Mein langer Weg
At A Glance Author Jutta When Two years ago Artist Piercingstudio Location Germany Grossraum Frankfurt Hallo mein Name ist Jutta, ich bin 39 Jahre alt, verheiratet , habe 2 Kinder
Vor etwa 15 Jahren begann mein Mann sich für Intimschmuck zu interessieren. Ich bekam das eher zufällig mit, beim aufräumen unserer Wohnung fand ich ein schlecht verstecktes Magazin zu diesem Thema.
Anfänglich war ich entsetzt, hatte ich doch geglaubt meinem Mann alles bieten zu können, was er sich so als Mann von mir wünscht. Meine verletzte Eitelkeit wich dann allmählich einer gewissen Neugier und ich durchblätterte das Magazin sorgfältig und bedächtig. Eine Menge von Artikeln und Bildern hatte einen gewissen erotischen Flair und gefiel mir doch sehr.
Zur damaligen Zeit waren Piercings noch auf Ohrringe und allerhöchstens einen Nasenring begrenzt. Piercings an intimeren Stellen hatten einen negativen Beigeschmack und den Hauch von etwas verrufenen.
Obwohl mir die ein oder andere Schmuckstelle gefiel, traute ich mich nicht.
Aufgrund meiner konservativen Erziehung redete ich sogar mit meinem Ehemann nicht über meinen Fund und meine Empfindungen.
Wohl mit einer der Gründe auch warum ich über diese Dinge hinwegsah, war auch der Umstand, dass in unserem Sexualleben, bedingt durch unsere 2 Kinder zum damaligen Zeitpunkt eine gewisse Routine, ja vielleicht sogar eine Langeweile eingekehrt ist. Zum damaligen Zeitpunkt waren wir einfach zu 100% mit der Kindeserziehung beschäftigt und alles andere trat in den Hintergrund. Dieses Problem ist ja von vielen jungen Elternpaaren bekannt.
Erst nachdem unsere Kinder in die Pubertät kamen und langsam flügge wurden, gewann unsere Beziehung wieder ihren ursprünglichen Charakter.
Mit dem wiederaufflammen und ausleben unserer Sexualität, wurde auch ich wieder selbstsicherer und begann mit meinem Man über meine Wünsche und Sehnsüchte offen zu reden.
Im Laufe dieser Gespräche bekannte sich mein Mann zu seiner Leidenschaft für Intimschmuck. Er war völlig überrascht als ich ihm eröffnete dass ich dieses schon länger wusste.
Da ich ja auch nicht völlig abgeneigt dem Schmuck gegenüber stand, begannen wir uns näher und eingehender mit diesem Thema zu beschäftigen. Wir informierten uns durch Zeitschriften und einschlägige Literatur über alle Vor- und Nachteile, über alles was möglich ist und was man lassen sollte. Als erster war mein Mann bereit sich unserer neuen Leidenschaft hinzugeben.
Nach reiflicher Überlegung sollte es ein Vorhautpiercing bei ihm sein. Wir suchten im Umkreis unseres Wohnortes etliche Piercingstudios auf und besahen uns die diversen Bilderalben und versuchten uns von den Fähigkeiten der Piercer zu überzeugen.
Zu diesem Zwecke waren wir auch mehrmals auf Erotikmessen und haben den Leuten dort beim Piercen auf die Finger geschaut. Nach längerer Suche haben wir vor etwa 2 Jahren ein Studio aufgewählt.
An einem Tag im Juli 2004 sind meine Mann und ich dann in dieses Studio gegangen und er ließ sich dort piercen. Von der Einfachheit und völligen Unkompliziertheit seines Vorhautpiercings aufgepuscht, entschloß er sich, gleich vor Ort auch seine Brustwarzen piercen zu lassen. Diese Piercings waren dann auch innerhalb von vielleicht 10 Minuten erledigt und mein Mann stand stolz wie „Oskar" vor dem Spiegel und bewunderte seine Nippel.
Er versuchte auch mich zu einem spontanen Nippelpiercing zu überreden, aber mir ging dass alles viel zu schnell und so ging ich vorerst ungepierct aus dem Studio.
Dennoch ließ mich die Vorstellung von gepiercten Brustwarzen nicht in Ruhe und ich begann darüber intensiv nachzudenken.
Es waren letztendlich die Erfahrungen welche mein Mann mit seinen Nippelringen gemacht hat , welche mich auch überzeugten. Vor einem halben Jahr gingen wir wieder ins Studio, diesmal sollte ich an der Reihe sein.
