Problemlos Piercing durch einen befreundeten Arzt
At A Glance
Author anonymous
When A month ago
Artist befreundeter Arzt
Studio Arztpraxis
Location Düsseldorf
Seit einiger Zeit trage ich mit dem Gedanken, mir ein weiterer Piercing stechen zu lassen. Vergangenes Jahr hatte ich meine Brustwarzen piercen lassen. Diese Piercing steigerte die Empfindlichkeit meine ohnehin sehr erogenen Nippel – wenn meine Freundin heute mit den Ringen spielt kann sie mich bis kurz vor den Höhepunkt bringen. Die Überlegung war nun, welches Piercing jetzt ansteht. Es soll auf jeden Fall ein Intim-Piercing sein. Allerdings muss es noch halbwegs gesellschaftlich akzeptabel sein, da ich regelmässig in eine öffentliche Sauna gehe. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Skrotum-Piercing, das meinen Hodensack durch einen Ring schmücken soll. Zu Hause haben wir mit einem Fun-Piercing, das nur geklemmt und nicht gestochen wird, einige Stellen für die Positionierung des Piercings ausprobiert. Am besten hat uns gefallen, das Piercing zum Ausgleich meines leicht nach links hängenden Penis rechts unterhalb des Penisschafts stechen zu lassen.

Wie bei letztem Mal vertraute ich einem guten Freund als Piercer. Da er Arzt ist, kennt er die medizinischen Risiken sehr genau, und kann auch eine exzellente Nachversorgung sichern. Auch berät er mich bereits früh über die Risiken, die ja zum Glück bei dieser Art des Piercings nicht sehr hoch sind. Um einen hohen Hygienestandard zu erreichen, pierct er in seiner Praxis, unterstützt durch seine Helferin. Den Ring, den ich zukünftig in meinem Hodensack tragen möchte, habe ich mir vorher in einem Piercingstudio ausgesucht. Dort habe ich auch versichern lassen, dass der Ring steril ist. Im Piercingstudio waren sie total nett. Obwohl sie wussten, dass ich mich dort nicht piercen lassen wollte, haben sie mir Bilder gezeigt, damit ich noch Ideen für die schönste Positionierung bekommen kann. Ich habe mich allerdings doch nicht mehr umentschieden.

An dem Tag, an dem ich den Termin hatte, war ich morgens recht nervös. Ich zog eine weite Hose und Boxershorts an, um das neue Piercing nicht zu reizen. Meine Freundin fuhr mit mir in die Praxis. Auf Grund meines niedrigen Blutdrucks besteht immer die Gefahr, dass bei starken Schmerzen mein Kreislauf schlapp macht, daher war mir ganz lieb, nicht selbst fahren zu müssen. In der Praxis schickte mich die Helferin zusammen mit meiner Freundin direkt in den Behandlungsraum, wo ich meine Hosen auszog. Die Helferin bereitete die Geräte vor, und desinfizierte meinen Intimbereich sehr gründlich. Kurz danach kam mein Freund herein, begrüsste uns ausgiebig (was trotz meiner Nacktheit keineswegs unangenehm war), und legte sofort los. Zunächst erstmal markierte er die Eintritt- und Austrittstelle, und legte einen ähnlichen Ring dort an, so dass ich mir vorstellen konnte, wie es genau aussah. Auch meine Freundin begutachtete die Positionierung. Dann desinfizierte er noch mal die zu pierce nde Stelle. Von einer Betäubung hatte er in dem Gespräch vorher abgeraten, da der Schmerz nur sehr kurz sein wird. Ein wenig mulmig war mich schon zumute, als er dann die Nadel an meinem Hodensack ansetzte und ihn vorsichtig durchstach. Der Schmerz hielt sich in Grenzen, vermutlich war ich auch vor Aufregung so voll Adrenalin, dass nur wenig Schmerz durchkam. Beim Durchziehen des Rings ziepte es noch mal, aber auch das war gut auszuhalten.

Nach dem Stechen betrachteten meine Freundin und ich das Werk erstmal im Spiegel – und waren beide total begeistert. Es sah echt gut aus. Meiner Freundin war anzusehen, dass sie am liebsten gleich damit gespielt hätte. Vorsichtig zog ich meine Hosen wieder an. Mein Freund klärte mich noch mal über die Nachbehandlung auf, insbesondere kein Sex und weite Hose tragen. Außerdem gab er mir noch seine Handynummer, so dass ich ihn bei Komplikationen sofort anrufen konnte. Das war aber zum Glück nicht notwendig, da das Piercing problemlos abheilte. Mein Freund hat sich das Piercing während des Heilungsprozesses ein paar Mal angesehen – ist halt praktisch, wenn man das bei einem privaten Treffen mal so nebenbei machen kann, ohne jedes Mal in die Praxis fahren zu müssen. Dann hätte ich mir das sicherlich auch gespart.

Mit dem zweiwöchigen Verzicht auf Sex hatten wir so unsere Probleme. Der Anblick des Piercings erzeugte bei uns beiden doch eine heftige Geilheit, die wir aber lieber nicht auslebten, dafür war uns das Risiko einer Infektion doch zu hoch. Das erste Mal war dann aber ein echtes Erlebnis. Inzwischen kann ich auch wieder problemlos enge Hosen und auch normal Slips tragen, ohne dass das Piercing gereizt wird.

Anfänglich war ich mir nicht so sicher, ob ich in der öffentlichen Sauna mit dem Intimschmuck herumlaufen soll. Aber schon der erste Versuch machte mir klar, dass zwar ein paar Leute gaffen, mir das aber nicht wirklich etwas ausmacht. Anderseits gibt es auch Saunagäste, die mit einem gewissen Interesse den Schmuck (natürlich zurückhaltend) betrachten. Einmal wurde ich sogar direkt darauf angesprochen und gefragt, wo ich es habe machen lassen, und ob es sehr schmerzte, und wie lange die Heilung dauerte. Natürlich habe ich die Fragen gerne beantwortet. Insgesamt bin ich richtig froh, dass ich mich zu dem Piercing durchringen konnte, und freue mich inzwischen fast darauf, mich damit präsentieren zu können.


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