Hi
At A Glance Author Thomas Contact Thomas@bme.anon When A year ago Artist ich Studio bei mir zu Hause Location Deutschland
Zuerst einmal möchte ich erwähnen, dass ich 19 bin, aus Deutschland komme und hetorosexuel bin.
Dies ist nicht wirklich wichtig für diese Story, aber vielleicht zum Verständnis über mich beiträgt. Wichtiger ist da schon der familiäre Hintergrund, für alle die, die ein ähnliches Problem wie ich erfahren müssen, bzw. erfahren haben.
Ich komme aus einem „gut-deutschen" Haushalt. Nicht mal das laut Aussprechen des Wortes „Piercing" ohne abfälligen Ton ist hier gestattet, also muss ich meine Leidenschaft stark unterdrücken, was ich übrigens für äußerst ungesund halte.
Irgendwann habe ich dann einfach angefangen, mich selbst zu piercen, so auch meinen Penis, von dessen Erlebnis ich hier in diesem Bericht schreibe.Eines Abends kam mir diese Idee. Ich war noch keine 18 und wie schon erwähnt, für Piercings sind meine Eltern wirklich gar nicht empfänglich, für Piercings im Genitalbereich schon überhaupt nicht und wie sollte ich sonst meinen Traum verwirklichen?
Heute würde ich ein Selbstpiercing nicht mehr vornehmen, da mir das Risiko der Zerstörung von Körperfunktionen und das Infektionsrisiko einfach viel zu groß sind.Eine Sicherheitsnadel ließ sich recht schnell finden und etwas Alkohol zum desinfizieren ebenfalls.
Ich ging ins Badezimmer und schloss mich ein.
Ich füllte etwas Alkohol in einen leeren rumliegenden Deckel und legte die Sicherheitsnadel für einige Minuten hinein, damit sie auch wirklich richtig keimfrei war.
Ich tränkte außerdem noch ein Stück Klopapier in Alkohol (welch Improvisation) und desinfizierte damit meine Hände und meinen Penis. Außerdem nahm ich noch einen Q-tip, tränkte die Spitze in Alkohol und versuchte ein Wenig des Inneren meines Penis damit zu desinfizieren.
Endlich war ich bereit mir die Nadel durch die Eichel zu stechen.Ich nahm die Nadel in meine rechte Hand und hielt dabei meinen Penis mit der Linken. Ich führte sie langsam und vorsichtig in meinen Penis ein (was sich als gar nicht so einfach entpuppte, da diese Aktion bei mir eine Erektion auslöste) bis sie gut 2cm tief steckte.
Langsam und vorsichtig änderte ich dann die Richtung und presste die Nadel immer stärker nach Außen, bis ich einen kleinen „popp" hörte.
Die Nadel war noch nicht durch, ich musste gerade die erste Hautschicht durchstochen haben.
Stehtisch presste ich weiter und ich sah plötzlich die Spitze auf der Außenseite herauskommen. Ein kräftiger Druck noch und die Nadel war durch.
Es war ein großartiges Gefühl endlich einen Prince Albert zu haben.
Es war auch eine Art Hochgefühl für mich über meinen eigenen Körper zu triumphieren.
Ich schloss die Sicherheitsnadel und betrachtete mein Werk von allen Seiten im Spiegel.
Blut gab es so weit noch gar nicht zu sehen, was mich sehr gewundert hatte, da ich in mehreren Berichten bei BME gelesen hatte, dass das PA Piercing eine recht blutige Angelegenheit sei,Dann jedoch die erste unangenehme Überraschung... pinkeln im stehen und PA vertragen sich nicht...
Zum glück war ich in der Dusche. Außerdem nahm ich noch einen stechenden Schmerz dabei wahr.In der Nacht kam es mir doch etwas unangenehm vor die Nadel in meinem Penis stecken zu lassen. Auf dem Bauch schlafen war zwar möglich, nur bekam ich durch das Piercing eine Art Dauererektion und die Nadel scheuerte ein wenig, was ich auch eher als schmerzhaft entfand.
Am nächsten Morgen konnte ich ein paar Bluttropfen in meiner Unterhose feststellen, aber nicht so viel, dass ich jetzt ernsthaft besorgt war.
Unter der morgendlichen Dusche habe ich dann ein Wenig mit meinem neuen Piercing gespielt.
Ich behielt es noch ein paar Stunden drin, entschloss mich dann jedoch es wegen Gewissensbissen wieder rauszunehmen.Die Sache mit den Gewissensbissen ist bei mir so eine schreckliche Sache, ich habe sie eigentlich nie bei irgendwelchen Aktionen, nur wenn ich wieder mit meinem Körper rumgespielt habe bekomme ich sie...
Das entfernen war so ziemlich der schlimmste Teil der gesamten Aktion.
Es hat dann doch ziemlich geschmerzt erst mal die Sicherheitsnadel zu öffnen und dann die Nadel wieder herauszuziehen.
Neben dem Schmerz war auch noch eine nicht unerheblich Menge an Blut an dem Akt des Rausziehens beteiligt, so dass ich ein Wenig Probleme hatte, diese Blutung zu stillen.Wie schon erwähnt, heute würde ich so etwas nur noch professionell durchführen lassen, jedoch hat meine Freundin ein Wenig Angst, dass ein Prince Albert Piercing ihr beim Sex schmerzen zu fügen könnte, deshalb möchte sie nicht besonders gerne, dass ich mir noch mal ein PA professionell stechen lasse und was tut man nicht alles für die Liebe...
Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz, ganz herzlich bei BME und ihren Machern bedanken, da sie Menschen wie mir ein zu Hause geben.
BME ist für mich seit Jahren ein Anlaufpunkt gewesen, bei dem ich mit Garantie Menschen gefunden habe, die mir helfen konnten und BME mir deshalb auch mehrere Male tatsächlich mein Leben gerettet hat.
Ich weiß, dass ich nicht alleine da draußen bin mit meinen Leidenschaften, die ich verstecken muss und BME ist da wie eine Familie für mich.Wie schon erwähnt, das Selbstpiercen war eine Dummheit, die bei mir aus einer Art Notlage entstanden ist und die man auf keinen Fall nachmachen sollte, jedoch hatte ich Glück und es sind keine bleibenden Schäden entstanden.
Für Fragen stehe ich selbstverständlich immer zur Verfügung unter Thepman21@hotmail.com
Thanks a lot,
Thomas