Es ist ein Frenum
At A Glance
Author anonymous
When Two years ago
Artist wer tat die Prozedur
Studio wo es wurde getan
Location wo das Studio wird gefunden
Ich wuchs in einer Familie auf, in der Körperschmuck nie ein Thema war, auch Ohrringe waren absolut ungegräuchlich. Ich wollte daher auch nie zu denjenigen gehören, die ein Piercing tragen.

Mit Eintritt in die Pubertät begann ich mich für meine Genitalien zu interessieren und stellte bald fest, dass die Haut im Bereich des Vorhautbändchens sehr dünn ist. Wenn ich mit einem Gegenstand dagegen drückte, zeichnete er sich deutlich auf der anderen Seite ab.

Da ich den Eindruck hatte, dass diese Stelle schmerzunempfindlich ist, kam ich unwillkürlich auf den Gedanken, eine Nadel durchzustechen. So nahm ich eines Tages eine normale Nadel, schob sie unter dem Bändchen durch und stach sie ohne weitere Vorbereitungen durch. Das ging ganz leicht und tat überhaupt nicht weh.

Was ich sah gefiel mir ganz gut. Nach einiger Zeit zog ich die Nadel wieder heraus, es blutete kaum. Ich war für den Moment zufrieden.

Als ich einige Tage mir die Stelle wieder genauer ansah, war es so, als ob ich nie eine Nadel verwendet hätte. Das begeisterte mich, da alles ohne Folgen geblieben war. Auch hatte ich keinerlei Entzündung festgestellt. Ich konnte diese neue Erfahrung nun nicht mehr lassen und ich fing an diese Stelle immer wieder zu durchstechen. Im Laufe der Zeit verwendete ich dazu auch immer dickere Nadeln, denn einige Tage später war ja alles wieder verheilt. Der Vorgang des Stechens war auch das, was den höherem Reiz ausmachte.

Schließlich kam mir die Idee es mal mit einem Nagel zu versuchen. Ich sägte mir einen kleinen Holzklotz zurecht um ihn als Widerlager zu verwenden. Dann suchte ich mir einen kleinen Nagel, den ich mit Spiritus reinigte. Wie auch immer mit den Nadeln schob ich nun den Nagel unter dem Bändchen durch. Jetzt zitterten mir doch etwas die Knie. Aber ich nahm meinen Mut zusammen und drückte den Nagel auf das Holzstück. Das Bändchen war jetzt fixiert und ich schlug mit einem Hammer zu.

Es tat scheuslich weh. Ich betrachtete mir das Ergebnis. und ich empfand es überhaupt nicht mehr als estetisch. So kam ich zu dem Schluss, dass ich hier nun an meine Grenzen gestoßen wäre, das war zu viel und so auch nicht mein Ding. Ich wollte nur noch den Nagel entfernen und die Wunde wieder heilen lassen. Nach dem Entfernen des Nagels blutete es dann auch ziemlich stark. Als ich das nächste mal Wasser lassen musste, brannte es auch, das war bis dahin noch nie der Fall gewesen. Ich war jetzt doch besorgt und hoffte auf eine schnelle Heilung.

Damit wollte ich das Thema eigentlich grundsätzlich beenden, ich war von meinen Experimenten insgesamt gar nicht mehr begeistert. Das Brennen beim Wasser lassen, ließ rasch nach und ich war guter Dinge, dass alles wie immer verlaufen würde. Wer beschreibt aber meinen Schrecken als ich wieder einige Zeit später, jedenfalls nach einem Zeitraum der bisher immer zum Heilen gereicht hatte, feststellen musste, dass zwar keine offene Wunde mehr vorhanden war, es war also alles wieder gut verheilt, aber ich jetzt ein Loch an der Stelle hatte. Irgendwie hoffte ich zunächst, dass sich dieses Loch noch schließen würde und habe einige Zeit mit unterschiedlich dicken Nadeln immer wieder geprüft, ob der Durchmesser sich ändert, die dickeren hätten ja dann nicht mehr gepasst. Aber er blieb mehr oder weniger gleich. Nach schätzungsweise einem Monat gestand ich es mir ein, ich hatte mich selbst gepierct.

Lange Zeit konnte ich mich mit der Tatsache an dieser Stelle jetzt ein Loch, das da nicht hingehört , zu haben, nicht anfreunden. Ich konnte aber auch nicht so endgültig wie ich es mir gewünscht hätte davon lassen. So steckte ich immer wieder die unterschiedlichsten Dinge durch und hatte dabei dann jedesmal ein schlechtes Gewissen. Zwischenzeitlich habe ich zufällig die Seiten von BME im Internet gefunden und festgestellt, dass Intimpiercings sicher eine außergewöhnliche Vorliebe darstellen, aber doch anscheinend viele Anhänger hat. Dadurch habe ich auch deutlich an Selbstsicherheit gewonnen und habe mein Piercing jetzt auch akzeptieren können. Nun weiß ich auch, dass man die Art wie ich sie habe Frenum nennt. Zwischenzeitlich habe ich mir in einem Studio ein schönes Schmuckstück gekauft und trage es häufig. Es ist einfach ein geiles Gefühl, wenn der dicke Stift im Loch steckt und die dicken Kugeln an den Penis gedrückt werden.Vor einigen Wochen habe ich jetzt ein Mädchen ke nnen gelernt und hoffe bald auch mit ihr Sex zu haben. Was mir jetzt noch Sorgen bereitet, ist die Frage wie sie dann auf mein Piercing reagieren wird. Das geilste wäre es natürlich, wenn sie soviel Gefallen daran finden würde, dass sie sich auch zu einem Piercing entscheiden würde. Ich würde ihr dann aber zu einem Studio raten, da dort die sterilen Voraussetzungen gegeben sind, die man zu Hause so nicht hat, denn ich denke es war auch ein großes Glück, dass bei mir immer alles ohne Entzündungen verheilte.


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