Also, die Idee mit einem Intimpiercing kam mir vor gut einem halben Jahr.
At A Glance Author Andreas Contact Andreas@bme.anon When A week ago Artist Frank Studio cullmann Ich möchte eigentlich immer wieder was Neues ausprobieren, damit es in meiner Beziehung auch immer schön spannend bleibt.
Ich hatte irgendwie Lust, etwas zu verändern und wollte zudem auch den "Spaßfaktor" erhöhen.
Da ich aber ansonsten sehr konservativ bin, kam ein offensichtliches Piercing nicht in Frage. Ich wollte etwas, was nur ich wusste. Es wurde schnell klar, dass es ein Intimpiercing sein sollte.
Nachdem ich viele Berichte hier auf der BME Seite gelesen habe, fiel die Wahl auf ein Frenum Piercing. Das sollte für den Anfang gut geeignet sein.
Und so machte ich mich auf die Suche nach mehr Informationen und nach Studios und bin losgefahren.
Fündig bin ich bei cullmann geworden. Das Studio ist sehr sauber und die Leute sind freundlich.
Nachdem ich mir alles angeschaut habe und mir alles erklärt wurde, entschied ich mich für ein 12gauge Frenum und einen kleinen Ring dazu.
Ich wollte unbedingt einen Ring, der zwar dick genug in der Stärke, aber im Durchmesser nicht zu groß ist.
Dann wollte ich aber das alles erst noch mal überdenken und ging wieder.
Außerdem wollte ich noch meine Freundin einweihen und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen - kommt bei solchen Sachen nicht sonderlich gut, besonders dann nicht, wenn man eine genauso konservative Freundin hat, wie man selbst ist.
Nach erstem Erstaunen und dann langen Diskussionen hin und her, sowie wiederholtem Anschauen von Bildern und viele Berichte auf BME lesen, konnte ich sie doch von dem "Mehrwert" überzeugen.
Sie war dann richtig gespannt, wie es denn dann damit wird.
Das ganze hatte auch den Vorteil, dass ich meine Entscheidung dadurch noch mal überdenken konnte.
Ich rief also am nächsten Tag noch mal an und machte einen Termin in einer Woche aus.
Bis zu diesem Termin wurde ich dann doch nervös. Man lässt sich ja nicht alle Tage eine mehr oder weniger dicke Nadel durch sein bestes Stück treiben.
Und so ging ich am vereinbarten Termin ins Studio und wartete bis ich dran kam. Frank nahm sich meiner an. Wir verschwanden nach hinten in den Intimraum und er erklärte mir die ganze Prozedur und die Pflege danach. Ich zog mir die Hose runter und legte mich auf die Liege, während er sich vorbereitete. Nach dem ganzen desinfizieren, durchleuchten und noch mal desinfizieren, war es dann so weit.
Er markierte erst einmal die Stelle und fragte mich, ob ich damit einverstanden bin. Ich hatte etwas Sorge, dass das Frenum schief sitzen würde. Nach einer kleinen Korrektur prüfte er noch mal gründlich, ob es gerade sitzt und ob auch keine Ader durchgeht und setzte die Markierung neu.
Durch die ganze Anspannung und Aufregung machte sich mein bestes Stück seeehr klein, was das ganze nicht leichter machte.
Aber nach dem die Klemmen an der richtigen Stelle anlagen, konnte es weiter gehen. Er sagte mir, ich solle nun dreimal Ein- und Ausatmen.
Nach dem dritten Mal stach er die Nadel durch. Die Schmerzen hielten sich aufgrund der dünnen Haut zum Glück in Grenzen. Ebenso das Bluten danach.
Dann zog er den Ring durch und verschloss ihn. Als er fertig war, reichte er mir einen Spiegel, damit ich den Ring von allen Seiten anschauen konnte.
Als ich den Ring da unten baumeln sah, war ich richtig euphorisch. Er sah einfach nur geil aus. Ich zog mich an, zahlte und ging. Draußen konnte ich es gar nicht glauben, was ich gemacht hab. Glücklich zugleich ging ich heim, um das Frenum gleich meiner Freundin zu zeigen.
Nun ist eine Woche vorbei und alles heilt, wie es soll. Schmerzen gab es nicht mehr, auch hat die gepiercte Stelle nur am Abend des Stichtages noch ein bisschen geblutet, war aber nicht schlimm.
Die Abheilzeit ist mit 3-6 Wochen angegeben, somit hab ich mich noch eine Weile in Enthaltsamkeit zu üben.
Die Pflege ist eigentlich unproblematisch. Ich reinige die Stichstelle zweimal täglich mit einer Salzlösung.
Und dann dusche ich mich noch täglich.
Dadurch dass ich nicht beschnitten bin, hängt der Ring nur bei zurück gezogener Vorhaut oder im erigierten Zustand runter. Ansonsten merk ich den Ring kaum, wenn die Vorhaut normal vorgeschoben ist. Somit hab ich eigentlich auch keine Angst, am Ring irgendwie mal hängen zu bleiben, z.B. beim Hose ausziehen. Ebenso wenig behindert der Ring einen bei Sport etc.
Über weitere Erfahrungen kann ich leider noch nicht berichten, obwohl ich schon sehr gespannt bin, was es denn dann wirklich bringt.
Ansonsten kann ich ein Frenum Piercing nur empfehlen. Es schaut sehr gut aus und es macht Spaß, wenn man daran denkt, was an seinem besten Stück so baumelt.
Meine Freundin ist von dem Frenum ganz angetan und überlegt mittlerweile, ob sie sich auch ein Intimpiercing stechen lassen soll.
Es war bestimmt nicht mein letztes Piercing. Vielleicht lasse ich mir irgendwann noch ein Guiche stechen. Wer weiß – man sieht es ja von außen einem Menschen nicht an :-)