Hallo an alle Fans und Mitglieder von BME!
At A Glance Author Phill Contact Phill@bme.anon When Two years ago Artist selbst Studio zu Hause Location Sueddeutschland Nachdem in der Vergangenheit von mir schon viele Fotos in verschiedenen Sparten von "hard" und "extreme" zu sehen waren, moechte ich nun auch einen verbalen Beitrag fuer dieses aussergewoehnliche Magazin liefern. Durch BME habe ich erst so richtig erfahren, welch vielfaeltige individuelle Gestaltungsmoeglichkeiten der menschliche Koerper bietet - insbesondere seine Genitalien - und dass meine Phantasien und Neigungen offenbar doch von Einigen geteilt werden.
Dass sexueller Lustgewinn nicht nur mit den herkoemmlichen Befriedigungsmethoden alleine oder zu zweit zu erreichen ist, sondern auch in mehr oder weniger ausgefallenen und intensiven Spielen, wusste ich schon seit Jugendzeiten aus eigener Erfahrung. Der Gebrauch von Nadeln gehoerten fuer mich schon deutlich frueher dazu, als ich den Begriff "Play Piercing" dafuer kannte. Dauerhafte Veraenderungen der Geschlechtsteile jeglicher Form haben mich zwar auch schon immer fasziniert, aber das Interesse dafuer war eher von theoretischer Natur.
Von BME habe ich mich schliesslich dazu inspirieren lassen, an mir selber eine solche bleibende Veraenderung durchzufuehren, die bereits in Ihrer Vorbereitung und Durchfuehrung aeusserst erregend war und seitdem einen permanenten Lustgewinn darstellt. Es ist die wohl harmloseste und unauffaelligste Form des Penis-Piercings - ein Frenum-Piercing - aber durch konsequente Dehnung weit mehr als eine Stelle zum Befestigen von Schmuckstuecken, sondern schon eine ausgepraegte "Genital Modification". Inzwischen hat die Weitung mit ca. 20mm Durchmesser ihr endgueltiges Maximum erreicht, das Frenum ist auf ganzer Laenge von der Eichel abgeloest und stellt gewissermassen eine zarte, extrem sensible und dennoch robuste Schlaufe dar, durch die ohne Muehe ein Finger passt und die auf verschiedenste Weise zum Spielen verfuehrt.
Aber zunaechst moechte ich die Entstehungsgeschichte meiner GenMod von Anfang an schildern:
Eigentlich finde ich meinen Schwanz durchaus schoen - unbeschnitten, Form und Groesse stimmen - aber das Frenum, welches die Vorhaut mit der Eichel und dem Schaft verband, hatte mich immer schon gestoert. Es spannte sich wie eine Art Schwimmhaut, wenn die Vorhaut straff nach hinten gezogen wurde, was komisch aussah und zum Beispiel verhinderte, einen engen Ring als erotisches Spielzeug um den Kragen der Eichel zu legen.
Auf Fotos in BME hatte ich gesehen, dass es wohl gut moeglich waere, das Frenum von der Eichel abzutrennen und somit ein echtes Band daraus zu machen. Diese Vorstellung gefiel mir immer besser und auch der Gedanke, dies selber zu tun. Aus frueheren Experimenten mit Stecknadeln wusste ich bereits, wie einfach, unblutig und ohne grosse Schmerzen das gespannte Haeutchen durchstochen werden kann.
Aber diesmal sollte das Play Piercing unumkehrbar sein!
Ich waehlte eine grosse Naehnadel, in deren Oehr ein kraeftiger Zwirn eingefaedelt war, suchte eine Stelle ziemlich in der Mitte der Frenumhaut, bei der sie hell durchscheinend war und stach die Nadel hindurch. Der Widerstand war deutlich groesser als ich vermutet hatte (schliesslich wird ja aus Haut Leder gemacht...), aber weh tat es kaum, und schnell war der Zwirn mehrmals hindurchgenaeht. Die Faeden dienten nun als Fuehrung, um einen duennen Edelstahlstift in die entstandene Oeffnung hineinzudruecken (was eine kleine schmerzliche Ueberwindung kostete), aber das Ergebnis war faszinierend: Mein selbstgemachtes Penis-Piercing! Innerhalb eines Tages war das Loch schon auf 3mm geweitet.
Durch sorgfaeltige Behandlung mit antiseptischen Mitteln entzuendete sich die Wunde nicht, sondern die Raender beider Seiten waren bereits nach einer Woche zusammengewachsen. Allerdings hatte die Verbindung der Haut unterhalb des Baendchens zur Folge, dass die Vorhaut sich weniger weit nach hinten streifen liess - jedenfalls nicht ohne Schmerzen. Kurzfristig war ich nicht ganz sicher, ob mein laienhaftes Vorgehen doch unerwuenschte Folgen haben wuerde. Ich beruhigte mich zwar damit, dass man zur Not das Frenum ja vollstaendig wegschneiden koennte, aber der Verzicht auf die empfindlichste Stelle meines Schwanzes waere mir schon schwer gefallen, und ich bemuehte mich umso mehr, die Abloesung des Baendchens voranzutreiben.
