At A Glance Author Stevie B Contact stevieb@marihuana.com When A year ago Artist Stefan Studio Moniques Piercing Location Wiesbaden, Germany
Es ist Dienstagabend, 22:00. Seit 5 Stunden zähle ich mich zum Kreise derer, die ihn haben: Den PRINZ ALBERT.Wie ist es dazu gekommen?
SONNTAGSonntagabend war ich mit einer Freundin unterwegs. Wir kamen irgendwie auf Sex zu sprechen. Dabei erzählte sie mir, wie geil es mit einem Lover war, der ein Genitalpiercing (Frenum und Hafada) hatte. Sie wäre immer abgegangen wie ein Zäpfchen. Ich war plötzlich alarmiert. Intimschmuck fand ich schon immer geil. Aber mehr an Frauen, als an mir. Nun tat sich mir diese andere Möglichkeit auf: Den Schmuck selbst zu tragen. Da ich noch überhaupt kein Piercing oder Tatoo hatte, wußte ich nicht, ob ich diesen Schritt wirklich wagen wollte. Ich bin zwar nicht gerade konservativ, aber immer vorsichtig in solchen Sachen. Wer einen Eindruck von mir gewinnen will: Ich habe BWL studiert und bin Geschäftsführender Gesellschafter meines eigenen IT-Unternehmens. Ich bin also nicht gerade Angehöriger einer Subkultur.
MONTAGJedenfalls beschäftigte ich mich montagabends mit Intimpiercing beim Mann. Ich bin beschnitten und dachte, das Frenum sähe bei mir ganz gut aus. Doch je mehr ich las, unter anderem auch dieses Formum hier, desto mehr schien mir, daß der PA der Schmuck der Wahl sein müsse. Er verheilt schneller, kann durch Urin immer gut gereinigt werden und bringt Mann wie Frau mehr Kick beim Vögeln. Von den über 700 Erfahrungsberichten von BME las ich ungefähr 25. Es war wirklich erstaunlich. Trotz einiger schlechter Erfahrungen waren die meisten begeistert. Und bei denen, die negativ eingestellt waren, lag es nicht am PA sondern an einem Piercer, der sein Handwerk schlecht verstand. Als alle Infektionen abgeheilt waren, zählten auch diese Männer sich zu zufriedenen PA Trägern. Die Entscheidung über die Art meines Piercings stand somit.
DIENSTAGJetzt mußte ich mir nur noch überlegen wann und wo ich es machen wollte. Da ich aus Frankfurt komme, klapperte ich natürlich erst die dortigen Studios per Telefon ab. Ich stellte ein paar Fragen, die ich mir von BME notiert hatte, um die Qualität der Studios zu testen. Begeistert war ich, ehrlich gesagt, von keinem. Da fand ich im Internet einige Empfehlungen für Moniques Piercing in Wiesbaden (http://www.moniques-piercing.de). Allein die Homepage ist klasse gemacht. Dort werden auch einige Piercings beschrieben, die nicht gemacht werden, da sie zu gefährlich sind oder sofort auswachsen. Das hat mir schon imponiert. Ein Mensch, der schon diesen Web-Auftritt so sorgfältig plant, wird wohl bei der Ausübung seines Metiers perfektionistisch sein. Und so kam es dann auch. Ich rief erst mal mittags an und sprach mit Stefan, dem Piercer. Ein echt netter Kerl. Hat mir am Telefon alle meine Fragen ausführlichst beantwortet. Also stand nun auch das Studio fest. Es fehlte nur noch der Termin. Ich weiß nicht, welcher Teufel mich ritt, aber zwei Stunden später war ich auf dem Weg nach Wiesbaden.
Dort angekommen, wurde mir alles nochmal erklärt. Stefan strahlt eine solche Ruhe, Freundlichkeit und Professionalität aus, daß meine Aufgeregtheit schnell verging. Und zum Rest? Das ging so schnell, daß es kaum noch der Rede wert ist. Der Austrittspunkt wurde mit mir abgesprochen und aufgezeichnet. Als örtliche Betäubung bekam ich Meaverin injiziert. Venenverweilkanüle in die Harnröhre geschoben, durchgestoßen, 2mm Ring drauf, zurückgezogen und fertig. Ich hatte überhaupt keine Schmerzen. Nur die Betäubungsspritze hat leicht gepiekst. Aber wenn ich mir einen Pickel ausdrücke, tut es mehr weh als das. Es hat leicht geblutet. Jetzt im Augenblick, in dem ich diesen Bericht schreibe, sind 5 Stunden vergangen. Ich habe keine Schmerzen. Der Ring ist schön mittig. Ich habe schon zwei Liter Wasser getrunken, um ordentlich zu pinkeln. Auch dabei keine Schmerzen gehabt. Vor lauter Geilheit habe ich mir vorsichtig 'ne Erektion hochgewichst. Ebenfalls keine Schmerzen und der Ring sitzt perfekt und kitzelt schön geil in der Harnröhre. Wenn ich ihn jedoch wie es wohl beim GV passieren würde, fest hin- und herschiebe, reibt es etwas unangenehm in der Schleimhaut. Ich denke, die Harnröhre wird sich noch an den Fremdkörper gewöhnen. Kann den ersten Ficktest schon kaum erwarten.
Ich muß noch anmerken, daß Moniques Piercing teurer ist, als die Mitbewerber. In Frankfurt am Main schwanken die Preise zwischen 130 DM und 160 DM. Bei Moniques habe ich 250 DM bezahlt. In diesem Preis sind zum einen alle Nachkontrollen und die Dehnung drin. Zum anderen kann man jederzeit Ringe kostenlos wechseln lassen. Bezahlt wird nur das Material. Und nicht zuletzt bekommt man bei weiteren Behandlungen Rabatt. Qualität hat nun mal seinen Preis, und ich war bereit ihn zu bezahlen. Ich habe es nicht bereut.
Wenn ich in einer Woche zur Nachkontrolle gehe, lasse ich mir einen 4mm Ring einsetzen. Ob ich noch weiterdehne, weiß ich noch nicht. Erst mal sehen, wie es so ausschaut.
Wer jetzt noch unsicher ist, ob er sich einen Prinzen stechen lassen soll oder nicht, dem kann ich nur sagen: Mach es, es lohnt sich!!!
HAIL TO THE PRINCE!!