Mit klopfendem Herzen und etwas Pudding in den Knien stand ich in dem Laden und wurde nach meinem Wunsch gefragt. Ein beidseitiges Brustwarzenpiercing sollte es sein sagte ich und eine schönes kleines Schmuckstück für den Intimbereich, wenn er was da hätte. Der Piercer schlug seinen Ordner auf und zeigte mir einige seiner Intimjuwelen.
Ein senkrecht durch die Klitorisvorhaut gestochener Ring mit einem Kügelchen daran gefiel mir auf Anhieb gut. Kombiniert war dieser mit zwei jeweils gleichartigen Ringen in den kleinen Schamlippen links und rechts. Dieser Schmuck gefiel mir, den wollte ich haben.
Zur abklärung ob meine Vorhaut für dieses Piercing geeignet ist, wurde ich in das Hinterzimmer gebeten wo ein Untersuchungsstuhl stand. Ich entkleidete mich komplett und nahm auf dem Stuhl Platz. Nachdem er ein paar Lattexhandschuhe übergestreift hatte, untersuchte er mit den Fingern und einer kleinen Taschenlampe meine Klitorisvorhaut. Anschliessend sagte er, das meinem Wunsch nichts entgegenstehe und wie ich es denn gerne haben würde. Brustwarzenpiercing und Intimpiercing auf einen Rutsch , oder zwei getrennte Sitzungen.
Ich entschied mich, wenn ich denn schon mal da sei, alles auf einen Schlag machen zu lassen.
Er bat mich daraufhin noch einmal aufzustehen und mich mit nach hinten verschränkten Armen vor ihn hinzustellen.
Mit einem Desinfektionspad wischte er meine beiden Brustwarzen nacheinander ab. Dann nahm er einen Edding zur Hand und markierte links und rechts von meinen Nippeln das senkrechte äussere Ende meiner Brustwarzen, bevor diese in den Warzenvorhof übergehen. Anschliessend nahm er eine kleine Wasserwaage zur Hand und markierte eine waagerechte Linie über meine Nippel. Die Kreuzungspunkte zwischen diesen beiden Linien markierte er mit einem Punkt jeweils links und rechts von der Brustwarze.
So gekennzeichnet durfte ich mich wieder hinlegen. Nun bat er mich meine Beine leicht anzuziehen und die Füße in die eigens angebrachten Halterungen zu stellen. Dort wurden sie mit zwei Riemen fixiert. Wie ein Schaf auf der Schlachtbank kam ich mir vor, breitbeinig verzurrt, auf dem Rücken liegend wie ein Maikäfer und leicht fröstelt, trotz molliger 24° C in dem Raum. Meine Hand suchte nach meinem Mann und ich zog ihn zu mir hin. Eine kalte Flüssigkeit wurde auf meine Scham gesprüht und anschliessend wieder abgetupft.
Ich hörte die Instrumente Klappern und war irgendwie froh, dass ich nicht sah was da vor sich ging. Ich spürte wie meine Schamlippen auseinandergezogen wurden und unter meine Klitorisvorhaut etwas kaltes aus Metall darunter geschoben wurde. Dieses Metall wurde dann mit den Fingern festgehalten und nach oben gedrückt. Dann wurde ich ermahnt, gleichmäßig und tief durch den Mund zu atmen und auf keinen Fall damit aufzuhören. Ein kurze Anzählen bis drei und ein bis dato unbekannter Schmerz durchfuhr meinen Schambereich. Es fiel mir schwer weiter zuatmen wie angeordnet. Ein leichtes Brennen und Ziepen und dann war es auch schon fürs erste vorüber, man sagte mir, der Ring sei drin.
Nun wurden meine Schamlippen von dem Piercer und seiner Assistentin mit je einer Zange gepackt und vom Körper weggezogen. War das einklemmen der Lippen mit der Zange sehr unangenehm, so fand ich die Zugbewegung irgendwie doch stimmulierend. Das war mir fast schon peinlich das ich das angenehm fand. Wieder wurde ich ermahnt tief und regelmäßig zu atmen und bei drei kam der Schmerz. Diesmal fand ich den Schmerz absolut erträglich und nachdem beide Ringe einzogen waren, durfte ich mich aufrichten und meine Schmuckstücke zum ersten Mal bewundern. In meiner Klitorisvorhaut und in meinen Schamlippen funkelten jeweils ein metallener Ring mit einem kleinen Kugelhänger dran. Erstaunlicherweise war nirgendwo Blut zu sehen, ausser einer leichten Rötung der Haut, sah alles so aus wie immer.
Nach einer kleinen Verschnaufpause, während dessen sich mein Mann und ich, immer wieder meine neuen Ringe bewunderten, ging es an meine Brustwarzen.