Mit Stiften zunehmenden Durchmessers wurde das Loch konsequent geweitet - ich war verbluefft, wie schnell das moeglich war. Bereits nach wenigen Wochen passte ein Bleistift hindurch, nach einigen Monaten die Spitze meines kleinen Fingers. Und ich konnte bereits das ausbrobieren, was ich mir schon lange vorgestellt hatte: Einen engen Ring direkt um die Eichel legen, der sie bei der Erektion abschnuert und damit besonders prall und empfindlich macht. Der Ring, den ich dazu verwende, hat einen Durchmesser von 25mm und besitzt einen Kugelverschluss. Im praktischen Einsatz bewaehrt er sich phantastisch - davon abgesehen, dass sich die Kugel einmal bei einem besonders leidenschaftlichen Geschlechtsverkehr loeste und in den Tiefen der Vagina gesucht werden musste...
Ab einem Lochdurchmesser von etwa 10mm war das Frenum bereits so weit gedehnt, dass es beim Zurueckstreifen der Vorhaut - und somit auch beim Geschlechtsverkehr - nicht mehr behinderte. Die Schmerzempfindlichkeit des Hautrandes um das Loch wurde gleichzeitig immer geringer. Damit sich die Dehnung nicht zurueck bildete, trug ich die meiste Zeit eine Metallhuelse in dem Loch mit einer Rille fuer das Baendchen, so dass sie nicht herausrutschte. Aber jeder Ring, den ich angefertigt hatte, war bereits nach kurzer Zeit zu klein - die Dehnung ging weiter und weiter. Ueber einen Zeitraum von etwa zwei Jahren hat sich die Oeffnung noch so weit gedehnt, bis sie die besagten 20mm Durchmesser erreicht hatte - damit laesst sich die Eichel an jeden Finger stecken und auch eine Zungenspitze passt ganz schoen weit hindurch. Nun ist auch die endgueltige Dehnung erreicht, bei der der Dehnungsring keine weitere Wirkung zeigt, sich leicht einsetzen laesst, aber selbst bei laengerem Verbleib nicht herausrutscht (nicht ganz unwichtig beim Pinkeln an einem oeffentlichen Urinal...)
Zusaetzlich trage ich einen dauerhaft eingesetzten Edelstahlring ohne Verschluss um das Frenum, der klein genug ist, bei herkoemmlichen Sexpraktiken nicht zu stoeren (ganz im Gegenteil...), aber gross genug, um in der Sauna oder dem FKK-Strand aufzufallen. Und nur zu solchen Gelegenheiten nehme ich den Dehnungsring heraus, der meine GenMod in dem erreichten Zustand haelt und mich eigentlich permanent an sie erinnert.
Vielleicht noch ein paar "medizinische Erkenntnisse" und Tips:
Durch das Abtrennen des Frenums bleibt seine Empfindlichkeit vollstaendig erhalten, da in ihm ein von der Eichel ausgehender Nervenstrang verlaeuft. Dieser verhindert wohl auch, dass das Piercing bei zu starker Dehnung herauswandern kann, wie das ja bei einigen anderen Formen (Schamlippen, Brustwarzen etc.) moeglich ist. Dieser Nerv setzt auch dem Dehnen des Frenums eine natuerliche und individuelle Grenze. Das besagte "Schwimmhaeutchen" dagegen bildet sich rasch und unumkehrbar zurueck, wenn es erst einmal ein Loch hat. Ein Zuwachsen des Frenum-Piercings ist also nicht zu befuerchten. Dennoch sollte das Baendchen regelmaessig und ueber laengere Zeit gedehnt werden, damit es sich nicht verkuerzt und die Schlaufe verhaertet. Zur Pflege und um es besonders geschmeidig zu halten empfiehlt sich beispielsweise ein Labellostift.
Insgesamt hat die kleine Veraenderung an meinem Penis dessen Empfindsamkeit und Erregbarkeit erheblich gesteigert, was ich darauf zurueckfuehre, dass der Nerv in dem abgetrennten Frenum nun wesentlich exponierter ist als in seiner urspruenglichen, naturgegebenen Lage. Ich wuerde meine GenMod jederzeit wieder durchfuehren und kann sie uneingeschraenkt empfehlen!
Es wuerde mich freuen, wenn diese Schilderungen der Einen oder dem Anderen gefallen haben und zu interessanten Schriftwechseln zu diesem oder anderen Themen fuehren wuerden. Das Zitieren meiner in BME eingestellten Bilder ist nicht so einfach, so dass es sich eher anbietet, diese bei Bedarf per Mail auszutauschen. Vielleicht ergibt sich auch eine intensivere Bekanntschaft - schliesslich macht jedes Spiel zu zweit doch viel mehr Spass - besonders wenn es von Partnern mit den gleichen Voraussetzungen und Neigungen gespielt wird....
Viele Gruesse und Spass beim Ausleben Eurer Phantasien!
Phill