Mein Frenum-Piercing
At A Glance
Author TheIP
Contact IR-Fan@gmx.de
When Five years ago
Artist Ich selber
Studio bei mir ztu Hause
Location Meck-Pomm
Also, zu meiner Person, ich heiße Thomas, Student und 23 Jahre alt. Ich gehöre zu den Personen, die ein sehr gutes Körperbewusstsein haben und kein Blatt vor den Mund nehmen was mit Sex zu tun haben..

Schon im Alter von 14 Jahren fing ich an meine Haare unter den Achseln und im Intimbereich zu entfernen. Das tat und tue ich, weil ich eine Art „Phobie" gegen Haare habe, die nicht auf dem Kopf wachsen. Deshalb war ich früher eine Art „Paradiesvogel" am FKK-Strand oder an anderen Orten, wo man mich nackt sehen konnte. Auch wurde ich oft als schwul abgestempelt, was ich eigentlich noch nie verstanden hatte. Das ging einige Jahre so, bis langsam immer mehr Leute ihre Haare entfernten, ob zum Teil oder ganz. Na ja was soll's.

Irgendwann, so etwa mit 16,5 Jahren war ich mal wieder am FKK-Strand. Und diesmal war nicht ich der „Paradiesvogel", sondern zwei Pärchen so ungefähr um die 35 Jahre. Alle waren so wie ich glattrasiert im Intimbereich. Das war ja mittlerweile nicht mehr außergewöhnlich, aber alle vier hatten Intimpiercings. Ich hatte vorher noch nie so etwas gesehen, war aber von dem Anblick sofort fasziniert. Das war ein Erlebnis welches mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Nach unzähligen schlaflosen Nächten wusste ich, dass ich auch so ein Intimpiercing haben musste. Aber ich wollte noch warten, bis ich achtzehn war.

Mit achtzehn kam ich zum Bund. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon nicht mehr an ein Intimpiercing gedacht. Bis ich irgendwann bei einem GvD-Dienst in einer Sex-Zeitschrift wieder Piercings sah. Es loderte wieder das Verlangen nach einem eigenen Piercing auf. Zu einem Piercer zu gehen traute ich mich nicht, also beschloss ich mir selber eins zu stechen.

Das einzige Problem das noch bestand, war das ich mir noch überlegen musste, wo das Piercing sitzen sollte. In der Zeitschrift hatte der Mann einen Ring durch die Unterseite der Eichel, einen Prince Albert. Aber das gefiel mir nicht so richtig, auch wenn es sicherlich beim Sex wunderbare Gefühle verursachen würde. Also musste ich mir all meinen Mut zusammen nehmen und in einen Piercing-Shop gehen um mich dort über die verschiedenen möglichen Stellen zu informieren. Die nette Piercerin erklärte mir alle möglichen Piercings und zeigte mir auch Photos, auf denen ich mir auch eine Vorstellung davon machen konnte. Ich war froh als ich wieder aus dem Shop war, aber jetzt wusste ich was ich haben wollte.

Ein Frenum!!!

Die Piercerin hatte mir auch gleich die ganze Prozedur des Piercens erklärt, außerdem das Aftercare. Also, wusste ich was ich brauchte um mir das Piercing selber zu stechen. Ich kaufte mir eine Braunüle mit 14ga Durchmesser und Desinfektionsmittel (Octenisept oder so ähnlich) in der Apotheke und einen Piercingring (1,6x8mm) in einem Piercing-Shop (soviel Mut hatte ich noch.) An einem Wochenende als ich sturmfreie Bude hatte, sollte es also passieren.

Ich säuberte den Ring, öffnete ihn mit einer Sprengringzange aus Papas Werkzeugkiste, und legte ihn in Reichweite. Dann nahm ich die Nadel und durchstach einfach mein Vorhautbändchen, zog die Nadel aus dem Plastikschlauch. Dann steckte ich ein Ringende in den Schlauch und schob ihn durch die Haut. Ich schloss den Ring und war von dem Anblick überwältigt. Ich räumte schnell das Badezimmer wieder auf, weil meine Familie bald wieder kommen würde.

Am nächsten Tag begutachtete ich meine Arbeit. Erst jetzt sah ich das es total schief gestochen war. Also nahm ich die Zange und machte den Ring wieder raus. Abends musste ich wieder zur Kaserne. Das nächste Wochenende hatte ich dummerweise wieder einmal Dienst. Und die drei Wochenenden drauf war immer einer zu Hause. Also konnte ich einen neuen Piercingversuch in der nächsten Zeit vergessen. Als ich endlich wieder mal ein Wochenende zu Hause alleine war, nutze ich gleich die Gelegenheit und legte die ganzen Utensilien bereit. Diesmal machte ich aber mit einem Edding je einen Punkt an der Stelle wo die Einstichs- und wo die Austrittsstelle der Nadel sein sollte. Nun nahm ich abermals die Nadel und durchstach mein Frenum, nachdem ich es vorher mit einer Taschenlampe durchleuchtet hatte. Anschließend zog ich den Ring durch und verschloss ihn mit der Sprengringzange. Mein Werk sah super geil aus und diesmal saß der Ring genau da, wo er sitzen sollte.

Die Heilung verlief ohne weitere Probleme und Zwischenfälle. Das erste Mal, als ich wieder in der Mannschaftsdusche duschen war, werde ich nie vergessen. Alle Anwesenden starrten mich teils verwundert, teils entsetzt an. Da fiel mir mein Intimpiercing ein, und ich fragte ob sie so etwas noch nie gesehen hätten, danach ging alles seinen gewohnten Gang. Ich wurde nur noch einige male darauf angesprochen. Die meisten wollten wissen, wie es sich beim Sex anfühlte. Ich sagte, dass ich es selber nicht wissen würde, weil ich noch nicht damit Sex gehabt hätte.

Und ich muss sagen, es war SUUUPER!!! Und nicht nur für mich.

Meine jetzige Freundin war am Anfang geschockt, als sie mein Piercing das erste mal sah. Aber das hatte sich schnell gelegt. Und mittlerweile überlegt sie selber, ob sie sich eins stechen lassen soll.

Ich kann nur jedem der ein Intimpiercing haben will, sich auch eins stechen zu lassen. Er wird es nicht bereuen.

Übrigens mittlerweile trage ich einen 3,2x10mm Ring, und ich muss sagen er hat für mich die optimale Größe und Dicke.

Glatten und „eisernen" Gruß,

TheIP

PS: Ich weise darauf hin, dass man Piercings lieber von erfahrenden Leuten machen lassen sollte. Es ist das Selbst-Piercing bei mir gut gegangen, muss aber nicht bei jedem so sein


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