Vor mehr als 15 Jahren begeisterte ich mich für Piercings. Doch bis ich selbst ein solches haben sollte, vergingen nochmals fast fünf Jahre. Meine Freundin riet mir aber damals auch aus Neugier zu. Und so wollte ich mit gutem Beispiel voran gehen, denn auch sie sollte dnach gepierct werden. Wir sprachen uns also ab, was sie sich denn wünschen würde. Ein kleineres Piercing durch die Eichel und ein grosses durch das Penisbändchen, das "Frenulum", sollten es sein.
At A Glance Author LatexTOM Contact LatexTOM@bme.anon When Ten years ago or more Artist selbst Studio zu Hause Location Mannheim Da zur damaligen Zeit das Piercen an sich noch nicht so gesellschaftsfähig war wie heute, und somit der Gang in ein Piercingstudio immer etwas anrüchiges hatte (warum dachten wir nur so?), wollte ich selbst piercen. Also beschloss ich wegen meiner medizinischen Vorbildung, mir alle nötigen Dinge zu organisieren. Das war nicht weiter schwer, da Beziehungen zu einem Krankenhaus vorhanden waren. Desinfektionsmittel, grosslumige Kanülen wie sie zum Braunülen-legen Verwendung finden und sterile Tupfer und Sterile Handschuhe waren recht bald organisiert. Ebenso "Installagel" zur lokalen Betäubung. Dieses Gel findet beim Legen von Harnröhrenkathetern Verwendung. Den Schmuck, ein kleiner Ring von etwa 2cm und ein Grösserer von etwa 3cm Durchmesser kauften wir damals noch als "schreiende Neuigkeit" in einem Sexshop.
Meine Freundin lagerte ich für die Prozedur aus, da zu befürchten war, dass sie während des Piercens in Ohnmacht fallen würde. Wir beschlossen, dass sie zu einer bestimmten Zeit anrufen sollte, um zu erfahren wie es mir ergangen war.
Zunächst desinfizierte ich das WC mittels "Sterillium", legte alle benötigten Dinge bereit und applizierte mir das "Installagel" in meine Harnröhre. Die Packungen von Kanülen, Tupfern und Handschuhen öffnete ich soweit, dass sie noch steril blieben. Dann setzte ich mich auf den WC-Sitz und zog mir die sterilen Handschuhe über. Danach nahm ich eine der Kanülen und führte sie in die Harnröhre ein. Nur ein leichter Schmerz war noch zu vernehmen, als ich die geeignete Durchstichstelle suchte und die Kanüle etwa 1,5 cm vom Harnröhreneingang entfernt ansetzte. Ich musste eine Stelle zwischen den beiden Schwllkörpern ("corpora cvernosi") finden. Denn da die Schwellung des Penis einer Erschlaffung dieser venösen Schwellkörper gleichzusetzen ist, sind diese mit entsprechenden Mengen Blut gefüllt. Einer Verletzung hätte ein Blutbad zur Folge. Nach einiger Zeit gelang es mir also, diese Stelle zu finden und langsam stach ich zu. Mit einem kleinen Ruck durchdrang die Kanüle die Haut und das Bindegewebe zwischen den Schwellkörpern. noch ein Ruck und sie durchstach die Aussenhaut des Penis an der Oberseite. Glücklich über diesen ersten Erfolg zog ich die Nadel zurück. Nun blutete es doch ein wenig. Die Entscheidung im Bad zu Piercen war demnach recht praktisch gewesen, da nun das austretende Blut problemlos abfließen konnte. Anschliessend stzte ich den kleineren der beiden Ringe ein und holte erst einmal tief Luft. Da der Ring gut sass. war die Nachblutung sehr gering.
Anders das Frenumpiercing. Da hier von Anfang an ein Loch von recht grossem Durchmesser geschaffen werden sollte, benutzte ich eine Lochzange, wie sie auch der Schuhmacher zum Stanzen von Löchern in Leder benutzt. "Leder ist auch Haut", dachte ich mir und desinfizierte die Zange entsprechend. anschliessend suchte ich mir in der Mitte des Frenums eine nicht so stark durchblutete Stelle. man kann bei der Durchsicht gegen Licht recht gut erkiennen, welche Stellen nicht so stark durchblutet sind.
Da aber hier das Lidocain-Gel nicht mehr wirkte, waren die Schmerzen zunächst sehr stark. Da aber eine Adaptation der Schmerzen für den menschlichen Organismus möglich ist, konnte ich bald ein nachlassen des Schmerzes feststellen. So probierte ich weiter undwurde noch einige Male durch Schmerzen vor dem letzten und entscheidenden Zudrücken zurück gehalten. Doch endlich war es soweit. mit einem kaum vernehmbaren, dumpfen Knacken durchschnitt die Zange das Frenum. Was ich nicht gedacht hatte war, dass diese winzigen gefässe in Frenum solch eine Menge Blut transportieren. Die Blutung war enorm. so dass ich eine Menge der sterilen Tupfer benötigte, um die Blutung zu stillen. Den Ring konnte ich noch nicht einsetzen, da durch die Belastung durch den Ring die auftretenden Nachblutungen noch stärker gewesen wären. Der Anruf meiner Freundin kam dann auch recht bald, und sie flog schier nach hause um ih neues Spielzteug zu begutachten. Allerdings konnte sie meinbestes Stück langezeit nicht so verarzten, wie sie es dachte, denn zunächst konnte ich alle paar Stunden die Tupfer wechseln. Ich spülte auch noch einige Tage mit Kamillosan. und dann übernahm auch mein Urin diese Aufgabe. Allerdings scheint mir ein Piercen nichr angeraten, wenn durch eine bestehende Blasenentzündung eine Infizierung der Wunde durch den Urin erfolgen könnte.
Nichts desto trotz heilte das loch nach einiegn Wochen so ab, dass ich den grösseren der beiden Ringe einsetzen konnte. Und heute kann ich ein ca 50 gramm schweres Schloss der Marke "ABUS" mit dem Bügel durch das Loch im Frenum ziehen und ein kleineres durch meine Eichel.
Ausserdem bereitet es meiner Freundin grosse Freude immer mal wieder durch das grosse Loch imFrenum zu schauen und iregnd welche Dinge zu fixieren.