Meine linke Brustwarze
At A Glance
Author tobi483
Contact tobi483@bme.anon
When Three months ago
Artist ein Piercer
Studio in der Nähe
Location Frankfurt
Schon seit einiger Zeit überlegte ich mir auch ein Piercing stechen zu lassen.

Allerdings sollte es kein Piercing im Gesicht sein, sondern an einer Stelle die nicht jeder zu Gesicht bekommt. Es sollte etwas persönliches sein, aber auch etwas erotisch animierendes haben, wovon Frau auch was davon hat. Außerdem arbeite ich in einem Umfeld in der gepflegten auftreten wichtig ist. Und leider haben eine ältere Kollegen und Kunden immer noch eine Abneigung gegen Piercings. Wobei mir selbst auch ein Zungenpiercing oder ein Labret gefallen würde.

Ein Intimpiercing war mir allerdings eine Nummer zu groß und ein Bauchnabelpiercing steht bei Männern, meiner Meinung nach, einfach nicht. Also blieb nur noch die Brustwarze übrig.

Ich ging spontan in ein nahe gelegenes Tattoo- und Piercing-Studio und lies mich erstmal beraten.

Nach dem ich mich auch über Risiken und dem eigentlichen Ablauf des piercens aufgeklärte zeigte mir der Piercer mir noch ein paar Photos und sagte mir auch noch, das es eine sehr schmerzhafte Stelle ist, weil dort viele Nervenenden zusammen laufen.

Nachdem wir uns ein wenig darüber unterhalten hatten, entschied ich mich gleich Vorort piercen zu lassen. Der Piercer zeigt mir dann zunächst noch ein paar Ringe und Stecker und ich entschied mich für einen Standart 1,6mm Ring.

Nachdem ich die Einverständniserklärung ausgefüllt hatte, bat er mich in ein separaten Raum auf dem Stuhl platz zu nehmen. Er klärte mich dann noch mal über den genauen Ablauf auf und ich entledigte mich dann meines T-Shirt. Dann schaute er erstmal ob sich die Brustwarze überhaupt geeignet war um sie direkt zu durchstechen. Da sie aber relativ klein sind, riet er mir davon ab und er empfahl mir er durch den Brustwarzenvorhof zu stechen. Das sei bei Männern nichts ungewöhnliches, da sie oft nur sehr klein ausgebildete Brustwarzen haben. Er selbst hat sich sein erstes Brustwarzenpiercing auch durch den Brustwarzenvorhof stechen lassen.

Dann zog er sich Einmaluntersuchungshandschuhe an, und desinfizierte die Stelle gründlich. Dann markierte er die Stelle, an dem das Piercing gestochen werden sollte und ich schaute mir das ganze noch mal im Spiegel an. Nachdem er noch mal die Ein- und Austrittsstelle mit dem Stift korrigiert hatte, packte er die eingeschweißte Klemme, Braunüle, den Ring und sonstige Hilfsmittel auf einem Tablett aus und wechselte noch mal die Untersuchungshandschuhe gegen steril eingeschweißte OP-Handschuhe.

Dann fixierte er meine Brustwarze mit der Klemme was ansich nicht so schmerzhaft war, sondern eher ein unangenehmes Gefühl.

Dann nahm er die Braunüle und setzte sie an. Er sagt ich solle noch mal tief Luft holen. Er zählte dann bis drei und stach sie durch. Dann zog er die Braunüle wieder heraus und zurück bleib ein Kunststoffschlauch an deren Ende er den Ring befestigte.

Er zog damit den Ring durch den Stichkanal und schloss den Ring danach mit einer anderen Zange.

Anschließend sah ich mir mein Piercing noch mal im Spiegel an und dann klebte er die Piercingstelle noch mit einem Pflaster ab.

Er erklärte mir noch mal wie ich das Piercing in den nächsten Wochen pflegen sollte und gab mir noch ein Wundantiseptikum und eine Pflegeanleitung.

Dann bezahlte ich und ging.

Das stechen ansich, war nur ein kurzer Schmerz. Schmerzhafter war das einziehen des Rings selbst gewesen, aber es war zu ertragen und nachdem ich das Ergebnis betrachte, ist das auf jeden fall vernachlässigbar.

In den ersten paar Tagen war alles noch sehr empfindlich. Vor allem, wenn ich beim an- und ausziehen mit der Kleidung daran hängen geblieben bin. Auch wenn ich es, mit der Hand oder dem Arm versehendlich berührte, machte sich sofort ein kleiner kurzer Schmerz bemerkbar.

Auch von dem Piercing-Studio habe ich einen sehr guten Eindruck gehabt. Alles war sauber gehalten. Ich habe nirgends wo einen Aschenbecher herum stehen sehen und es gab jeweils einen separaten Raum für Tattoos und Piercings. Außerdem hat der der Piercer einen Mundschutz getragen, was auch nicht selbstverständlich ist. Die Handschuhe wurden auch 2 mal gewechselt und beim eigentlichen piercing hat er einzeln eingeschweißte OP-Handschuhe getragen. Auch sämtliche Instrumente und auch der schmuck waren steril eingeschweißt gewesen. Eine Freundin erzählte mir mal, das bei Ihrem ersten Piercing der Klemme offen herum lag und vor dem piercen, Sie mit einem Desinfektionsmittel eingesprüht wurde.

Weiterhin stand auf der Pflegeanleitung mit dem Stempel des Studios auch noch eine Mobilfunknummer unter der ich im Notfall, hätte anrufen können.

Der Verheilung verlief sehr gut. Es entstanden nur wenige Ablagerungen, die sich aber leicht mit Wattestäbchen und dem Wundantiseptikum entfernen ließen.

Nach etwa einem Monat war es soweit verheilt, das es im alltäglichen Leben eigentlich überhaupt mehr zu bemerken war.

Trotzdem reinigte ich und pflegte ich den Stichkanal und den Schmuck noch einen weiteren Monat.

Mittlerweile überlege ich mir noch ein weiteres Piercing stechen zu lassen. Ich kann ein Brustwarzenpiercing nur jedem Mann weiter empfehlen. Es sieht nicht schön aus, sonders es ist auch einfach ein schönes und anregendes Gefühl, wenn Frau daran herum spielt.


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