Mein Apadravya
At A Glance Author extremehard germany Contact extremehard@1st-x-treme.zzn.com IAM extremehard When Ten years ago or more Artist extremehard Selbstpiercing Studio at home, zu Hause Location Göttingen Es war vor ca. 15 Jahren als ich begann mich für Piercings, hauptsächlich für Intimpiercings, zu interessieren. Sie waren mir in erotischen Filmen aufgefallen und machten mich unwahrscheinlich an. Also besorgte ich mir alles an Literatur und Fotos was ich zu diesem Thema finden konnte. Da es zu diesem Zeitpunkt weit und breit noch kein Studio gab, dass so etwas machte (außerdem war ich noch viel zu verklemmt um eins zu besuchen) beschloss ich, mich selbst zu Piercen.
Ich besorgte mir Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel und Braunülen. Das mit den Braunülen war schon etwas schwieriger, die bekam ich nur in der Apotheke (mit der Ausrede für technische Anwendungen im Fotolabor). Da ich anfangs noch große Angst vor Nadeln hatte, begann ich ganz behutsam sie durch meine Vorhaut zu stechen. Das hatte den Vorteil, dass man gegen das Licht alle Äderchen sah und nicht Gefahr lief ein größeres zu verletzen. Das Gefühl als die Nadelspitze das erste mal die Vorhaut durchdrang, war unbeschreiblich. Ich bekam eine Erektion die über eine Stunde anhielt. Aber das waren nur Spielereien die heute unter den Bergriff „play piercing" fallen.
Als ich etwas mehr Übung im Umgang mit den Nadeln hatte, beschloss ich mir einen PA (Prinz Albert) zu stechen. Das war recht einfach und tat überhaupt nicht weh, allerdings bekam ich wieder eine Dauererektion. Ich hatte eine 14G2" (2,2 x 50 mm) Braunüle ausgewählt und mir einen Klemmkugelring aus Silber mit 2mm Stärke von meinem letzten Urlaub aus Berlin mitgebracht. Die Schmerzen setzten erst nach Ende der Erektion ein und waren beim ersten Wasserlassen kaum auszuhalten. Das dauerte drei Tage lang, dann vergingen die Beschwerden ziemlich schnell. Die Abheilung war nach 14 Tagen so weit fortgeschritten, dass ich zum ersten mal wieder Sex hatte. Meine Frau fiel aus allen Wolken, das hatte sie nicht von mir erwartet. Sie hatte zwar bemerkt, dass ich mich für Intimschmuck interessierte, aber nicht damit gerechnet dass ich selbst welchen tragen würde. Für mich war der Sex anfangs doch etwas schmerzlich, meiner Frau schien es aber sehr zu gefallen.
Nun hielt ich Ausschau nach größeren Ringen und dehnte meinen PA regelmäßig, um diese auch einsetzen zu können. Als ich bei 8 mm angekommen war, war mein Vorhautbändchen nicht mehr vorhanden, da ich es schon beim ersten piercen in der Mitte geteilt hatte. Für einen PA war damit das Ende der Fahnenstange erreicht und ich begann meinen Apadravya zu planen.
Da ich von vornherein geplant hatte, ihn auch kräftig zu dehnen, kam ich zu dem Entschluss keinen gewöhnlichen Apadravya, sondern einen „deep shaft apadravya" zu stechen. Dieser sollte genau in der Mitte unter dem oberen Eichelrand beginnen und unterhalb der Harnröhre, dort wo sich jetzt der PA befand, wieder austreten. Mir war klar, das würde sehr schwierig werden, der Stichkanal würde eine Länge von 36 mm haben (im erigierten Zustand). Ich hatte mir einen Teflonstab von 1,6 mm Stärke und zwei passende Titankugeln besorgt und nach den hygienischen Vorbereitungen und dem Anzeichen der Eintrittsstelle, setzte ich die Nadel an, um sie vorsichtig mit leichten Druck durch den Schwellkörper zu treiben. Ich war so aufgeregt, dass mir das Herz bis zum Halse schlug und ich eine nie so gekannte, sehr starke Erektion bekam. Die Nadel ließ sich nicht mehr weiter schieben und so verstärkte ich den Druck auf die Nadelspitze. Als sie ungefähr 15 mm tief eingedrungen war, bekam ich einen heftigen, nie da gewesenen Orgasmus bei dem ich sie unkontrolliert mit einem Ruck wieder herauszog.
Das hätte ich nicht machen dürfen, aus der Eintrittsstelle spritzte mir das Blut unter hohem Druck gegen meine Brust. Mich überkam ein Gefühl von Panik und Todesangst und ich drückte meine Eichel mit beiden Händen instinktiv ab; die Erektion ließ augenblicklich nach und die Blutung hörte fast auf. „Noch mal Glück gehabt", hörte ich mich selbst laut sagen. Das war mein erster Versuch mir einen Apadravya selbst zu stechen.
