetzt seit etwa zwei einhalb Wochen... aber es sollte schön langsam ein 4*18 Ring her. Wieder Tropfen, weil ich, obwohl beschnitten, damit ohne allzu große Probleme normal pinkeln kann.
Zu meinem Glück fehlt jetzt nur noch eine Frau, die den PA mit mir ausprobieren will... (Interessentinnen bitte melden :o) )
Im Übrigen kann ich bisher nur sagen, dass der PA eine angenehme Sache ist. Aber nicht, wie ich ihn so sehr spüre(was nämlich nicht der Fall ist), sondern, weil ich weiß, dass ich etwas in meiner Eichel habe, was absolut geil ausschaut!!! Sollte sich beim Sex der physische Erfolg auch noch einstellen, wäre ich nicht wirklich unglücklich darüber :o)
Schlusswort:
Trotz meiner durchaus sehr positiven Erfahrungen, würde ich eher davon abraten, sich gerade dieses Piercing selbst zu stechen. Ich hab mich über ein Jahr lang intensiv damit beschäftigt, und alle Piercingseiten danach durchforstet und alle positiven wie negativen Berichte gelesen und (wohl erfolgreich) verwertet.
Aussicht in die Zukunft:
Es könnt durchaus passieren, dass der PA sich eines Tages in einen Apadravya verwandelt, weil ich den optisch doch schon sehr geil finde. Aber sollte ich mich zu diesem Schritt entscheiden, geh ich damit 100%ig zum meinem Piercer. Zum selbst stechen ist mir da einfach zu viel Fleisch im Weg. Die Schmerzen könnte ich mir wohl selbst nicht zufügen.
Ich hoffe, ich werde bald meinen Spaß mit meinem PA haben.
Wer will, kann mir gern eine Mail zukommen lassen.
Stefan