Mein selbstgestochenes Bauchnabelpiercing
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Author Jenny
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Artist Ich
Studio In meinem Zimmer
Location :)
Hi,

hier möchte ich euch von meinem Selbstversuch erzählen: Das Bauchnabelpiercing.

Schon lange Zeit habe ich mir eins gewünscht, doch meine Eltern meinten, nach dem Zungenpiercing seie Schluss. Also kam ich auf die Idee, es mir selber zu stechen. Ich dachte damals: Kann ja wohl nicht so schwer sein, mir eine Nadel durch den Bauchnabel zu rammen.

Ich möchte dazu noch sagen, dass ich es niemanden nachmachen will, ich habe es nicht gmacht, weil angsagte Stars es auch habn, oder Freunde oder so, sondern wil es mir ganz alleine gfällt, es hatte also nichts mit Gruppenzwang oder so zu tun!

Im Vornerein möchte ich euch sagen: Macht so etwas nicht nach, außer, ihr wisst Bescheid über Nerven, Stchmaterial, Risiken, Folgen, und so weiter.

Ich selbst habe mich monatelang damit beschäftigt, im Internet surfte ich nach Informationen und Erfahrungsberichten.

Meine Freunde hielten mich alle für verrückt, als ich ihnen erzählte, was ich vorhatte, doch hinterher gfiel s ihnen richtig gut!

Nachdem ich wusste, was für Stechmaterial, Schmuck und Pflege ich brauchte, überlegte ich es mir noch einmal ganz gründlich. Wollte ich die Gefahr eingehen, hinterher mit einer Narbe herumzulaufen.

Zutrauen würde ich es mir schließlich hatte ich mir schon vorher mehrere Knorpelpiercings und Lobes gestochen, sozusagen als Übung (die aber heute nicht mehr drinnen sind). Alle sind schön verheilt.

Letztendlich kam ich zu dem Entschluss: Ja.

Ich besorgte mir daraufhin eine Banane mit einm blauem Glitzersteinchen rinnen (Länge 16mm, es musste noch genug Platz sein, falls es anschwellen würde). Ich wollte mir das Bauchnabelpiercing so 12mm-14mm lang stechen. Über das Internet besorgte ich mir Venenverweilkanülen, mit einem Durchmesser von 2 mm und eine Zange, denn Freihand wollte ich es nicht stechen.

Aus der Apotheke holte ich mir Emlasalbe zum Betäuben, sterile Kompressen und Octeniesept.

Dann legte ich los:

Ich schloss mich in meinem Zimmer ein, denn ich wollte nichtt, dass meine Eltern genau in dem Moment hereinplatzten, wo ich eine Nadel im Bauch stecken hatte.

Eine Stunde vor dem eigentlichem Stechen cremte ich mir dem Bauchnabel mit Emlasalbe ein. Ohne eine Betäubung würde ich es mich noch nicht trauen. Ich wusste, dass Emla nicht wirklich betäubte, sondern das es nur den sogenannten Placeboeffekt brachte. Trotzdem beruhigte es mich ernorm.

Dann, nach einer Stunde, malte ich mir mit zitternden Händen die Punkte an, wo das Piercing sitzen sollte. Ich musste sie mehrmal abwischen und wieder dran malen, bis sie genau richtig und gerade saßen.

Mit der Zange klemmte ich mir dann den Bauchnabl ein. Nun kam das Schlimmste (dachte ich jedenfalls) ich nahm die Nadel in die Hand, und stach zu. Merkwürdiger Weise, tat es null weh! Ich atmete erleichtert auf! Das schlimmste war überstanden! Eigentlich war ja eher die Nervösität vorhr noch schlimmer gewesen!Aber zurück zum Thema:

Ich zog die Nadel raus, un zurück blieb das kleine Plastikschläuchen, welches ich dann abschnitt. Nun fädelte ich noch den (vorher sterilisirten) Schmuck ein. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich diese blöde Kugl darauf hatte. Doch dann war es vollenet: Ich hatte ein Bauchnabelpiercing! Mit einem Wattestäbchen tupfte ich noch dem winzigen Tropfen Blut ab, und legte mir dann später für die Nacht eine sterile Kompresse darauf, denn ich wollte ja im Schlaf mir mein ´Baby` nicht rausreißen. Was ich ncoh sagen muss: Es saß auch ncoh perfekt, genau in der Mitte.

So, das ganze ist jetzt zweieinhalb Monate her, und es hat sich kein bisschen entzündet, am Anfang war es zwar noch ein bisschen rot rumherum, aber jetzt verhält es sich super! So in ein bis zwei Monaten möchte ich dann auch endlich en Schmuck wechseln.

Zur der Pflege: Die ersten zwei Wochen habe ich es mit Octeniesept (ein Desinfektionsmittel) gereinigt, die nächsten zwei Wochen mit Kamillentee, da Octeniesept die Haut austrocknet.

anach habe ich es nur noch unter der Dusche mit Wasser gereinigt, und den Wundensekret weggewaschen.

Naja, was ich dazu noch sagen muss: meine Eltern wissen avon gar nichts, ich hoffe, das wird auch ncoh so, bis ich achzehn bin so bleibt! (ALso nicht petztn, ja *zwinker*) Im Urlaub werde ich dann wohl kleinere Kugeln drauf machen müssen, enn sonst weren sie die obere Kugel wohl unter dm Badeanzug sehen können (Bikinis trage ich nie!)

Später habe ich mir dann noch ein Lippenbandpiercing und ein Zungenbandpiercing dazu gestochen, doch weil mit eins im Lippenband, im Zungenband und in der Zunge selber zuviel warn, habe ich das Lippennbandpiercing und das Zungenbandpiercing rausgenommen, und die beiden sind wieder abgheilt, ich hab also hute keine Narben mehr.

Mein Bauchnabelpiercing möchte ich aber nie wieder missen, und falls es rauswachsen soll, werde ich es mir auf jedem Fall wieder neu stchen!

Inzwischen hab ich gemerkt, dass Piercings richtig süchtig machen können, und ich überlege schon, was als nächstes drankommt.

Aber: Nicht nachmachen, nur wenn ihr wisst, auf was ihr uch dann einlasst!

Liebe Grüße, eure nun am Bauchnabel gepiercte Jenny!


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