Mein Vorhaben aber hatte ich noch nicht aufgegeben, ich erkundigte mich nach Piercingstudios die so etwas machen, hatte aber keinen Erfolg, so ein Piercing sei viel zu gefährlich und man würde sowie so keine Schwellkörper piercen, war die immer wiederkehrende Antwort. Ich hätte ins Ausland fahren oder für viel Geld einen Klinkaufenthalt in Kauf nehmen müssen. Das war zu aufwendig und ich konnte es mir auch nicht leisten. Nichts desto Trotz wurde mein Wunsch nach diesem Apadravya immer größer, es war wie eine Sucht und ich wusste ich würde es noch einmal selbst versuchen. Also bereite ich alles vor, allerdings besorgte ich mir ein Gummiband zum Abbinden und eine Schüssel mit abgekochtem kalten Wasser und Eiswürfeln darin, als Vorsichtsmaßnahme.
Die Aufregung stieg und ich bekam wieder eine sehr starke Erektion. Diesmal jedoch nahm ich nicht gleich die Nadel, sondern diesmal begann zu onanieren. Nachdem ich kräftig abgespritzt hatte, ließ die Erektion wieder nach. Jetzt setzte ich die Nadel an der zuvor gekennzeichneten Stelle an und begann sie gleichmäßig und kräftig durch die wieder prall gewordene Eichel zu schieben. Ich hörte nicht auf, bis sie auf der anderen Seite durch die untere PA–Öffnung wieder herauskam. Es hatte überhaupt nicht geschmerzt, im Gegenteil es war ein herrliches, unbeschreiblich geiles Gefühl so dass ich wieder kurz vor einem Orgasmus stand. Durch Erfahrung klüger geworden, lenkte ich mich durch das laufende Fernsehprogramm ab und ließ die Nadel einfach stecken. Bis auf einen Tropfen hatte ich noch kein Blut gesehen, so wartete ich über eine Stunde, die Erektion ließ einfach nicht nach. Also entschloss ich mich, da es langsam sehr unbequem wurde, erst einmal die Nadel aus der Kunststoffhülle herauszuziehen. Das ging leicht und ohne Probleme, aber die Erektion blieb.
Nach weiteren zwei Stunden war die Erektion immer noch nicht zurückgegangen, also musste etwas geschehen. Ich erneuerte das Eiswasser, schnitt den oberen Teil der Kunststoffhülle ab, führte den Teflonstab mit einer Kugel von oben ein und versuchte die Hülle nach unten aus der Eichel herauszuziehen. Das ging aber nicht, die Hülle saß wie festgewachsen. Also drückte ich mein Glied tief in die Schüssel mit dem Eiswasser und wartete ab. Jetzt endlich ließ die Erektion nach und die Kunststoffhülle lockerte sich. Das Wasser färbte sich langsam rot und ich zog die Hülle langsam aus der Eichel heraus. Dann schraubte ich noch unter Wasser die zweite Kugel auf den Barbel ich war ziemlich erschöpf aber auch sehr glücklich, es hatte alles so gekappt wie ich es mir vorgestellt hatte.
Die nächsten Tage spürte ich nur ein leichtes Brennen beim Pinkeln, an Sex aber konnte ich lange Zeit noch nicht denken. Meine Frau erklärte mich für total durchgeknallt und war sauer. Es dauerte weiter 6 Wochen bis ich das erste Mal wieder Sex hatte. Danach blutete mein Apadravya etwas aber es war nicht weiter schlimm.
Trotz intensiver Pflege hatte ich nach dem Sex regelmäßig wiederkehrende Blutungen.
Das dauerte insgesamt 9 Monate, erst danach war ich völlig beschwerdefrei.
Aber Ihr wisst ja wie das ist, jetzt setzt die „Sucht" wieder ein und man möchte mehr.
Also begann ich wie vorgesehen meinen Apadravya zu dehnen. Erst auf 2 mm, dann auf 2,5 mm, dann auf 3 mm, auf 3,5 mm, auf 4 mm, auf 5 mm und auf 6 mm.
Jetzt wurde es schwierig, ich bekam in den darüber liegenden Größen so ohne weiters keinen Piercingschmuck mehr zu kaufen. Also musste ich mir etwas einfallen lassen wenn ich weiter machen wollte; Und ich wollte!
Aber das ist eine andere Geschichte und die beschreibt das „Wachstum" meines Apadravyas auf die heutige Rekordgröße von 33 Millimeter.
Wenn Ihr jetzt denkt, der ist ja völlig durchgeknallt, kann ich das gut verstehen. Ich hätte vor einigen Jahren beim Lesen dieser Geschichte genau so gedacht, aber man entwickelt sich eben in die eine oder in die andere Richtung und ich bin ein Mensch der konsequent das weiterführt was er sich vorgenommen hat. Ich stehe dazu und habe es bis heute noch nicht bereut. Allerdings muss ich alle warnen die vielleicht Ähnliches vorhaben: Macht das nicht alleine, heute gibt es einige Studios die so etwas machen. Ich habe Glück gehabt, aber es hätte auch schlimm ausgehen können!
Viele liebe Grüße an alle die etwas Verständnis aufbringen können,
Euer extremehard