Meine Nippel
At A Glance
Author anonymous
When A year ago
Artist ?
Studio Tattoo Obscure
Location Berlin
Schon lange hatte Ich mit dem Gedanken gespielt, mir die Brustwarzen piercen zu lassen. Mein erstes Piercing war ein Zungenpiercing vor vier Jahren, dass mir und meiner Freundin heute noch viel Freude bereitet. Mit dem Zungenpiercing begann meine Leidenschaft für Piercings.
Nach längerem Überlegungen was mein nächstes Piercing sein könnte, entschied ich mich für ein Piercing im Genitalbereich. Ich wollte ein nicht zu extremes Piercing und ich entschied mich für ein Frenumpiercing, das ich nur weiter empfehlen kann, da es neben dem guten Aussehen, auch sehr stimulierend für die Frau sein kann. Mittlerweile habe ich das Frenumpiercing auf 3,2 mm gedehnt. Das Zungenpiercing habe ich auch schon auf 2,6 mm gedehnt, und werde es demnächst auf ebenfalls 3,2 mm erweitern. Einige Zeit nach dem Frenum kam mir die Idee, als ich auf der Webseite von BME mich umschaute, mir meine Brustwarzen piercen zu lassen. Meine Freundin war ebenfalls von der Idee begeistert, da sie mittlerweile auch ein Fan meiner Piercings war. Ich lies allerdings einige Zeit ins Land ziehen, da ich durch die Arbeit, und das Studium, nicht viel Freizeit fand. Meine Freundin hatte mein Vorhaben bereits schon vergessen, als ich dann endlich, nach langer Zeit, zur Tat schritt.
Ich ging an einem Tag, als sie unterwegs war, zu Tattoo Obscure, bei denen ich mir bereits die Zunge, und das Frenum hab stechen lassen, und fragte nach der Piercerin. Sie war gerade noch beschäftigt, aber nach kurzem Warten kam sie, und ich erzählte ihr von meinem Vorhaben. Dieses mal war es aber eine andere Piercerin als die Male zuvor. Ich fand sie sympathisch, was wie ich finde nicht gerade unwichtig ist. Man lässt ja nicht gerne jeden an seinen Körper ran. Nach kurzem Gespräch über die Vor- und Nachteile von Brustwarzenpiercings suchten wir die Art des Schmuckes heraus. Danach gingen wir in den separaten "Piercingraum" von Tattoo Obscure. Dort erklärte sie mir die Prozedur, die ich ja bereits von meinen vorherigen Piercings kannte. Ich zog mein T-Shirt aus, und setzte mich auf eine Liege im Raum. Sie vermaß meine Nippel, und suchte den passenden Schmuck heraus. Ich entschied mich für Barbells mit einer Stärke von 1,6 mm für den Stab, und 4 mm für die Kugeln, da meine Br ustwarzen nicht sehr groß sind, und ein größerer Durchmesser optisch nicht sehr gut aussehen würde. Mit einem Stift markierten sie dann die Einstichpunkte. Dann legte ich mich auf die Liege, und sie begann mit der Desinfektion meiner Nippel. Anschießend folgte das Klammern, das einige Zeit in Anspruch nahm. Das Klammern war relativ schmerzhaft, da sie sehr fest sitzen mussten, da meine Nippel, wie gesagt, nicht sehr groß sind. Sie erklärte mir noch mal, wie ich Atmen sollte, und fragte mich, ob sie beginnen könnte. Ich bejahte, und dann begann sie mit der Prozedur.
Zuerst piercte die Piercerin die linke Brustwarze. Ich konnte genau fühlen, wie die Nadel sich durch die Haut, und meine Brustwarze bohrte, und anschließend wider auf der andern Seite zum Vorschein kam. Das ganze dauerte nicht länger als zwei Sekunden. Anschließend löste sie die Klammer, führte den Schmuck ein, und verschraubte die Kugel vom Barbell. Die Piercerin fragte mich, ob alles OK sei, und ob wir mit der anderen Seite weiter machen könnten. Ich fühlte mich gut und sagte ihr, das wir weiter machen könnten. Dann kam die rechte Brustwarze an die Reihe, und die gleiche Prozedur wie auf der linken Seite folgte noch einmal. Piercen, Klammern lösen Schmuck einführen, Braunüle entfernen, und Kugel auf den Barbell verschrauben. Der Schmerz war bei beiden Seiten nicht besonders groß, was ich nicht erwartet hätte. Das Klammern war bei der ganze Prozedur das Unangenehmste. Anschließend gab sie mir noch Tipps zur Reinigung und Pflege.
Währen der Prozedur Tauschte die Piercerin mehrfach die Handschuhe, und hat auch ansonsten sehr auf Hygiene, und steriles Arbeiten geachtet. Wir unterhielten uns noch ein wenig, und nach dem Bezahlen fuhr Ich nach Hause. Dort wartete ich auf meine Freundin, um ihr meine neuste Errungenschaft zu zeigen. Sie war extrem begeistert. Die Heilung verlief unproblematisch. Ich säuberte zwei mal täglich die Piercings mit Wasserstoffperoxyd und benutzte Kamillosan um den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Nach zwei Wochen waren beide Seiten fast Abgeheilt. Leider entzündete sich die rechte Seite ein wenig, so das die Heilung dort etwas verzögert wurde. Nach anderthalb Monaten, war die Linke Seite komplett abgeheilt, und nach etwas mehr als zwei Monaten die rechte Seite. Mit den Piercings habe ich viel Spaß, da meine Nippel jetzt viel sensibler sind, und sehr schnell hart werden. Ich kann nur jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt sich die Brustwarzen zu piercen, es zu machen. Es wird euch viel Freude bereiten.
Meine Freundin spielt jetzt auch mit dem Gedanken an ein Paar Brustwarzenpiercings. Ich selber mache mir Gedanken über ein Apadravya, das vielleicht als nächstes kommt. Damit kann ich meiner Freundin bestimmt eine weitere Überraschung bereiten.


Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
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