Ich musste mich an die Wand, vor eigens für diesen Zweck angebrachte Halteschlaufen stellen und meine Handgelenke in diese stecken. Dann wurden die Halteschlaufen nach oben gezogen, sodaß ich mit beiden Armen nach oben gestreckt recht bewegungseingeschränkt an der Wand stand. Der Piercer und seine Assistentin entnahmen zwei neu Klemmzangen aus der Verpackung und begannen damit meine Brustwarzen zu malträtieren.
Nach mehren Versuchen hatten sie es dann doch geschafft, das die zuvor angebrachten Markierungen an den Nippeln, in den Öffnungen der Zangen zu sehen waren. Meine Brustwarzen sahen arg lädiert aus und schmerzten bei jeder Bewegung. Mit der einen Hand nahmen die beiden die bereitgelegten Nadeln in die Hand, mit der anderen zogen meinen Brustwarzen mittels der Zangen zu sich hin. Dann wurden die Nadeln an den Markierungen positioniert und sie begannen bis drei zu zählen. Dabei stießen sie gleichzeitig die Nadeln durch meine Brustwarzen.
Offensichtlich waren meine Nippel unterschiedlich „hart", der Piercer musste auf der rechten Seite erheblich fester drücken als seine Assistentin, bevor die Nadel mit einem sanften Plopp auf der anderen Seite wieder heraus kam. Ehe ich Luft holen konnte um zu schreien waren beide Brustwarzen durchgestochen.
Ich war froh das ich fixiert und gestreckt and der Wand stand, unfähig zu agieren, wer weiß was ich sonst gemacht hätte. Nach dem darauf folgenden lösen der Klemmzangen, waren die Schmerzen auch fast vorüber und erträglich.
Zum Abschluß wurden die Nadeln durch Barbellstäbe ersetzt, alles noch einmal gründlich desinfiziert und nach anschliessender Begutachtung durch mich und meinen Mann, mit zwei Pflaster abgedeckt.
Die Pflegeanweisung für die ersten Tage sah wie folgt aus:Nippel - tägliches Reinigen und hin-und herschieben der Stäbe
- auftragen einer Wund-und Heilsalbe in den Stichkanal
- für die erste Woche abdecken mit jeweils einem PflasterSchamlippen - normale tägliche Körperpflege, keine weiteren Maßnahmen
Klitorisvorhaut - wie bei den Schamlippen
Für mindestens 2- 3 Wochen wurden wir angewiesen enthaltsam zu sein, was uns Angesichts meiner neuen Spielzeuge sehr, sehr schwer fiel.
Nach dieser Zeit war „normaler" Geschlechtsverkehr möglich, lediglich ein kleines ziepen der Ringe erinnerte mich daran, dass es noch ein bißchen früh war. Diese Beschwerden waren nach gut einem Monat auch vorbei.
Die Brustwarzen mussten am Anfang gehegt und gepflegt werden. Immer schön abpolstern und nach dem Duschen oder beim Anziehen, nirgendwo hängen bleiben!!
Wenn doch, der Schmerz kommt gleich und es dauert wieder ein paar Tage bis sich alles beruhigt hat.
Meine Brustwarzen haben gut und gerne ein halbes Jahr gebraucht bis sie einigermaßen beschwerdefrei waren, aber das ist ja bei uns Frauen durchaus normal. Nach einem guten Jahr habe ich die Barbells gegen Ringe mit kleinen Anhänger ausgetauscht. Durch eine übermäßige Talkproduktion im Stichkanal, muß ich alle 3-4 Wochen den Schmuck herausnehmen und den Stichkanal mit warmen Wasser durchspülen. Anschließend setze ich den Schmuck mit etwas Vaseline wieder ein.Ich möchte meine wie und auch die Piercings meines Mannes nicht mehr missen und bereue ja doch irgendwie, dass ich so lange gewartet habe. Hätte ich es doch nur früher gemacht .
Die einzige negative Geschichte habe ich bei meinem Frauenarzt erlebt.
Offensichtlich ist er ein strikter Piercinggegner, er hat mich bei meinem ersten Besuch mit Piercings, regelrecht in die Mangel genommen. In seinen Augen sind Piercings in den Brustwarzen und im Intimbereich völlig deplaziert und verantwortungslos. Er scheute nicht davor zurück mir entsprechende Horrormeldungen und Fotos von schief gegangenen Piercings zu zeigen. Mein Einwand dass bei mir ja alles prima sei, ließ er nicht gelten. Ich habe daraufhin mir einen neuen Arzt gesucht, dieser ist sehr aufgeschlossen diesen Dingen gegenüber. Dass geht sogar soweit, dass er, wenn gewünscht, auch in seiner Praxis Piercings sticht.
Bis jetzt hatte ich noch nicht den Wunsch, aber wer weiß.Liebe Grüße Jutta