Wie fing alles an?! Schon lange hegte ich die Überlegung meinen Körper zu schmücken. Anfangs war ich mir unklar ob ich mir ein Tattoo stechen lassen oder lieber meinen Körper mit einem Piercing verschönern sollte.
At A Glance Author lea When Two years ago Artist wer tat die Prozedur Studio in Hamburg Location wo das Studio wird gefunden
Da ein Tattoo eine Entscheidung fürs leben ist und ein Piercing entfernt werden kann, habe ich mich für ein Piercing entschieden. So habe ich immer die Möglichkeit, wenn es mir mal nicht mehr gefallen sollte dieses zu entfernen. (Zur Zeit aber unvorstellbar „g")
Im Sommer viel mir dann am Strand ein Mädchen auf, welches nicht wie fast alle anderen einen Bauchnabel Piercing hatte, sondern durch beide Brustwarzen gepierced war. Das hat mich wirklich ziemlich fasziniert und mir war klar, meine Brüste sollten auch durchstochen werden. Zwar habe ich mir noch weiter Piercings angesehen, aber keines hat mir mehr so gut gefallen. Ein Piercing im Gesicht kam für mich aus beruflichen Gründen nicht in frage. Allerdings habe ich festgestellt, dass auch die Brustpiercings vor unangenehmen Blicken der Kollegen zu schützen sind. Im Sommer, wenn ich einen dünnen BH trage, zeichnen sich sehr deutlich die Piercings ab. Am Abend ist das nicht weiter störend (sondern eher ziemlich aufregend), aber in der Firma habe ich immer Stäbchen in den Brüsten. Einiger meiner Kollegen müssten zwar denken ich habe dauer erregierte Brüste, dass ist mir aber dann ziemlich egal.
Ich habe mit meinem Freund darüber gesprochen der die Idee ziemlich anregend fand. Wir sind dann gemeinsam in Hamburg auf die Suche nach einem Studio gegangen. Anfangs habe ich mir gedacht es wäre einfach ein gutes Studio zu finden, aber selbst in einer so großen Stadt wie Hamburg viel es mir doch schwer. Steril arbeiten zwar alle, aber ich wollte auch vertrauen zu dem Piercer haben. Irgendwann habe ich dann von einer Frau erfahren, die in Hamburg bei Jungblut tätig ist. Sie hat mir von Anfang an durch ihre offene Art gefallen. Sie hat mich ausführlich beraten und anhand von ihren Brüsten, die im Übrigen natürlich gepierced waren, auch gezeigt wie das ganze von statten gehen sollte. Also machte ich einen Termin bei Ihr für die darauf folgende Woche
Ich war ziemlich aufgeregt. Nicht wegen des Schmerzes, sondern viel mehr wie es aussehen würde.
Die Piercerin hatte alle schon vorbereitet. Nach ein paar beruhigenden Worten und einem schwarzen Kaffee war ich dann endlich so weit. Sie hat mir im stehen die Löcher angezeichnet, damit sie nachher auch waagerecht sind. Ich musste mich dann noch ein wenig bewegen, um 100 prozentig sicher zu gehen, dass sie auch richtig sitzen. Anschließend habe ich mich auf eine Liege gelegt und mir wurden die Brustwarzen desinfiziert. Jetzt wurde eine Zange an meine Brustwarze gesetzt die am Ende eine Runde Öffnung hatte. Durch diese Öffnung sollte anschließen die Nadel durchgestochen werden. Da die Zange schon recht kräftig an meiner Brustwarze drückte, war der eigentliche Schmerz nachher gar nicht mehr so heftig.
Der Schmerz des durchstechens war auch nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Einmal kurz tief Luft holen, beim piercen ausatmen und Zahne zusammen beißen. Die erste Brustwarze war durchstochen. Dann folgte die selbe Prozedur bei der linken Brustwarze. Als ich meine Augen öffnete sah ich zwei Kanülen durch meine Brustwarze stecken. Noch nicht der Anblick den ich mir vorstellte aber der erste Schritt. Ich hatte mich für Ringe entschieden, die dann vorsichtig durch die Kanülen geschoben wurden.
Der Anblick war faszinierend. Ich hatte es mir vorher nicht so schön vorstellen können. Ich habe sie ersten Wochen täglich vor dem Spiegel gestanden und konnte einfach nicht genug bekommen. Auch zwei Jahre danach stelle ich immer noch fest, dass sie mir gut gefallen und meine Umwelt sehr fasziniert davon ist. Habe ich früher den Mädchen neidisch hinterher geschaut die ein Piercing hatten, so stell ich heute fest, dass sie mir hinterher schauen. Auch habe ich durch die Piercings schon einige Freunde dazu überreden können, sich auch eines stechen zu lassen.
Allerdings habe ich auch eine kleine negative Erfahrung gemacht. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass der Heilungsprozess so lange dauern würde. Hatte ich anfangs davon gelesen, dass die Heilung etwa 3 Monate dauern würde, so habe ich fast ein Jahr dafür gebraucht. Ich habe so ziemlich alle Pflegemethoden ausprobiert, kann aber von keiner berichten die nun ausschlaggebend war. Die Zeit heilt eben doch alle wunden „g".
Nach einigen Gesprächen mit Gleichgesinnten, stell ich hier wohl eine Ausnahme dar. In den meisten Fällen heilen die Brustpiercings wohl in 3-4 Monaten. Trotz dieser Erfahrung habe ich es keinen Tag bereut.
Viel mehr denke ich heute schon über weiter Piercings nach. Ein Tattoo kommt für mich nach dieser Erfahrung nicht mehr in Frage. Warum sollte ich mich Tattoowieren lassen wenn die Piercings doch auch sehr schon aussehen. Außerdem haben diese Piercings durchaus auch einen erotischen Vorteil. Seit dem ich meine Brüste durchstochen habe sind diese viel empfindlicher geworden und es lassen sich auch noch viele andere schöne Dinge mit den Ringen anstellen.